TTG Timeline

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In History
  • Erste Eisenbahnfahrt von Nürnberg nach Führt

  • Erste Lokomotive von Cockerill

    Nach Gründung 1816
  • Der Bund der Gerechten entsteht

    ...aus einer Abspaltung des Bundes der Geächteten. Keimzelle der späteren sozialistischen und kommunistischen Parteien Europas und der Welt. Ziel sei die „Befreiung Deutschlands von Unterdrückung“ und die „Entsklavung der Menschheit“
  • Tollwitz-Dürrenberger Eisenbahn wird eröffnet

    Die Tollwitz-Dürrenberger Eisenbahn war eine Kohleneisenbahn von Tollwitz nach Bad Dürrenberg. Überregionale Bekanntheit erlangte die Tollwitz-Dürrenberger Eisenbahn durch ihre teilweise spektakulären Ingenieurbauten, wie den ersten, nach heutigem Maß 177 Meter langen Tunnel an der Einfahrt zum Salinengelände, damals bezeichnet als „unterirdischer gewölbter Weg“.
  • Problemrede über Industrialisierung

    In der Zweiten Kammer der Badischen Ständeversammlung prangert zuerst der Abgeordnete Franz Joseph Buß in einem deutschen Parlament soziale Probleme durch die Industrialisierung an. In seiner Fabrikrede fordert er auch aus Arbeitgeberbeiträgen gespeiste Hilfskassen für Kranke und Arbeitsunfallopfer, Kündigungsfristen, längstens 14 Stunden Arbeitszeit, Beschränken der Kinderarbeit, eine Fabrikaufsicht und berufliche Weiterbildung für Arbeiter. [Sein Antrag wird nicht weiterverfolgt.]
  • Victoria wird zur britischen Königin

    Durch den Tod ihres Onkels, des britischen Königs Wilhelm IV. übernimmt Queen Victoria dieses Staatsamt. Die Königszeremonie zur Krönung soll im darauffolgenden Jahr stattfinden.
  • Eisenbahnzeitalter in Österreich beginnt

    Das Eisenbahnzeitalter in Österreich beginnt mit der Fahrt eingeladener Gäste auf der Strecke der Kaiser Ferdinands-Nordbahn zwischen Floridsdorf und Deutsch-Wagram, auf der sich die erste Eisenbahnbrücke über die Donau befindet.
  • Victoria wird in einer feierlichen Zeremonie zur Königin von Großbritannien und Irland gekrönt.

  • Gründung der Maschinenbauanstalt und Eisengießerei Schweffel & Howaldt, heute Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH (HDW)

    Herstellung von Dampföfen und Technik für Dampflokomotiven
  • Preußisches Regulativ tritt inkraft

    Das preußische Regulativ über die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter in den Fabriken verbietet Kinderarbeit vor Vollendung des neunten Lebensjahres. Es gilt als das erste deutsche Gesetz zum Arbeitsschutz.
  • Londoner Konferenz endet mit Londoner Protokoll

    Sie befasste sich neuerlich mit Folgen aus der belgischen Revolution . Das Londoner Protokoll wird dabei zum Abschluss der Londoner Konferenz von den europäischen Großmächten unterzeichnet; in Folge wird Belgien völkerrechtlich anerkannt und die Provinz Limburg wird ein Teil des Deutschen Bundes.
  • Straßenbahn Montbrison–Montrond wird eröffnet

    Mit der Straßenbahn Montbrison–Montrond wird die erste Straßenbahn Europas eröffnet.
  • Der Deutsche Arbeiterbildungsverein wird gegründet.

    Ziel des „Communistischen Arbeiter-Bildungs-Vereins“ war die Etablierung einer kommunistischen Gesellschaft. Hierfür sollten Arbeiter über die kapitalistischen Gesellschaftsverhältnisse aufgeklärt werden, um so das Revolutionspotential des Proletariats zu erwecken beziehungsweise zu vergrößern. Der später in Kommunistischer Arbeiterbildungsverein umbenannte Verein galt als eine der bedeutendsten Vereinigungen emigrierter deutscher Kommunisten.
  • Hochzeit des Prinzen Albert von Sachsen-Coburg und Gotha mit der britischen Königin Victoria

  • Erste Briefmarke der Welt

    In Großbritannien wird die erste Briefmarke der Welt, die One Penny Black, herausgegeben.
  • Erste freiwillige Feuerwehr

    Die Freiwillige Feuerwehr Meißen ist die älteste offiziell als Freiwillige Feuerwehr (FF) nach heutigem Verständnis gegründete Freiwillige Feuerwehr Deutschlands.[1][2][3][4][5][6] Sie besteht aus einer aktiven Einsatzabteilung mit 46 Einsatzkräften, einer Jugendfeuerwehr, einer Kinderfeuerwehr sowie der Alters- und Ehrenabteilung.
  • Quintupelvertrag wird unterzeichnet

    Als Fünf-Mächte-Übereinkommen wird eine Vereinbarung europäischer Mächte bezeichnet, die in London am 20. Dezember 1841 unterzeichnet wurde und sich mit Aspekten des Sklavenhandels befasste. Dieser von Großbritannien, Österreich, Preußen und Russland, nicht aber von Frankreich ratifizierte Vertrag statuierte ein wechselseitiges Anhalt- und Durchsuchungsrecht gegenüber den unter den Flaggen der kontrahierenden Staaten fahrenden Schiffe zum Zweck der Unterdrückung des Sklavenhandels.
  • Eisenbahnunfall von Sonnig

    Bei dem Eisenbahnunfall von Sonning entgleiste am Morgen des 24. Dezember 1841 ein gemischter Zug der Great Western Railway (GWR), der auf der Great Western Main Line von London-Paddington zum Bahnhof Bristol Temple Meads unterwegs war, als er in einen Erdrutsch fuhr. 9 Reisende starben.
  • Gründung der Wiener Neustädter Lokomotivfabrik

    Größtes Lokomotivunternehmen in Österreich-Ungarn
  • Hamburger Brand

    Durch den Hamburger Brand, der erst nach vier Tagen unter Kontrolle gebracht werden kann, wird mehr als ein Viertel der Hamburger Altstadt zerstört. 51 Menschen kommen ums Leben, die Zahl der Obdachlosen wird auf 20.000 geschätzt, die Zahl der zerstörten Häuser auf etwa 1.700. Unter anderem brennen am 5. Mai das Rathaus an der Trostbrücke und am 7. Mai die Petrikirche nieder.
  • Eisenbahnunfall von Versailles

    Bei Meudon ereignet sich in Frankreich der Eisenbahnunfall von Versailles. Mindestens 50 Menschen sterben nach einem Achsbruch der ersten Dampflokomotive eines mit etwa 770 Personen besetzten Zuges. Die zweite Lokomotive und drei Personenwagen schieben sich in das Wrack. Prominenteste Opfer werden der Polarforscher Jules Dumont d’Urville mit Frau und Sohn.
  • Thames Tunnel wird eröffnet

    Der erste einen Fluss unterquerende Tunnel wird nach 18 Jahren Bauzeit in London eröffnet. Den unter Leitung von Marc Isambard Brunel und seinem Sohn Isambard Kingdom Brunel entstandenen Thames Tunnel können in den Anfangsjahren ausschließlich Fußgänger benutzen.
  • Königliche Oper Berlin wird zerstört

    Durch einen Brand wird die Oper vollständig zerstört
  • Der schlesische Weberaufstand beginnt

    Am 3. Juni 1844 trafen sich etwa 20 Weber auf dem Kapellenberg und berieten, wie man sich gegen die Fabrikanten wehren könne. Sie zogen daraufhin, das „Spottlied Blutgericht“ singend, vor die Fabrik der Gebrüder Zwanziger, die als Verleger tätig waren und die Löhne gekürzt hatten. Die Fabrikanten Ernst Friedrich und August Zwanziger ließen ihre Diener, mit Steinen und Knüppeln ausgerüstet, den kleinen Zug vertreiben. Der aufstand wurde nach zwei Tagen brutal beendet. Eine Anklage war erfolglos.
  • Charles Goodyear erhält Patent

    Charles Goodyear erhält ein Patent auf die Vulkanisation von Gummi.
  • Hochwasser in Aschaffenburg

    Nachdem der Main am 23. März noch so fest zugefroren ist, dass in Aschaffenburg eine Kegelbahn und Fischbäckereien auf dem Eis eingerichtet werden können, beginnt am 27. März ein Tauwetter und der Fluss tritt über die Ufer. Am Pegel Würzburg wird am 30. März der höchste Wasserstand des Mains der letzten 200 Jahre gemessen.
  • Erste farbige Briefmarke der Welt

    Nachdem 1840 die erste Briefmarke weltweit herausgegeben wurde, wird im Kanton Basel die erste mehrfarbige Briefmarke der Welt ausgegeben, die unter Philatelisten als Basler Taube bekannt wird.
  • Irland meldet Kartoffel-Missernte, Beginn der Hungersnot

    Nach einer schweren Missernte infolge der Kartoffelfäule beginnt in Irland die große Hungersnot. Bis 1849 sterben rund eine Million Menschen, etwa 12 % der irischen Bevölkerung. Zwei Millionen Menschen wandern aus. Großbritanniens Premierminister Sir Robert Peel ergreift im November zunächst Gegenmaßnahmen, indem er – ohne Genehmigung des Kabinetts – den Kauf von Mais aus den Vereinigten Staaten anordnet. Die Preise entsprechen zunächst den Selbstkosten.
  • Polnischer Aufstand in der preußischen Provinz Posen scheitert

    1845, Aufstand wurde in Planung gegeben: Hauptgrund war die Befürchtung, dass politische Reformen innerhalb der Teilungsmächte die polnische Identität verschütten könnten.Man plante Aufstände, die in einen Krieg übergehen sollten. Das Ziel war es, den polnischen Staat in den Grenzen vor den polnischen Teilungen wieder zu errichten. Es kam aber in Preußen, bis auf wenige Gefechte um Posen, nicht zur Ausführung der Pläne, da diese der Polizei verraten worden waren. Die Anführer wurden verhaftet
  • Krakauer Aufstand wird niedergeschlagen

