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Luther wurde von der Kirche exkommuniert und war vogelfrei.
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Im 16. Jh bestimmte der Kampf ums tägliche Brot den Alltag der Bauern. Abgaben stiegen, Frondienste wurden immer dückender und Sonderrechte der Bauern wuder eingeschränkt.
Das ,,gute alte Recht" wurde ausgehöhlt.
Im Sommer begann der Aufstand (von Tirol bis nach Thüringen). -
In Oberschwaben schlossen sich ca. 30000 Bauern unter der Führung des Memminger Pfarrers Christoph Schapeler zusammen. Die Zwölf Artikel waren von Urlich Zwingli beeinflusst und wurden zum Manifest des Bauernkriegs
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Karl V. unternahm zunächst nichts gegen die Einführung der Reformation. Als der Kaiser schliesslich doch der Reformation im Reich Einhalt zu gebieten versuchte, legten die fünf lutherischen Landesfürsten und 14 Reichsstädte auf dem Reichstag zu Speyer Protest ein. --> Anhänger Luthers werden als "Protestanten" bezeichnet.
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Der Kaiser versuchte den Streit zwischen den Kofessionen zu beenden. Ausserdem versuchte er die Glaubenseinheit im Reich wiederherzustellen und damit seine Zentralmacht gegenüber den Territorialfürsten zu stärken.
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1546/47 kam es zum Krieg. Karl V. siegte über die Heere der protestantischen Fürsten. Doch militärische Sieg ≠ politischer Sieg.
--> Kaiser konnte für die römische Kirche kein Terrain zurückgewinnnen, im Gegenteil: Auch die altgläubigen Landesfürsten ffürchteten nun eine kaiserliche Vorherrschaft im Reich. -
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Konfessionsstreitigkeiten wurden beigelegt und die Lutheraner wurden den Altgläubigen gleichgestellt.
Resultat: Obrigkeit hatte zukünftig die freie Wahl zwischen Luthertum und katholischem Glauben.
Die Untertanen hatten die Wahl: Entweder sie nahmen die Konfession des Fürsten an, oder sie wandern aus. -
Karl V. dankte seinen Bruder enttäuscht ab und zog sich auf ein Kloster in Spanien zurück.