Baddely 2

Kognition Experimente und Paradigmen (Foliensatz 1-6)

  • Verdeckte Orientierung, von Helmholtz

    Verdeckte Orientierung, von Helmholtz
    innerhalb des attentionalen Fokus' können bei konstanter Fixation Objekte (Buchstaben) erkannt werden
  • Donders' Subtraktionsmethode

    Donders' Subtraktionsmethode
    RT (WahlreaktionAoderB?)= RT (EinfachA) -RT (EinfachB)
  • Theorie: zwei verschiedene Gedächtnissysteme existieren, Ebbinghaus

  • Aparatur zum Messen der Gedächtnisleistung, Wirth

    Aparatur zum Messen der Gedächtnisleistung, Wirth
    Vpn erlernt Liste sinnfreier Silben, dann kommt eine Verzögerung (20 min bis 31 Tage), dann soll sie die Liste wieder lernen
    ->Ersparnis ist abhängig vom Behaltensintervall
  • Paradigma der psychologischen Refraktärperiode (PRP), Welford

    Paradigma der psychologischen Refraktärperiode (PRP), Welford
  • Cocktail Party Phänomen, Cherry

  • Split-Span Experiment, Broadbent

    Split-Span Experiment, Broadbent
    unterschiedliche Nachrichten werden anhand physikalischer Merkmale der Eingangsinformationen auseinander gehalten (linkes/rechtes Ohr)
  • Chunking

    Chunking
    Gruppieren einer Anzahl scheinbar zufälliger Items in eine geringere Anzahl Bedeutungsvoller Segmente
    -> LZG Effekt
    -> Verbesserung der Kapazität des KZG um bis zu 4 Items
  • Brown-Peterson Paradigma

    Brown-Peterson Paradigma
  • Dear Auntie Jane Experimentm Gray und Weddeburn

    Dear Auntie Jane Experimentm Gray und Weddeburn
    -> semantische, nicht nur physikalische Merkmale des nicht attendierten Kanals werden verarbeitet
  • Experiment zum sensorischen Register, Sterling

    Experiment zum sensorischen Register, Sterling
    Unterscheidung der Ganz und der Teilberichtsmethode
    ->Vpn können ca 82% der Buchstaben (Teilberichtsmethode) erkennen, aber nur etwa 37% (Ganzberichtsmethode) langfristig Berichten
    Performanz hängt nicht von räumlichen Merkmalen ab
    -> Repräsentation aller Buchstaben in einem ikonischen (sensorischen Register) Speicher, durch verbale Kodierung und die Zeit verblasst alle Information, die nicht ins KZG gelangen.
  • Serielle Positionseffekte, Murdoch

    Serielle Positionseffekte, Murdoch
    Primacy Effekt: erste Items werden besser erinnert
  • Serielle Positionseffekte, Glanzer + Cumitz

    Serielle Positionseffekte, Glanzer + Cumitz
    Recency Effekt: nur dann bessere Leistung für die letzten Worte der Liste, wenn keine Zusatzaufgabe ausgeführt werden muss
  • Gedächtnismodell mit sensorischem Register, Atkinson +Shiffrin

    Gedächtnismodell mit sensorischem Register, Atkinson +Shiffrin
    siehe Bild
    Sensorisches Register bewiesen durch Sterling
  • Mentale Rotation, Shepard+Metzler

    Mentale Rotation, Shepard+Metzler
  • Präsentation zweideutiger Sätze plus Hinweisreiz (Geld/Stein) MacKey

    Information aus dem nicht attendierten Kanal wird implizit verarbeitet
  • KZG bei Schachspielern, Chase + Simon

    KZG bei Schachspielern, Chase + Simon
    bei "echten" Schachkonfigurationen haben sehr gute Schachspieler Behaltensvorteile, da sie Chunken können,sobald es zufällige Aufstellungen sind verschwindet der Vorteil
  • Flankierreiz Paradigma, Eriksen + Eriksen

    Flankierreiz Paradigma, Eriksen + Eriksen
    erst mit der Zeit geht Aufmerksamkeit vom breiten, unfokussierten in den fokussierten Zustand über -> Gummilinsen Modell
  • Arbeitsgedächtnis, Baddeley + Hitch

    Arbeitsgedächtnis, Baddeley + Hitch
    Funktionale Trennung in Phonological loop und Visuospatial sketch pad, es gibt eine Übergeordnete Kontrolleinheit (Zentrale Exekutive)
    Einheiten können unabhängig voneinander operieren
    Beweise Phonological Loop: verbale Kodierung hat vorrang, Effekt der Phonologischen Ähnlichkeit (2000), Wortlängen Effekt
    Beweise Visuospatial sketch pad: mentale Rotation (1971), Vergleich zweier Arrays (1997), Imagery (1978)
  • Modi des Vergessens, Wickens