    In der Republik Krakau findet ein Aufstand statt, der auf Selbstverwaltung ihrer Angelegenheiten gerichtet ist. Die österreichische Armee schlägt das Aufbegehren der Polen nieder. Er sollte Teil eines allgemeinen Krieges um die Wiederherstellung des polnischen Staates werden. Er blieb allerdings isoliert und wurde rasch niedergeschlagen. Er endete mit Übergriffen der erbuntertänigen Bauern gegen die polnischen Gutsbesitzer und der Annexion der Republik Krakau durch das Kaisertum Österreich.
  • Neuer Planet entdeckt

    In der Nacht zum 24. September entdecken Johann Gottfried Galle und Heinrich Louis d’Arrest aufgrund mathematischer Berechnungen den Planeten Neptun.
  • Republik Krakau wird aufgelöst und annektiert

    Die Republik Krakau wird in einem Vertrag der polnischen Schutzmächte Russland, Preußen und Österreich aufgelöst und ihr Territorium dem österreichischen Besitztum Galizien zugeschlagen. Die Republik Krakau wird anschließend als Großherzogtum Krakau vom Kaisertum Österreich annektiert.
  • Kartoffelrevolution in Berlin

    Aus Protest gegen stark überhöhte Lebensmittelpreise lösen Berliner Marktbesucher die sogenannte „Kartoffelrevolution“ aus. Die Ursachen der Revolte lagen im sozialen Elend größerer Teile der Stadtbevölkerung. Anlässe lieferten unter anderem die stark erhöhten Lebensmittelpreise, die auf Missernten folgten. Gleichzeitig handelte es sich um eine Strafaktion gegen die verbreiteten Betrugsmethoden der Berliner Bäckereien und Fleischereien. Erst durch Einsatz von Militär wurden die Unruhen beendet.
  • Bund der Kommunisten wird gegründet

    er Bund der Kommunisten war eine 1847 in London als Geheimbund gegründete revolutionär-sozialistische Vereinigung mit internationalem Anspruch. Sie ist aus dem bis dahin bestehenden, von Wilhelm Weitling gegründeten Bund der Gerechten hervorgegangen. Die Umbenennung erfolgte unter dem Einfluss von Karl Marx, Friedrich Engels und Wilhelm Wolff. Der Bund der Kommunisten bestand bis 1852. Er gilt als Keimzelle der späteren sozialistischen und kommunistischen Parteien der Welt.
  • Offenburger Versammlung in Salmen

    In Offenburg werden im Rahmen der Offenburger Versammlung im Gasthaus Salmen die „Forderungen des Volkes von Baden“ proklamiert. Unter anderem werden auch Grund- und Menschenrechte wie die Pressefreiheit gefordert.
  • Verbot eines Banketts zur Wahlrechtsreform durch den Bürgerkönig Louis Philippe von Orléans zu öffentlichen Protesten, die sich zur Februarrevolution ausweiten.

    Das französische Bürgertum war zusehends enttäuscht von der Politik des Königs, der vom Bürgertum selbst an die Macht gebracht worden war. Vor allem das Zensuswahlrecht, das dem Bürgertum einen seiner Stärke entsprechenden Einfluss bei der Gesetzgebung verwehrte, verstärkte die Wut. Auch in der Arbeiterschaft gärte die Unzufriedenheit und es entwickelte sich aus der problematischen sozialen Lage, die durch eine Agrar- und Handelskrise 1847 noch verschärft worden war, eine revolutionäre Stimmung.
  • Heftige Straßenkämpfe in Paris

    Es kam vorübergehend zur Vereinigung von Arbeitern und Bürgern. Am 23. und 24. Februar 1848 folgten heftige Straßen- und Barrikadenkämpfe zwischen den Aufständischen und den königlichen Truppen.
  • Absetzung des französischen Königs Louis-Philippe von Orléans

    Die Zweite Französische Republik wird ausgerufen. Februarrevolution Frankreichs erfolgreich
  • Badische Revolution wird ausgelöst

    Der Funke der französischen Februarrevolution springt auf das Großherzogtum Baden über und löst die Badische Revolution aus: Auf der Mannheimer Volksversammlung wird eine Petition mit vier Forderungen an die Regierung beschlossen.
    1) Volksbewaffnung mit freien Wahlen der Offiziere
    2) Unbedingte Pressefreiheit
    3) Schwurgerichte nach dem Vorbild Englands
    4) Sofortige Herstellung eines deutschen Parlaments
    Diese Forderungen haben als Märzforderungen Geschichte gemacht. (Beginn Märzrevolution 1848)
  • Erste Lokomotive der Sächsischen Maschinenfabrik

    Produzent hauptsächlich für die sächsische Staatsbahn, aber auch weltweit
  • Heidelberger Versammlung

    Die Heidelberger Versammlung war ein Treffen 51 liberaler und demokratischer Politiker am 5. März 1848 in Heidelberg auf Einladung Johann Adam von Itzsteins. Die Versammlung setzte den wesentlichen Impuls zum Vorparlament. Ziel war, dass ein deutsches Parlament gewählt werden sollte, eine Nationalversammlung. Die Heidelberger Versammlung wählte daher 7 Männer. Die sollten eine zweite Versammlung einberufen (das Vorparlament), die für die Wahl der Nationalversammlung eintrat.
  • Beginn der Märzrevolution in Berlin

    Ausbruch der Revolution in Berlin: Angriff der Kavallerie auf das Volk vor dem Berliner Schloss. Es beginnt der Barrikadenbau an der Neuen Königsstraße in Berlin und Straßenschlachten in Berlin fordern 187 Tote
  • Vorparlament trifft zusammen

    Das Vorparlament war eine Versammlung von 574 Männern. Sie sollte die Wahl der Nationalversammlung vorbereiten. Das Vorparlament tagte, nach Einladung vom 12. März, vom 31. März bis zum 4. April 1848 in der Frankfurter Paulskirche. Einberufen worden waren die Mitglieder des Vorparlaments von einer letztlich privaten, jedenfalls revolutionären Initiative. In der letzten Sitzung am 3. April entschied das Vorparlament, dass nur die Nationalversammlung über eine Reichsverfassung entscheiden dürfe.
  • Friedrich Hecker und Gustav Struve rufen in Baden die Republik aus

  • Die Badische Revolution im Rahmen der Märzrevolution scheitert

    Im Gefecht bei Dossenbach unterliegt die Deutsche Demokratische Legion unter Führung des revolutionären Dichters Georg Herwegh konterrevolutionären Truppen aus Württemberg.
  • Nationalversammlung wird eröffnet

    Das erste gesamtdeutsche Parlament, die Frankfurter Nationalversammlung, wird in der Paulskirche eröffnet
  • Sturm auf das Berliner Zeughaus

    Während der Deutschen Revolution kommt es zum Sturm auf das Berliner Zeughaus, wo sich die Menge mit Waffen versorgt.
  • Die Frankfurter Nationalversammlung erklärt den Bundestag (Deutscher Bund) für aufgelöst.

  • Erste Lokomotive von Henschel (& Sohn)

    Nach Gründung 1810, zeitweise bedeutendster Hersteller von Lokomotiven, Umstellung im Kriegsfall auf Kriegswichtige Produktion
  • Neue Gesetze

    Die Frankfurter Nationalversammlung verabschiedet das Gesetz betreffend einer deutschen Kriegs- und Handelsflagge, das erstmals die Farben Schwarz-Rot-Gold als nationales Symbol vorschreibt.
  • Grundrechte des deutschen Volkes

    Verkündung der Grundrechte des deutschen Volkes im Reichs-Gesetz-Blatt
  • Neue Verfassung & neuer Kaiser

    Die Frankfurter Nationalversammlung beschließt die Paulskirchenverfassung. Außerdem wird Friedrich Wilhelm IV. von Preußen von der Frankfurter Nationalversammlung zum Deutschen Kaiser gewählt.
  • Ablehnung der Kaiserkrone durch Friedrich Wilhelm IV. gegenüber der Kaiserdeputation

  • Nationalversammlung militärisch aufgelöst

    Das nach Stuttgart ausgewichene Rumpfparlament der Frankfurter Nationalversammlung wird durch militärische Gewalt aufgelöst. Nichtwürttembergische Abgeordnete werden des Landes verwiesen.
  • Gründung von WUMAG

  • Lage in Irland nach Hungersnot normalisiert sich wieder

    Das Ende der Hungersnot wird zumeist mit dem Jahr 1849 angegeben. Quellen zufolge lagen aber noch 1851 in manchen Gegenden Leichen von Hungertoten am Straßenrand. Die Armut in Irland war ebenso wenig vergangen wie die langfristigen Folgen der Hungersnot.
  • Novemberkrise in Deutschland

    Als Novemberkrise bezeichnet man eine politisch-militärische Auseinandersetzung in Deutschland im Jahre 1850. Gegenüber standen sich einerseits Österreich mit denjenigen deutschen Staaten, die den Deutschen Bund wiederherstellen wollten, und andererseits Preußen, das dabei war, einen neuen Bundesstaat zu errichten , Preußen erkannte die Verfassung von 1849 nicht an. Darüber kam es beinahe zum Krieg in Deutschland, der schließlich durch Preußens Zurückweichen vermieden wurde.
  • Great Exhibition in London wird eröffnet durch Queen Victoria

    Die Great Exhibition war die erste Weltausstellung, die vom 1. Mai bis 11. Oktober 1851 im Hyde Park in London stattfand.
    28 Länder mit insgesamt 17.062 Ausstellern nahmen an der Ausstellung teil. Aufgrund der hohen internationalen Beteiligung wurde die Ausstellung auch bald als World’s Fair bezeichnet. Auf dieser ersten weltweiten Industrieausstellung wurden Güter und handwerkliche Produkte aller Art, Maschinen und Produktionsmethoden gezeigt. Als Neuheiten wurde u. a. der Telegraf gezeigt.
  • New York Daily Times wird gegründet

    Die erste Ausgabe der US-amerikanischen Tageszeitung The New York Times erscheint unter dem Titel The New York Daily Times.
  • Auflösung des Bundes der Kommunisten

    Am 17. November löst sich der Bund selbst auf, nach einem Prozess vor einem oberen Gericht vom 4.10.1852 bis 12.11.1852
  • Attentat auf österreichischen Kaiser

    Der ungarische Schneidergeselle Janos Libényi verübt ein Attentat auf Kaiser Franz Joseph in Wien, das aber vom kaiserlichen Adjutanten Maximilian Karl Lamoral O’Donnell und dem Fleischhauer Josef Ettenreich vereitelt wird.
  • Gründung der Allgemeinen Eisenbahn-Versicherung

    In Berlin
  • Stärkere Verfolgung von Arbeiterbildungsvereinen

    Arbeiter- und Arbeiterbildungsvereine werden auf Beschluss des Bundestages im Deutschen Bund verschärfter Verfolgung ausgesetzt. Es werden die Allgemeine Deutsche Arbeiterverbrüderung und alle anderen politischen Arbeitervereinigungen verboten
  • Gründung von Frichs

  • Neujahrsflut in Ostfriesland

    Die Neujahrsflut 1855 richtet schwere Zerstörungen auf den Ostfriesischen Inseln an, im Alten Land, Wilhelmsburg, den Vier- und Marschlanden gibt es Deichbrüche und Überschwemmungen.
  • Exposition universelle de 1855 startet

    Die Exposition universelle de 1855 in Paris, die erste Weltausstellung in Frankreich, wird durch Kaiser Napoleon III. eröffnet. Sie wurde nach dem Vorbild der Londoner Great Exhibition von 1851 gestaltet mit dem Ziel, diese möglichst noch zu übertreffen. Die Ausstellung wird bis zum 31. Oktober von fünf Millionen Menschen besucht. Für Weine des Médoc wird die noch heute gültige Bordeaux-Klassifizierung eingeführt.
  • Heinrich Heine gestorben

    Heine gilt als einer der letzten Vertreter und zugleich als Überwinder der Romantik. Er machte die Alltagssprache lyrikfähig, erhob das Feuilleton und den Reisebericht zur Kunstform und verlieh der deutschen Literatur eine zuvor nicht gekannte elegante Leichtigkeit.
  • Erste Eisenbahnfahrt in Portugal

    Lissabon erlebt die Eröffnung der ersten portugiesischen Eisenbahnlinie zwischen dem Bahnhof Santa Apolónia und der Endstation am Bahnhof in Carregado.
  • Wiener Münzvertrag regelt zwischenstaatliche Währungsfragen

    Im Wiener Münzvertrag wird der Vereinstaler in Österreich und den meisten Staaten des Deutschen Zollvereins als Zahlungsmittel vereinbart. Als österreichische Währung existiert der in 100 Kreuzer eingeteilte Gulden. In den Ländern des Deutschen Zollvereins werden die Dukaten abgeschafft.
  • Zwei-Kaiser-Treffen in Stuttgart

    König Wilhelm I. von Württemberg ist Gastgeber der beiden gegnerischen Monarchen Kaiser Napoléon III. und Zar Alexander für ein französisch-russisches Gipfeltreffen. Die Verhandlungen zwischen Russland und Frankreich werden von den beiden Außenministern geführt. Durch das Treffen gelingt es Russland, sich aus der politischen Isolierung durch den vergngn. Krimkrieg zu lösen. Frankreich erreicht im Gegenzug von Russland die Zusage der Neutralität im Falle eines Konflikts mit Österreich in Italien.
  • Königliche Hochzeit

    Der preußische Kronprinz Friedrich-Wilhelm heiratet Victoria von Großbritannien und Irland, die Tochter der britischen Königin Victoria.
  • Deutscher Passagierdampfer geht unter

    Bei dem durch ein Feuer an Bord verursachten Untergang des deutschen Passagierdampfers Austria sterben 471 Passagiere und Besatzungsmitglieder.
  • Österreich wird Teil der Dresdener Konvention

    Österreich tritt der Dresdner Konvention bei und ermöglicht dadurch deutschen Staatsbürgern die Einreise ohne Reisepass und Visum.
  • Stadtbrand von Rodenberg

    Beim großen Stadtbrand von Rodenberg brennt unter anderem auch das Schloss Rodenberg ab.
  • Schillerfest in Deutschland

    Anlässlich des 100. Geburtstages von Friedrich Schiller wird an allen deutschen Hochschulen und Universitäten das Schillerfest begangen. An allen deutschen Hochschulen und Universitäten wurde des Tages gedacht. In über 440 deutschen und 50 nichtdeutschen Städten fanden Schillerfeiern mit Aufmärschen und Fackelzügen statt. Es war das größte Fest, das in Deutschland jemals zu Ehren eines Dichters gefeiert wurde.
  • Darwin stellt "neue" Evolutionstheorie auf

    Über die Entstehung der Arten (englisch: On the Origin of Species) ist das Hauptwerk des britischen Naturforschers Charles Darwin (1809–1882). Es gilt als grundlegendes Werk der Evolutionsbiologie.
  • Erster funktionierender Gasmotor

    Der belgische Erfinder Étienne Lenoir führt am 23. Januar in Paris vor etwa 20 Personen den im Vorjahr von ihm erfundenen ersten brauchbaren Gasmotor vor. Am nächsten Tag erhält er ein Patent auf seine Erfindung, auf dessen Basis der Pariser Industrielle Marinoni zunächst einige wenige derartige Maschinen produziert. Als der Münchener Uhrmacher Christian Reithmann von Lenoirs Erfindung erfährt, nimmt er mehrere Patente auf den von ihm entwickelten Viertaktmotor auf.
  • Nachwirkungen von Darwins Evolutionstheorie - Diskussion in Oxford

    Das Ende des Vorjahres von Charles Darwin herausgegebene Werk The Origin of Species und die darin beschriebene Evolutionstheorie führen zu schweren Kontroversen auf wissenschaftlicher und religiöser Ebene. Insbesondere Darwins Theorie der natürlichen Selektion ruft Gegner und Unterstützer Darwins auf den Plan. Am 30. Juni diskutieren in Oxford – in Abwesenheit des Autors – der anglikanische Bischof Samuel Wilberforce (Gegner) und der Biologe Thomas Henry Huxley (Freund Ds) über Darwins Werk.
  • Großer Komet von 1861

    Der australische Astronom John Tebbutt entdeckt am 13. Mai von New South Wales aus den Großen Kometen von 1861. Bis Mitte August ist er mit bloßem Auge sichtbar. Die Helligkeit des Kometen ist dabei so groß, dass Gegenstände nachts in seinem Licht Schatten werfen und der Komet auch am Taghimmel sichtbar bleibt.
  • Eisenbahnunfall im Clayton-Tunnel in der Nähe von Brighton

    Beim Eisenbahnunfall im Clayton-Tunnel in der Nähe von Brighton kommen am 25. August 23 Menschen ums Leben, 176 werden verletzt. Es handelt sich um den zu diesem Zeitpunkt schwersten Eisenbahnunfall in der britischen Geschichte.
  • Albert von Sachsen-Coburg und Gotha gestorben

    Der britische Prinzgemahl Albert von Sachsen-Coburg und Gotha stirbt. Königin Victoria trauert um ihren Ehemann.
  • Otto von Bismarck wird Ministerpräsident in Preußen

    In Preußen wird Otto von Bismarck zum Ministerpräsidenten ernannt. Als ihm das liberal dominierte Abgeordnetenhaus trotz seiner Blut und Eisen-Rede die Unterstützung für eine Heeresreform verweigert, löst er es kurzerhand auf und verkündet ein „budgetloses Regiment“
  • Deutscher Reformverein wird gegründet

    Der Deutsche Reformverein, der sich für die Großdeutsche Lösung in der Deutschen Frage einsetzt, wird gegründet. Federführend ist der Liberale Oskar von Wydenbrugk.
  • Januaraufstand in Polen

    In Polen beginnt mit dem Januaraufstand eine erneute Erhebung gegen die russische Herrschaft. Das Nationalkomitee unter „Diktator“ Ludwik Mierosławski veröffentlicht ein Manifest zur Befreiung Polens. Zuvor: Eine aus der Not heraus geborene revolutionäre Situation bestand nicht. In Warschau gewannen allerdings die Diskussionen unter den Studenten polnischer Nationalismus an Bedeutung. Hinzu kam die Diskussion um die Landreform.
  • Neue Verfassung in Dänemark führt zu Konflikt (Krieg)

    Als der dänische König Friedrich VII. kinderlos stirbt, folgt ihm gemäß dem Londoner Protokoll von 1852 Christian von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg auf den Thron. Die von Innenminister Orla Lehmann federführend ausgearbeitete gemeinsame Novemberverfassung für das Königreich Dänemark und das Herzogtum Schleswig, die vorsah, die Herzogtümer Schleswig und Holstein durch Dänemark einstaatlichen zu lassen, wird zum Auslöser für den Deutsch-Dänischen Krieg im folgenden Jahr.
  • Einmarschierung von preußischen truppen nach Schleswig

    Deutsche Bundestruppen marschieren in Holstein und Lauenburg ein.
  • Ultimatum an Dänemark

    Österreich und Preußen stellen Dänemark ein auf 48 Stunden befristetes Ultimatum, die Novemberverfassung aufzuheben und das Herzogtum Schleswig zu räumen. Dänemark scheint darauf nicht reagieren zu wollen.
  • Beginn des Deutsch-Dänischen Krieges

    Kriegausrufung nach verstrichenem Ultimatum an Dänemark
  • Krieg wird entschieden

    Die Erstürmung der Düppeler Schanzen durch die Preußen unter Prinz Friedrich Karl entscheidet den Deutsch-Dänischen Krieg zugunsten der Preußen und Österreicher
  • Londoner Konferenz des D-D-K

    Auf der Konferenz von London wird eine Waffenruhe im Deutsch-Dänischen Krieg ausgehandelt. Verhandlungen über eine mögliche nationale Teilung Schleswigs zwischen Deutschland/Preußen und Dänemark bringen kein Ergebnis, woraufhin der Krieg kurzzeitig wieder aufflammt.
  • Londoner Konferenz endet ergebnislos und Preußen erobert Dänemark