    Modi des Vergessens, Wickens
    Beleg für Interferenz: bei ähnlichen zu erinnernden Worten ist die Kapazität noch vom vorherigen Durchgang belegt, sodass es zu einem Leistungsabfall kommt
    Je unterschiedlicher die einzelnen Worte voneinander sind desto besser die Leistung
  • Imagery, Kosslyn

    Imagery, Kosslyn
  • Spotlight Metapher, Posner

    Spotlight Metapher, Posner
    disengage, move, engage
  • BBeispiel für das Cuing Paradigma, Posner

    BBeispiel für das Cuing Paradigma, Posner
    RT(valide)<RT(neutral)<RT(invalide)
    Vpn verwenden Cue zur Allokation ihrer Aufmerksamkeit zbd attendieren nur einen Teil des visuellen Feldes
  • Evidenz für Verarbeitung auf globaler Ebene, Interlaub

    Evidenz für Verarbeitung auf globaler Ebene, Interlaub
    Klassifikation von Szenen bei 125ms Präsentationszeit möglich:
    -> Globale Herangehensweise: Identifizieren der Szene in ihrer Gesamtheit anhand Struktur und Räumlichkeit; schnell und nahezu präattentiv
    ->Lokale Herangehensweise: identifizieren einzelner Objekte, langsam, attentiv
  • 5 Buchstaben Wort mit Probe, LaBerge

    5 Buchstaben Wort mit Probe, LaBerge
    Aufmerksamkeitsfokus ist variabel, kann eng oder breit eingestellt werden
  • Objektbasierte Aufmerksamkeit, Duncan

    Objektbasierte Aufmerksamkeit, Duncan
    alle 4 Merkmalsvariationen sind am selben Ort, trotzdem kommt es zu unterschiedlicher Performance -> Objektbezogene Selektion
  • Kategorisierungsexperiment, Posner

    Kategorisierungsexperiment, Posner
    -> RT(AA)<RT(Aa)<RT(AU)
    - unterschiedliche Reaktionszeit reflektiert den Verarbeitungsgrad
    - multiple interne Repräsentationen der Stimuli
  • Multiple Object Tracking (MOT), Pylyshyn + Storm

    Multiple Object Tracking (MOT), Pylyshyn + Storm
    Vpn können bei mittlerer Geschwindigkeit bis zu 4 Objekte über das gesamte visuelle Feld verfolgen
    -> Objektbasierte (interne) Aufmerksamkeit
  • Zwei-Komponenten-Modell, Müller und Rabbit

    es gibt zwei Komponenten der Wirkweise von Cues: Exogene (reflexive, schnelle aber kurze, automatische Aktivierung) und Endogene (intentionale, langsamere aber länger haltende Aktivierung)
  • Objektbasiertes Cuing Paradigma, Egly, Driver + Rafal

    Objektbasiertes Cuing Paradigma, Egly, Driver + Rafal
    RT (Target am selben Ort) < RT (Target am selben Objekt) < RT (Target am anderen Objekt
  • Attentional Blink: Rapid serial visual presentation (RSVP), Shapio

    Attentional Blink: Rapid serial visual presentation (RSVP), Shapio
    Aufbau siehe Bild
    T2 wird nicht erkannt, wenn er nahe an T1 stattfindet (kritischer Zeitbereich: 200-500 ms)
    -> beim Auftauchen von T2 unmittelbar nach T1 ist die Verarbeitung von T1 noch nicht abgeschlossen, sodass T2 verpasst wird
    Aber: "Lag-1-Spring": ganz kurz nach T1 ist die Leistung besser als ein ganz kleines bisschen Später
  • "Fishing" Metapher, Chun + Potter (1993)

    schnelle Registrierung von kurzzeitig dargebotenen Informationen, weitere Verarbeitung benötigt Verarbeitungszeit
    -> evtl. Erklärung für "Lag-1-Spring"
  • Vergleich zweier Arrays, Luck + Vogel

    Vergleich zweier Arrays, Luck + Vogel
  • Inattentional Blindness, Mack + Rock

    Inattentional Blindness, Mack + Rock
    Unerwartete informationen kann nicht berichtet detailliert berichtet werden, ebenso wird oft eine Änderung des Hintergrunds nicht erkannt
    Berichtet werden kann: Ort, Anzahl, Farbe
  • Basketball und Gorilla Test, Simons

    Basketball und Gorilla Test, Simons
  • Effekt der Phonologischen Wortlänge, larsen

    Effekt der Phonologischen Wortlänge, larsen
  • Revidiertes Modell zum Arbeitsgedächtnis, Baddely

    Revidiertes Modell zum Arbeitsgedächtnis, Baddely