    Nach zwei Monaten endet die Konferenz von London – der Versuch, den Deutsch-Dänischen Krieg mit diplomatischen Mitteln zu beenden – ohne Ergebnis. Preußische Truppen erobern die dänische Insel Alsen. Wenig später erreichen die Angreifer die Nordspitze Jütlands, womit der Großteil des Königreichs Dänemark besetzt und nun sogar die dänischen Inseln bedroht sind.
  • Krieg wird offiziell beendet

    Österreich, Preußen und Dänemark beenden den Deutsch-Dänischen Krieg mit der Unterzeichnung des Friedens von Wien. Dänemark überlässt darin die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg den beiden deutschen Großmächten.Preußen und Österreich sollen die Herzogtümer bis auf weiteres als gleichberechtigte Besitzer administrieren.
  • Eisenbahnunglück in Buckau

    Ein Sonderzug mit Eisenbahnmitarbeitern fährt am späten Abend auf einen stehenden, mit Kohle beladenen, Güterzug auf. Das Unglück fordert 29 Tote und 50 Schwerverletzte.
  • Gasteiner Konvention zur Verwaltung von Schleswig und Holstein

    Die im Frieden von Wien nach dem Deutsch-Dänischen Krieg beschlossene gemeinsame Administration beider Herzogtümer wird aufgegeben. Preußen bekommt die Verwaltung von Schleswig und Österreich die von Holstein. Österreich verzichtet für 2,5 Mio. dän. Taler auf Lauenburg. Preußen sichert sich das Durchzugsrecht auf zwei Heerstraßen durch Holstein, da Schleswig zu Lande nur über Holstein zu erreichen ist. Außerdem wird Preußen gestattet, einen Kanal + eine Telegrafenleitung durch Holstein zu bauen.
  • Einmarsch Preußens nach Holstein und Vorschlag

    Preußische Truppen marschieren in Holstein ein, woraufhin Österreich beim Bundestag die Mobilisierung von Bundestruppen zwecks eines Verstoßes der Bundespflichten von Preußen wegen verbotener Selbsthilfe beantragt. Preußen legt der Bundesversammlung einen Reformplan zur Umgestaltung des Deutschen Bundes ohne Österreich, der sogenannten kleindeutschen Lösung, vor.
  • Kreigserklärung Preußens

    Preußen stellt den Königreichen Hannover und Sachsen sowie Kurhessen ein Ultimatum, nachdem diese einer Bundesexekution im Deutschen Bund gegen Preußen zugestimmt haben. Die Ablehnung dieser Forderung führt am selben bzw. am folgenden Tag zur Kriegserklärung und dem Einmarsch preußischer Truppen.
  • Preußen gewinnt Gefecht bei Hühnerwasser, Schlacht bei Podol, und bei Nachod, Österreich feiert Sieg in Trautenau

    Das Gefecht bei Hühnerwasser ist das erste Gefecht des Deutschen Krieges und endet mit einem Sieg der preußischen Armee unter Eberhard Herwarth von Bittenfeld. Österreich verliert unter dem Befehl von Eduard Clam-Gallas fast 20 % der eingesetzten Truppen. In der Schlacht bei Podol erleiden die österreichischen Truppen neuerlich schwere Verluste gegen die mit Zündnadelgewehren ausgestatteten preußischen Einheiten. In der Schlacht bei Trautenau erringen die Österreicher einen verlustreichen Sieg.
  • Hannover kapituliert ggü. Preußen, Jene feiern wiederholt Siege

    Preußen gewinnen die Schlachten von Skalitz und Münchengrätz. Das Königreich Hannover muss aus militärischer Erschöpfung im Deutschen Krieg gegenüber Preußen kapitulieren. In der Schlacht bei Gitschin siegt im Deutschen Krieg die preußische Armee über verbündete österreichisch-sächsische Truppen. Am gleichen Tag siegt Preußen auch im Gefecht bei Schweinschädel und im Gefecht bei Königinhof.
  • Nach weiteren Kämpfen: Waffenruhe und Friedensverhandlungen

    Im Deutschen Krieg tritt eine fünftägige Waffenruhe in Kraft. Im Schloss Mikulov in Nikolsburg beginnen Friedensverhandlungen. Das am gleichen Tag stattfindende Gefecht bei Blumenau wird aus diesem Grund mitten im Kampf abgebrochen. Die Verhandlungen werden vom preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck und den österreichischen Bevollmächtigten Alajos Károlyi und Adolph von Brenner-Felsach geführt.
  • Preußen und Österreich unterzeichnen den Vorfrieden von Nikolsburg.

    "Der Territorialbestand der Österreichischen Monarchie, mit Ausnahme des lombardisch-venetianischen Königreiches, bleibt unverändert. Seine Majestät der König von Preußen verpflichtet Sich, Seine Truppen aus den bisher von denselben okkupierten Österreichischen Territorien zurückzuziehen, sobald der Friede abgeschlossen sein wird, vorbehaltlich der im definitiven Friedensschlusse zu treffenden Maßregeln wegen einer Garantie der Zahlung der Kriegsentschädigung."
  • Frieden von Prag als Kriegsende

    Mit dem Frieden von Prag beenden Österreich und Preußen den Deutschen Krieg. Österreich muss die Auflösung des Deutschen Bundes anerkennen und einer neuen Gestaltung Deutschlands ohne Beteiligung Österreichs zustimmen. In Augsburg findet eine letzte Sitzung des deutschen Bundestags statt, in der die Auflösung des Deutschen Bundes rechtskräftig beschlossen wird. Es soll eine mehrjährige Übergangsphase zur neustaatlichen Umstrukturierung unter Bismarck folgen.
  • Erste Lokomotive des Berliner Maschinenbaus

    Nach Gründung 1852
  • Eisenbahnunfall bei Warrington

    Der Eisenbahnunfall bei Warrington war ein Auffahrunfall, der sich am 29. Juni 1867 an der Walton Junction südlich von Warrington, Cheshire, ereignete, weil die dort verwendete Sicherung gegen solche Eisenbahnunfälle nicht mehr dem Stand der Technik entsprach. Entgegen Empfehlungen, die aus vorangegangenen Unfällen resultierten, war hier immer noch keine Signalabhängigkeit der Weichen von den Signalen installiert. 8 Menschen starben.
  • Erstes Vatikanische Konzil wird einberufen

    aus Anlass des 1800-jährigen Jubiläums des Martyriums von Petrus und Paulus beruft Papst Pius IX. für das folgende Jahr das Erste Vatikanische Konzil ein. Ziel des Konzils soll die „Abwehr moderner Irrtümer und die zeitgemäße Anpassung der kirchlichen Gesetzgebung“ sein. Die Ankündigung des Konzils verschärft in der katholischen Welt den Streit zwischen staatsnahen Katholiken und den Ultramontanen bzw. den Anhängern des Syllabus errorum.
  • Eisenbahnunfall von Abergele

    Beim Eisenbahnunfall von Abergele sterben 33 Menschen in den Trümmern des anschließenden Brandes. Es handelt sich um den zu diesem Zeitpunkt schwersten Eisenbahnunfall in der britischen Geschichte.
  • Erste Eisenbahnstrecke in Griechenland

    Die erste Eisenbahnstrecke in Griechenland wird eröffnet. Sie führt von Athen nach Piräus.
  • Die erste große sozialdemokratische Arbeiterpartei "SDAP" wird gegründet

    In Eisenach wird auf Initiative von August Bebel und Wilhelm Liebknecht der Gründungskongress zur Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) eröffnet, aus der die deutsche SPD hervorgeht. Bebel wird zum Vorsitzenden gewählt.
  • Eine Pressemitteilung Bismarks, die "Emser Depesche" erscheint

    Es wurde bekannt, dass Leopold von Hohenzollern Kandidat für die spanische Thronfolge sein soll. In Frankreich gibt es einen Aufschrei der Empörung, da man sich von den Großmächten bedroht fühlt --> Deutschlands Kaiser Wilhelm I stammt auch aus der Familie Hohenzollern. Bismarck bringt ein bearbeitetes Telegramm heraus, dass den Kaiser aufruft, nie wieder einen "Hohenzoller" ins Rennen um die spanische Krone zu schicken.
  • Frankreich erklärt Preußen den Krieg

    Es befindet sich ganz Deutschland im Kriegszustand. Frankreich will Bedrohung aus dem Weg räumen.
  • Kapitulation Frankreichs

    Nach zahlreichen Niederlagen in kleineren Schlachten und insbesondere nach der Niederlage bei Sedan kapituliert die französische Armee; Treffen Otto von Bismarcks mit Napoleon III. in Donchery
  • Novemberverträge werden unterzeichnet

    Norddeutsche Staaten schließen Bündnisverträge mit Baden, Hessen, Bayern und Württemberg. So soll ein ganzheitliches Deutschland erreicht werden und die Übergangsphase beendet werden.
  • König Wilhelm wird Kaiser von Deutschland

    Gegenüber einer Deputation des Reichstags akzeptiert König Wilhelm in Versailles den Kaisertitel, nachdem er von Bismarck dazu gedrängt wurde.
  • Deutsches Reich wird ausgerufen! //KARTENWECHSEL!

    Die im Vorjahr abgeschlossenen Novemberverträge über einen Beitritt der Königreiche Bayern und Württemberg, der Großherzogtümer Baden und Hessen zum Norddeutschen Bund treten im Rahmen der neuen Verfassung des Deutschen Bundes in Kraft. Darin wird bereits der Name Deutsches Reich verwendet und dem Bundespräsidium der Titel Deutscher Kaiser verliehen. Im Spiegelsaal von Versailles wird König Wilhelm von Preußen als Wilhelm I. zum Kaiser ausgerufen.
  • Erste Lokomotive der Lokomotivfabrik Floridsdorf (LOFAG)

    Nach Gründung am 6. September 1869
  • Frieden von Frankfurt

    Der Deutsch-Französische Krieg wird endgültig einige Wochen später im Frieden von Frankfurt beendet.
  • Schulen in Preußen werden verstaatlicht

    In Preußen werden alle Schulen unter staatliche Aufsicht gestellt.
  • Otto von Bismarck wird vom Amt des Ministerpräsident in Preußen entbunden

    Otto von Bismarck lässt sich aus Gesundheitsgründen bis auf Weiteres vom Amt des preußischen Ministerpräsidenten entbinden. Sein Wunsch auf Entlassung wird abgelehnt.
  • Frankfurter Bierkrawall

    Bei der gewaltsamen Niederschlagung des durch eine Bierpreiserhöhung ausgelösten Frankfurter Bierkrawalls sterben 20 Menschen, 300 werden festgenommen.
  • Einweihung der Siegessäule

    Am neu geschaffenen Sedantag wird die nach einem Entwurf von Heinrich Strack erbaute Berliner Siegessäule eingeweiht.
  • 2. deutscher Reichstag wird gewählt

    bei der 2. Wahl zum deutschen Reichstag sind vor allem die liberalen Parteien erfolgreich.
  • Attentat auf Bismarck

    Der 20-jährige Böttchergeselle Eduard Kullmann verübt in Bad Kissingen ein Attentat auf Reichskanzler Otto von Bismarck. Das Motiv des katholischen Attentäters war, Bismarck als Urheber des Kulturkampfes zu ermorden. Der Kulturkampf war eine Auseinandersetzung zwischen der katholischen Kirche unter Papst Pius IX. und dem Königreich Preußen bzw. dem Deutschen Reich unter Bismarck zwischen 1871 und 1887. Kullmann wurde zu 14 Jahren Zuchthaus verurteilt.
  • Tünel in Istanbul wird eröffnet

    Der Tünel in Istanbul, die erste unterirdische Standseilbahn der Welt und die erste U-Bahn außerhalb Londons, wird eröffnet.
  • Parteienfusion

    Im deutschen Reich schließen sich in Gotha der von Ferdinand Lassalle 1863 gegründete Allgemeine Deutsche Arbeiterverein (ADAV) und die von Wilhelm Liebknecht und August Bebel 1869 gegründete Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAD) zusammen.
  • Reichsbank wird gegründet, Mark wird Einheitswährung

    Im Deutschen Reich wird die Reichsbank gegründet, gleichzeitig wird die Mark Einheitswährung in allen deutschen Bundesstaaten eingeführt.
  • Queen Victoria erhält den Titel " Kaiserin von Indien "

  • Eisenbahnunfall von Ashtabula

    Der Eisenbahnunfall von Ashtabula wird zum bis dahin schwersten Zugunglück in den Vereinigten Staaten. Beim Passieren einer zusammenbrechenden Brücke stürzt ein mit etwa 150 Reisenden besetzter Personenzug in den Ashtabula River. 92 Menschen sterben, 64 Verletzte werden geborgen.
  • Neues Patentgesetz in Deutschland

    Im deutschen Kaiserreich verabschiedet der Reichstag das Patentgesetz, das eine Rechtsvereinheitlichung der bisher von den Ländern erteilten Patente bringt.
  • Kissinger Diktat von Bismarck

    Das Kissinger Diktat bezeichnet ein von Otto von Bismarck am 15. Juni 1877 in Bad Kissingen diktiertes diplomatisches Aktenstück, das wichtige Grundzüge seiner außenpolitischen Konzeption enthielt.
  • Verbot der Sozialdemokratie?

    Nach dem Attentat Max Hödels auf Kaiser Wilhelm I. fordert Reichskanzler Otto von Bismarck ein Verbot der Sozialdemokratie.
  • Neuwahlen nach gescheiterter Abstimmung über Sozialdemokratieverbot

    eil der Reichstag nach einem Attentat auf Kaiser Wilhelm I. mehrheitlich ein Verbot der Sozialdemokraten abgelehnt hat, wird er den Bestimmungen der Verfassung gemäß vom Kaiser aufgelöst. Die deutsche Reichstagswahl wird nach zwei Attentaten auf den Kaiser Wilhelm I. von den Konservativen gewonnen. Es gibt nun eine Mehrheit für das vom Reichskanzler Otto von Bismarck gewünschte Sozialistengesetz.
  • Sozialistengesetz findet Zustimmmung

    Der Deutsche Reichstag beschließt mit 221 Stimmen von Konservativen und Liberalen gegen 149 Stimmen von Fortschrittlichen, Zentrum und Sozialdemokraten das Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie und legalisiert damit die von Otto von Bismarck zur Staatsdoktrin erhobene Sozialistenverfolgung.
  • Schutzzölle werden beschlossen

    Um der Wirtschaft zu helfen, beschließt der Reichstag des deutschen Kaiserreichs die Einführung von Schutzzöllen.
  • "Der Sozialdemokrat" erscheint erstmals

    In der Zeit der Sozialistengesetze erscheint erstmals die Exilzeitung Der Sozialdemokrat. Nach der Inkraftsetzung des Sozialistengesetzes im deutschen Kaiserreich (1878) war sie während dessen Geltungsdauer das Hauptorgan der deutschen Sozialdemokratie. In Deutschland wurde Der Sozialdemokrat illegal verbreitet. Darüber hinaus richtete er sich im Wesentlichen an Sozialisten im Exil
  • Werner von Siemens baut erste Motoren und Lokomotiven in kleiner Fabrik

    Erste Elektrolokomotive auch in dem Jahr
  • Kölner Dom wird fertiggestellt

    Nach über 600 Jahren wird der Kölner Dom durch Ernst Friedrich Zwirner und Richard Voigtel fertiggestellt, getreu den Plänen der Kölner Dombaumeister des Mittelalters. Mit 157,38 m ist er zu diesem Zeitpunkt das höchste Gebäude der Welt. Am nächsten Tag findet anlässlich der Fertigstellung in Anwesenheit Kaiser Wilhelms I. und zahlreicher weiterer Fürsten sowie Vertretern der Stadt Köln und des Zentral-Dombau-Vereins ein Festzug statt.
  • Hochwasser in Bremen

    Ungewöhnlich hohes Hochwasser unterspült das Flussufer im Hafen von Bremen, dadurch stürzen 170 m Kaimauer ein, und Lagerschuppen werden beschädigt bzw. zerstört.
  • Erstes deutsches Telefonnetz wird eröffnet

    Das erste Telefonnetz wird in Berlin mit 48 Teilnehmern eröffnet. Expansionen in Hamburg sollen folgen.
  • Erstes deutsches Telefonbuch erscheint

    Das erste deutsche Telefonbuch erscheint in Berlin
  • Gotthardtunnel der Schweiz wird eröffnet

    Der Gotthardtunnel wird feierlich eröffnet und zehn Tage später der Betrieb der Gotthardbahn aufgenommen. Die Eisenbahnverbindung zwischen Göschenen und Airolo erleichtert den Personen- und Güterverkehr zwischen der Schweiz und Italien erheblich.
  • Zugunglück von Hugstetten

    Beim Zugunglück von Hugstetten kommen 64 Menschen ums Leben, 230 werden schwer verletzt. Es geht als das bis dahin schwerste und folgenreichste Eisenbahnunglück in Deutschland in die Geschichte ein.
  • Gründung der Deutschen Edison-Gesellschaft (später AEG)

  • Einweihungsfahrt des ersten Orient-Expresses

    Die offizielle Einweihungsfahrt des Orient-Express – nach dem ersten Zugstart am 5. Juni – beginnt im Pariser Bahnhof Gare de l’Est. Der initiierende belgische Reiseunternehmer Georges Nagelmackers hat auch Journalisten eingeladen. In der Folge profitiert sein Unternehmen Compagnie Internationale des Wagons-Lits, das Schlaf- und Speisewagen betreibt, von Berichten über die Reise. (startet vom Pariser Ostbahnhof zur Fahrt nach Warna am Schwarzen Meer, wo ein Schiff nach Konstantinopel nehmen
  • Pflichtkrankenversicherung wird eingeführt

    Der deutsche Reichstag verabschiedet im Zuge von Bismarcks Sozialgesetzgebung das Gesetz, betreffend die Krankenversicherung der Arbeiter. Die Krankenversicherung wird eine Pflichtversicherung.
  • Deutsch-Südwestafrika stärkt Deutschlands Kolonialpolitik

    Deutschland erobert zahlreiche afrikanische Staaten als Kolonien, darunter Kamerun und Togo.
  • Kongo Konferenz beginnt in Berlin

    Die Kongokonferenz fand vom 15. November 1884 bis zum 26. Februar 1885 auf Einladung des deutschen Reichskanzlers Bismarck in Berlin statt und sollte die Handelsfreiheit am Kongo und am Niger regeln.
  • Unfallversicherung der Arbeiter tritt in Kraft

    Die Krankenversicherung der Arbeiter tritt im deutschen Kaiserreich in Kraft. Die Arbeitgeber bringen ein Drittel, die Arbeiter zwei Drittel der Beiträge auf. Die Reform ist ein Meilenstein in der Geschichte der Sozialversicherung in Deutschland.
  • Kongo Konferenz endet

    In Berlin wird die Kongoakte von der endenden Kongokonferenz verabschiedet. Der Grundsatz wurde festgeschrieben, dass nur jene Macht das Recht auf Erwerb einer Kolonie haben sollte, die sie tatsächlich in Besitz nahm.
  • Wissenschaftler bauen Motorrad

    Erste Fahrt eines Motorrads, gebaut von Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach
  • König von Bayern stirbt

    König Ludwig II. stirbt unter bis heute nicht restlos geklärten Umständen im Starnberger See. Sein geistig behinderter Bruder Otto wird offiziell König von Bayern unter der Vormundschaft seines Onkels des Prinzregenten Luitpold.
  • Daimler baut Motorwagen

    Gottlieb Daimler baut den von ihm 1883 entwickelten Viertaktmotor in eine von Wilhelm Wimpff gefertigte Kutsche, womit er als Erfinder des vierrädrigen Kraftwagens gilt.
  • Kulturkampf beigelegt

    Die Kirche akzeptiert die Machtstellung vom Deutschen Reich: Papst Leo XIII. beendet den Kulturkampf mit dem deutschen Kaiserreich. Die Kirche akzeptiert unter anderem Zivilehe, staatliche Schulaufsicht und das Politikverbot für Priester.
  • Grundstein für Nord-Ostseekanal wird gelegt

    Der deutsche Kaiser Wilhelm I. legt bei Kiel-Holtenau den Grundstein für den Nord-Ostsee-Kanal.
  • Deutsche Edison-Gesellschaft heißt nun AEG

  • Kaiser Wilhelm gestorben

    Kaiser Wilhelm I. stirbt im Alter von fast 91 Jahren in Berlin. Ihm folgt, als Kaiser Friedrich III. sein ältester Sohn, Kronprinz Friedrich Wilhelm.
  • Kaiser Friedrich gestorben

    Nach 99 Tagen im Amt: Kaiser Friedrich III. stirbt und Wilhelm II., besteigt nach dem Tod seines Vaters den Kaiserthron
  • Weltausstellung in Paris

    Die Weltausstellung in Paris, Frankreich, wird eröffnet. Sie wird zum 100-jährigen Jubiläum der Französischen Revolution in Frankreich ausgetragen. Der sogenannte Eiffelturm wird rechtzeitig zur Eröffnung fertig.
  • Renten- und Invalidenversicherung tritt in Kraft

    Der Deutsche Reichstag gibt seine Zustimmung zur Renten- und Invaliditätsversicherung. Sie sah eine Altersrente ab dem 70. Lebensjahr vor, sowie eine Invalidenrente bei Erwerbsunfähigkeit. Voraussetzung für die Altersrente waren mindestens 30 Jahre Beitragszahlung (mit der damals üblichen 60-Stunden-Woche).
  • Sozialistengesetz auf der Kippe

    Der Deutsche Reichstag lehnt mit 167 gegen 98 Stimmen eine Vorlage der Regierung über die Verlängerung des Sozialistengesetzes auf unbestimmte Zeit ab. Es soll bald vollständig aufgehoben werden.
  • Februarerlasse stärken Arbeitsschutz

    Entgegen dem Rat des Reichskanzlers Otto von Bismarck und ohne dessen vorgeschriebene Gegenzeichnung werden nach dem Willen Kaiser Wilhelms II. die Februarerlasse veröffentlicht. Sie kündigen einen Ausbau des Arbeiterschutzes an.
  • Otto von Bismarck tritt zurück

    Reichskanzler Otto von Bismarck reicht sein Entlassungsgesuch bei Kaiser Wilhelm II. ein, worauf der junge Monarch zuvor mehrfach gedrängt hat. Bismarck spürte sich nach den Februarerlassen nicht mehr genügend wertgeschätzt.
  • SDAP wird zu SPD

    Der Parteitag der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAPD) in Halle beschließt die Umbenennung der Partei in Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD).
  • Deutsch-Ostafrika wird deutsche Kolonie

    Das Gebiet umfasste die heutigen Länder Tansania (ohne Sansibar), Burundi und Ruanda sowie ein kleines Gebiet im heutigen Mosambik mit einer Gesamtfläche von 995.000 km² (nahezu die doppelte Fläche des damaligen Deutschen Reiches).[2] Es war mit rund 7,75 Millionen Einwohnern die größte und bevölkerungsreichste Kolonie des Deutschen Reiches.
  • Gründung der Brown, Boveri & Cie. (BBC)

  • Neuordnung der Gewerkschaftsbewegung

    Auf dem Halberstädter Kongress wurde nach der Aufhebung des Sozialistengesetzes die Neuorganisation der Gewerkschaftsbewegung initiiert.
  • Die Köln-Deutz Werke (KHD) nehmen Lokproduktion auf

  • Rudolf Diesel erhält Patent auf neue Verbrennungsart

    Rudolf Diesel erhält ein Patent auf „Arbeitsverfahren und Ausführungsart für Verbrennungskraftmaschinen“,
  • Geschwindigkeitswunder in den USA

    Die Lokomotive Nr. 999 der New York Central Railroad stellt mit 181 km/h einen absoluten Geschwindigkeitsweltrekord auf.
  • Bund Deutscher Frauenvereine wird gegründet.

    Auf Anregung von Anna Simson wird der Bund Deutscher Frauenvereine als Dachverband bürgerlich orientierter Vereine der Frauen­bewegung im Deutschen Reich gegründet.
  • Eröffnung des Reichstagsgebäudes in Berlin durch Kaiser Wilhelm II

    Eröffnung des Reichstagsgebäudes in Berlin durch Kaiser Wilhelm II
  • Erster Omnibus befährt deutsche Straßen

    Die erste Bus-Linie der Welt mit einem benzinbetriebenen Omnibus (5 PS), eingesetzt durch die Netphener Omnibusgesellschaft, gebaut von Carl Benz, nimmt zwischen Deuz und Siegen ihren Betrieb auf.
  • Erste öffentliche Filmvorführung

    Die weltweit erste öffentliche Filmvorführung findet in Berlin im Varieté Wintergarten durch die Brüder Max und Emil Skladanowsky statt.
  • Erste Olympischen Spiele der Neuzeit

    Es waren die ersten Olympischen Spiele, nachdem die Olympischen Spiele der Antike im Jahre 393 vom römischen Kaiser Theodosius I. wegen der Verehrung heidnischer Götter verboten worden waren.
  • Erste U-Bahn der Welt

    In Budapest fährt nunmehr regelmäßig die erste auf dem europäischen Kontinent verkehrende U-Bahn.
  • Rudolf Diesel startet Motor

    Rudolf Diesel setzt mit Erfolg den von ihm erfundenen Motor in Gang.
  • Kaiser Wilhelm I Denkmal wird eingeweiht

    Das Kaiser-Wilhelm I.-Denkmal am Deutschen Eck in Koblenz wird in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht.
  • Reichstag beschließt Flottengesetz

    Der deutsche Reichstag beschließt im Flottengesetz den Aufbau einer Schlachtschiffflotte und löst damit ein Wettrüsten zur See mit Großbritannien aus.
  • Sozialdemokraten gewinnen Wahl und bekommen Gegenwind

    Bei der Wahl zum Deutschen Reichstag gewinnen die Sozialdemokraten auf Kosten der sogenannten „Kartellparteien“. Das Preußische Abgeordnetenhaus beschließt kurz darauf ein Gesetz (Lex Arons), das Sozialdemokraten das akademische Lehramt an Hochschulen verweigert.
  • Neue Kolonien für Deutschland

    Das Deutsche Reich zwingt Spanien mit dem Deutsch-Spanischen Vertrag von 1899, ihm pazifische Inselgruppen zu überlassen.
    Auch Neuguinea wird als Deutsch-Neuguinea eine Kolonie des Deutschen Reiches.
  • Erste Professorin Deutschlands

    Die Physikerin Elsa Neumann wird als erste Frau in Berlin promoviert. Ihre Arbeit Über die Polarisationskapazität umkehrbarer Elektroden wird in den Annalen der Physik veröffentlicht.
  • Dortmund-Ems Kanal eröffnet

    Kaiser Wilhelm II. eröffnet den Dortmund-Ems-Kanal. Das östliche Ruhrgebiet hat damit einen Schiffsweg zur Nordsee.
  • Neue Gesetzbücher treten in Kraft

    Im Deutschen Reich treten das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und das Handelsgesetzbuch (HGB) in Kraft.
  • Stopp der Lokproduktion bei Cockerill

    Fokussierung auf andere Maschinenbereiche
  • Reichstag beschließt 2. Flottengesetz

    Der Reichstag verabschiedet auf Grundlage der Zweiten Tirpitzschen Flottenvorlage das 2. Flottengesetz, das das Wettrüsten mit Großbritannien zur See vorantreibt.
  • Bernhard von Bülow wird neuer deutscher Reichskanzler.

  • Attentat auf Kaiser

    Der Wagen des Kaisers wird in Breslau von einer Frau attackiert, die daraufhin in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Die konservative Presse schreibt diesen Vorfall der SPD zu.
  • Gesellschaft für soziale Reform wird gegründet

    In Berlin wird die Gesellschaft für soziale Reform gegründet. Hauptziel ist die Erweiterung des Arbeiterschutzes. Initiator und Vorsitzender ist der preußische Minister Hans Hermann Freiherr von Berlepsch. Weitere Gründungsmitglieder sind der Nationalliberale Ernst Bassermann und die zu den „Kathedersozialisten“ zählenden Nationalökonomen Lujo Brentano und Gustav von Schmoller.
  • Rechtschreibungsdebatte

    In Berlin beginnt die II. Orthographische Konferenz, auf der unter Beteiligung von Konrad Duden Beratungen über die Einheitlichkeit der deutschen Rechtschreibung stattfinden. Am Ende der Konferenz einigen sich die Beteiligten auf ein amtliches Regelwerk für den Behördengebrauch.
  • Gründung von GE Transportation

  • Expeditionsfund in der Antarktis

    Die deutsche Gauß-Expedition unter der Leitung des Polarforschers Erich von Drygalski entdeckt in der Antarktis einen unbekannten Festlandteil, der zu Ehren des Geldgebers Kaiser-Wilhelm-II.-Land genannt wird.
  • Neues Zolltarifgesetz

    Der Deutsche Reichstag verabschiedet die Kompromissfassung eines neuen Zolltarifgesetzes. Die Diskussionen über das Gesetz dauerten über ein Jahr.
  • 11. Deutsche Reichstagswahlen

    Bei den Wahlen zum 11. Deutschen Reichstag erhält die SPD 31,7 % und 81 Mandate, das Zentrum 19,8 % und 100 Mandate, die Deutsch-Konservativen 10,0 % und 54 Mandate und die Nationalliberalen 13,9 % und 51 Mandate. Damit behalten die Befürworter von Schutzzöllen und Flottenvorlage eine komfortable Mehrheit (237 der 397 Sitze).
  • Neuer Geschwindigkeitsrekord

    Auf der Militärbahn zwischen Marienfelde und Zossen stellt ein durch Drehstrom betriebener Triebwagen mit 210,2 km/h den Geschwindigkeitsweltrekord für Schienenfahrzeuge auf.
  • Kinderschutzgesetz tritt in Kraft

    Das Kinderschutzgesetz tritt in Deutschland in Kraft. Es verbietet die Arbeit von Kindern unter 12 Jahren in allen gewerblichen Betrieben.
  • Kaiserin läd zu Frauenkongress

    Die deutsche Kaiserin Auguste Viktoria empfängt eine Abordnung des in Berlin unter dem Vorsitz von Lina Morgenstern tagenden internationalen Frauenkongresses in Privataudienz.
  • Bergarbeiterstreik im Ruhrgebiet

    Beginn des bis dahin größten Streiks an der Ruhr, an dem teilweise bis zu 225 000 Bergarbeiter teilnehmen.
  • Streikabbruch des Bergarbeiterstreiks

  • Städte werden zu Großstadt zusammengefasst

    Auf Wunsch der preußischen Regierung werden die Städte Meiderich, Ruhrort und Duisburg zu Groß-Duisburg zusammengeschlossen. Der Zusammenschluss erfolgt, um die Konkurrenz zwischen dem staatlichen Ruhrorter Hafen und den städtischen Häfen der Stadt Duisburg zu beenden. Die Duisburg-Ruhrorter Häfen kommen nun unter eine einheitliche Verwaltung.
  • Hirsch-katastrophe

    Die Hirsch-Katastrophe ereignet sich bei dem Versuch, das Gasthaus „Hirsch“ in Nagold anzuheben, und fordert über 50 Todesopfer. Der verantwortliche Bauunternehmer Erasmus Rückgauer wird im Oktober zu sechs Monaten Haft verurteilt.
  • Abgeordnetendiäten werden eingeführt

    Der deutsche Reichstag ändert Artikel 32 der Reichsverfassung und führt damit Abgeordnetendiäten ein. Ursprünglich wurden die ersten Diäten von Perikles eingeführt, damit sich auch Angehörige der unteren Klassen der Politik widmen konnten (der Verdienstausfall wurde ausgeglichen). Zuvor war die Mitgliedschaft im Parlament ehrenamtlich und die Abgeordneten des Reichstags durften auch keine Bezahlung für diese Tätigkeit erhalten.
  • Deutscher Reichstag wird aufgelöst

    Der Deutsche Reichstag wird aufgelöst, weil zuvor Zentrum und SPD einen Nachtragshaushalt abgelehnt hatten. Damit sollten erhebliche Geldausgaben für die koloniale Verwaltung in Deutsch-Südwestafrika gebilligt werden.
  • Urheberrecht wird geregelt

    Das Gesetz betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie wird in Deutschland erlassen. Seine heutige Bedeutung liegt vorwiegend in seinen Regelungen über das Recht am eigenen Bild.
  • SPDs große Niederlage bei Wahl

    Bei der sogenannten „Hottentottenwahl“ zum 12. Deutschen Reichstag verliert die SPD durch Wahlkreisabsprachen der anderen Parteien fast die Hälfte ihrer Mandate. Die Absprachen waren im Reichsverband gegen die Sozialdemokratie organisiert. Ideologisch war er am Militarismus orientiert. Der Reichsverband veröffentlichte regelmäßig das propagandistische Handbuch für nichtsozialdemokratische Wähler analog zum vom SPD-Parteivorstand herausgegebenen Handbuch für sozialdemokratische Wähler.
  • Theodor Tobler und Emil Baumann erfinden neue Schokolade

    Die Toblerone wurde im Jahr 1908 von den Chocolatiers Theodor Tobler und Emil Baumann erfunden. Der Name ist eine Zusammensetzung aus „Tobler“ und „Torrone“, dem italienischen Namen für Honig-Mandel-Nougat. Die Toblerone kam bereits in der typisch prismatischen Form auf den Markt.
  • Jüngster Kaiser der Geschichte

    Der zweijährige Puyi wird in Peking zum chinesischen Kaiser gekrönt.
  • Verhinderung von Polonisierung in Preußen

    Die Preußische Regierung verfügt den Inlandslegitimierungszwang zur Vermeidung einer vermeintlichen Polonisierung. Aufgrund der Landflucht der deutschen Bevölkerung benötigte besonders die ostdeutsche Landwirtschaft dringend ausländische Arbeitskräfte. Um sich vor einer befürchteten Polonisierung zu schützen, erließ die preußische Regierung 1909 neben anderen restriktiven Maßnahmen den Inlandslegitimierungszwang.
  • Gasometer Explosion

    Zehn Wochen nach seiner Errichtung explodiert der Gasometer Grasbrook in Hamburg, der zu diesem Zeitpunkt größte Gasbehälter Europas. 30 Menschen werden getötet, 42 verletzt.
  • Parteienzusammenschluss von Liberalen

    In Berlin schließen sich die Freisinnige Volkspartei, die Freisinnige Vereinigung und die Deutsche Volkspartei (DVP) zur Fortschrittlichen Volkspartei zusammen.
  • Todesstrafe weiterhin gültig

    In Danzig plädiert der Deutsche Juristentag gegen die Abschaffung der Todesstrafe.
  • Arbeitskonflikte in Wien

    In Wien kommt es zur Teuerungsrevolte von Arbeitern, die vom Militär gewaltsam niedergeschlagen wird. Zum ersten Mal seit 1848 wird in Wien wieder das Feuer auf Demonstranten eröffnet. Dabei kommen drei Menschen ums Leben, 149 werden verletzt. Mehr als 488 Personen werden verhaftet, von denen später 283 zu schwerem Kerker verurteilt werden.
  • Rentenversicherung für Angestellte

    Mit dem Versicherungsgesetz für Angestellte (VGfA) beginnt die Rentenversicherung für die Angestellten.
  • SPD wieder stärkste Fraktion

    Bei der Reichstagswahl zum 13. Deutschen Reichstag verdoppeln die Sozialdemokraten ihre Sitze und werden trotz der Verzerrung durch das Mehrheitswahlrecht stärkste Fraktion. Antisemitische Kreise prägen daraufhin den Kampfbegriff der „Judenwahl“. Das zersplitterte bürgerliche Lager rückt zusammen und kann unter Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg wieder die Regierung bilden.
  • Bergarbeiterstreik im Ruhrgebiet

    Bergarbeiterstreik im Ruhrgebiet: Hintergrund der Auseinandersetzung war die Forderung nach der achtstündigen Schicht, dem Ende der Arbeitsnachweise der Arbeitgeber, Einschränkung von Geldstrafen und insbesondere die Erhöhung der Löhne wegen des Anstiegs der Lebenshaltungskosten. Militär wird eingesetzt, so dass der Ausstand am 19. März abgebrochen werden muss.
  • Titanic gesunken!

    Um ca. 23:40 Uhr (14.04) rammt der Luxusdampfer R.M.S. Titanic im Nordatlantik einen Eisberg. Das Schiff der White Star Line unter Kapitän Edward John Smith wird auf der Steuerbordseite aufgerissen. Die Titanic versinkt um 2:20 Uhr im Atlantik. Zwischen 1490 und 1517 Menschen sterben. Die RMS Carpathia, die als erstes beim Unglücksort eintrifft, findet nur noch Rettungsboote mit ungefähr 700 Überlebenden vor. Die Titanic war bei der Indienststellung am 2. April 1912 das größte Schiff der Welt.
  • Grand Central Terminal in New York wird eingeweiht

    Das New Yorker Grand Central Terminal wird eingeweiht. Es ist seitdem der größte Bahnhof der Welt. Die gigantische Eisenbahn-Kathedrale wurde schnell zu einem der bekanntesten Gebäude New Yorks. Mehr als 500.000 Menschen nutzen den Bahnhof heute täglich und machen ihn dadurch zum meistbesuchten Gebäude der Stadt.
  • Deutsches Militär soll verstärkt werden

    Der deutsche Reichstag verabschiedet eine Wehrvorlage, die eine stufenweise Aufstockung des Heeres vorsieht.
  • Attentat auf österreichisches Thronfolgerpaar

    Gavrilo Princip, Mitglied der Geheimorganisation Mlada Bosna, tötet in Sarajevo das Thronfolgerpaar Österreich-Ungarns, Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin Sophie: Das Attentat und die (tatsächliche oder vermeintliche) Verbindung der Attentäter zu den serbischen Organisationen Schwarze Hand löst internationale Spannungen aus
  • Österreich hofft auf militärische Unterstützung aus Deutschland

    Der österreichisch-ungarische Diplomat Alexander Graf von Hoyos reist nach Berlin, um die Unterstützung des Deutschen Reichs für eine militärische Intervention Österreich-Ungarns gegen Serbien zu erlangen.
  • Österreichisches Ultimatum an Serbien

    Österreich-Ungarn stellt 3 Wochen nach der Ermordung Erzherzog Franz Ferdinands ein Ultimatum von 48 Stunden an Serbien durch Außenminister Leopold Graf Berchtold. Es enthält umfangreiche Forderungen an den Nachbarstaat. Ihre weitgehende, aber unvollständige Erfüllung löst nach Fristablauf die österreichische Kriegserklärung und in der Folge den Ersten Weltkrieg aus.
  • Kriegserklärung von Österreich-Ungarn an Serbien

    Die Kriegserklärung von Österreich-Ungarn an Serbien steht am Beginn des Ersten Weltkriegs. Schon in der folgenden Nacht beginnt die Beschießung Belgrads auf Befehl von General Oskar Potiorek. Kaiser Nikolaus II. von Russland, Verbündeter von Serbien, befiehlt daraufhin die Generalmobilmachung des russ. Militärs.
  • Deutsche Kriegserklärung an Russland und Ultimatum an Belgien

    Gleichzeitig mit der Kriegserklärung des Deutschen Reiches an Russland erfolgt die Mobilmachung des Reichsheeres, Frankreich mobilisiert ebenfalls seine Armee. In weiten Teilen der deutschen Bevölkerung kommt es zu großer Kriegsbegeisterung. Das Deutsche Reich richtet ein Ultimatum an Belgien, mit dem man freien Durchmarsch durch Belgien fordert, sonst das Land als Feind sieht. Deutschland verstößt damit gegen das Londoner Protokoll aus dem Jahr 1839, das die belgische Neutralität garantiert.
  • Deutsche Kriegserklärung an Frankreich, Gegenwind aus Großbritannien und Belgien

    Das Deutsche Reich erklärt Frankreich den Krieg. König Albert von Belgien weist das deutsche Ultimatum vom Vortag ab. Deutsche Truppen rücken im Ersten Weltkrieg trotzdem völkerrechtswidrig ins neutrale Belgien ein, was Großbritannien zu einem Ultimatum mit Kriegsandrohung gegenüber Deutschland veranlasst, da durch den Verstoß gegen das Londoner Protokoll das Gleichgewicht der Großmächte in Gefahr wäre. Belgien übermittelt eine Kriegserklärung an das Deutsche Reich.
  • Deutsche Kriegsgesetzgebung, Großbritannien erklärt Deutschland den Krieg

    Der Reichstag des Deutschen Kaiserreichs schließt nach einer flammenden Rede von Kaiser Wilhelm II. den sogenannten „Burgfrieden“ und stimmt geschlossen für die Gewährung von Kriegsanleihen und beschließt ein Kriegsermächtigungsgesetz. Insgesamt kommen an diesem Tag 17 Kriegsgesetze zustande. Durch die Gesetzgebung soll die wirtschaftliche Schädigung gemildert Mit der Kriegserklärung Großbritanniens an das Deutsche Reich befinden sich alle europäischen Großmächte außer Italien im Kriegszustand.
  • Österreich-Ungarn erklärt Russland den Krieg, Serbien Deutschland, Montenegro Österreich-Ungarn

    Österreich-Ungarn erklärt Russland den Krieg, am gleichen Tag erfolgt die Kriegserklärung Serbiens an das Deutsche Reich.
  • Bericht aus Belgien

    Deutschland kontrolliert nach circa vierteljährlicher Belagerung Belgiens die Städte Brüssel, Antwerpen, Lüttich, Maubeuge, und Löwen. Die Städte wurden größtenteils zerstört, mehrere hundert tausend Mann auf beiden Seiten kamen bereits ums Leben. Allein in der Flandernschlacht im November kam es auf beiden Seiten zu hunderttausend Toten. Die Deutschen Truppen sind nach wie vor auf dem Vormarsch und konnten Truppen der Vereinigten Großmächte (u.a. GB, F, R, J) bereits mehrfach zurückschlagen.
  • Bericht von der Ostfront

    Nach der ersten Schlacht an der Ostfront Ende August, wo sich die Deutschen gegen Russland zurückziehen mussten, können die Deutschen in den Folgewochen zahlreiche russische Kräfte zerschlagen, startete im November sogar eine Offensive gegen die Feinde. Aktuell befindet sich Österreich in einer Schlacht gegen Russland, näheres ist nicht bekannt.
  • Weihnachten an der Westfront

    Leben und leben lassen: Weihnachten 1914 kommt es an der Westfront zu einem „Weihnachtsfrieden“ zwischen deutschen und alliierten Soldaten.
  • SPD gegen Kriegskredite

    Die SPD-Abgeordneten Karl Liebknecht und Otto Rühle stimmen im deutschen Reichstag gegen das Kriegsbudget. 29 weitere Abgeordnete verlassen vor der Abstimmung den Saal, darunter der SPD-Vorsitzende Hugo Haase.
  • Bericht von der Westfront

    Nachdem die Deutschen einen Abwehrsieg gegen britische und indische Truppen im März bei der Schlacht von Neuve-Chapelle landen konnten, setzen sie Mitte April in der zweiten Flandernschlacht in Belgien zum ersten mal Giftgas und Gaswaffen ein. Insgesamt ist mit einem Verlust von circa 100000 deutschen Mann zu rechnen.
  • Bericht von der Ostfront II

    Die Deutschen gewinnen im Februar eine Schlacht in Masuren, weil der Feldzug durch den bitterkalten russischen Winter von der russischen Armee unterschätzt wurde, es wird von mehr als 50000 Verletzten ausgegangen. In der Schlacht bei Gorlice-Tarnow im Mai erfahren die russischen Truppen erneut eine heftige Niederlage. Nachdem in der letzten Woche auch noch die ukrainische Metropole von Preußen besetzt wurde, begann die russische Armee mit einem kollektiven und gewaltigen Rückzug.
  • Bericht der Seemarine

    Die deutschen U-Boote konnten von Januar bis August mehrere britische Transportschiffe versenken, u.a. das britische Linienschiff HMS Formidable, den britische Passagierdampfer Falaba, den britischen Luxusdampfer RMS Lusitania, sowie das Truppentransportschiff Royal Edward. Insgesamt sterben circa 5000 Briten. Letzte Woche wurde überraschend das deutsche U-Boot SM U 27 durch eine britische U-Boot-Falle versenkt. Alle Überlebenden des deutschen U-Boots wurden von den Gegnern getötet. Rückschlag!
  • Bericht von der Ostfront III

    Nachdem die Deutschen im Juni immer weiter am vordrängen in Richtung Russland waren, besetzten sie nach langwierigen Planungen im Oktober die serbische Hauptstadt Belgrad. Serbien, auch von Bulgarien bekriegt, verlegte den Regierungssitz daraufhin ins Exil. Laut Zeugenberichten sind bei einer Massenflucht von Serben über das Gebirge mehrere tausend Leute erfroren oder verhungert. Österreich will demnächst einen Feldzug gegen Montenegro starten, um die dringende Vormachtstellung im MMR zu sichern
  • Bericht der See- und Luftmarine

    Im ersten Quartal des Jahres bombadierten Flugzeuge unserer Leute europäische Großstädte, u.a. Paris und Mailand. damit gelang das taktische Vordringen der Westfront. Vor der britischen Küste konnten zudem einzelne Kriegsdampfer von deutschen U-Booten eliminiert werden. Sogar der britische Kriegsminster starb später in Folge eines Anschlags auf ein Schiff der britischen Marine, was uns gegenüber den britischen Feinden einen Vorteil verschaffen dürfte. Macht uns stolz, Männer des Vaterlandes!
  • Gesetz über den vaterländischen Hilfsdienst tritt in Kraft

    Im Deutschen Reich tritt das Gesetz über den vaterländischen Hilfsdienst in Kraft, wonach Männer zwischen dem 17. und dem 60. Lebensjahr, die nicht zur Armee eingezogen worden sind oder nicht vor 1916 in einem agrarischen oder forstwirtschaftlichen Betrieb gearbeitet haben, zur Arbeit in der Rüstungsindustrie oder in einem kriegswichtigen Betrieb verpflichtet werden.
  • Bericht von der Ostfront IV

    Nach dem siegreichen Serbienfeldzug der Mittelmächte und der Österreichisch-Ungarischen Besetzung Serbiens beginnt im Januar nach einer kurzen Schlacht die Besetzung des kapitulierenden Montenegros. Mit einer russischen Offensive beginnt daraufhin im März die Schlacht am Naratsch-See, die Ende März mit einer russischen Niederlage endet. Rumänien, das uns den Krieg erklärte, wurde vor ein paar Wochen besiegt und ihre Hauptstadt, Bukarest, besetzt. Im Osten sieht's soweit gut aus!
  • Bericht von der Westfront II

    Die Schlacht beim französischen Verdun dauerte unglaubliche 7 Monate und führte zu weiteren Truppenschwächungen auf deutscher sowie französischer Seite. Schätzungen gehen von ca. einer halben Millionen Toten aus. Derweil aversierte die Sprengung einer Großmiene durch unsere Truppen die Schlacht an der Somme, wodurch unsere britisch-französischen Feinde vordringen konnten. Ausgegangen wird hier von mehr als einer Million Toten und Verletzten. Auch wenn die Briten erstarkten, verloren ist nichts!
  • Friedensangebot abgewisen!

    Die Entente weist ein Friedensangebot der Mittelmächte ab.
    "Ein Friede sei unmöglich, „solange nicht Gewähr besteht für die Wiederherstellung der verletzten Rechte und Freiheiten, für die Anerkennung des Nationalitätenprinzips und der freien Existenz der kleinen Staaten“. Deutsche Reaktion: Der Krieg nimmt seinen Fortgang! (Kaiser Wilhelm I)
  • Kaiser stimmt unbegrenztem U-Boot Krieg zu

    Die Oberste Heeresleitung drängt Wilhelm II. aufgrund der schwierigen militärischen Gesamtlage zur Freigabe des unbegrenzten U-Boot-Krieges, am 8. Januar stimmt der Kaiser zu. Kanzler Theobald von Bethmann Hollweg trägt tagdraufs noch einmal alle Gegenargumente vor, erhebt aber im Gegensatz zu den Diskussionen in den Jahren 1915 und 1916 keinen grundsätzlichen Einspruch mehr.
  • Deutschland schlägt Mexiko Bündnis vor

    Arthur Zimmermann, der deutsche Staatssekretär des Auswärtigen Amts, übermittelt ein verschlüsseltes Telegramm an den deutschen Botschafter in Washington, Johann Heinrich von Bernstorff. Darin wird Mexiko vom Deutschen Reich ein Bündnis für den Fall des Kriegseintritts der Vereinigten Staaten vorgeschlagen. Deutschland stellt Mexiko Unterstützung für die Wiedergewinnung des 1848 an die Vereinigten Staaten verlorenen Gebiets in Aussicht.
  • USA erklären Deutschland den Krieg

    Die Zimmermann-Depesche wurde durch einen US-Geheimdienst abgefangen. US-Außenminister Robert Lansing gibt der Presse Details bekannt, die von den Geheimtruppen zuvor entziffert wurden. Daraufhin erklären die Vereinigten Staaten Deutschland den Krieg.
  • Bericht von der Westfront III

    Im Februar zogen sich unsere Männer ein wenig zurück, um die Frontlinie ein wenig zu verkleinern. Im Juni wurde von uns Deutschen erstmals Senfgas eingesetzt, im darauffolgenden Monat begann die dritte Schlacht in Flandern. Leider wurde diese von unseren kanadischen Feinden letzte Woche entschieden, als sie den Ort Passchendaele besetzten. Hoffen wir das Beste!
  • Bericht der Seemarine

    Bis heute wurden im uneingeschränkten U-Boot Krieg von der aus etwa 110 einsatzbereiten Booten bestehenden deutschen U-Boot-Flotte 6,141 Millionen BRT alliierter Schiffsraum und 1,127 Millionen BRT neutraler Schiffsraum versenkt. Vor allem britische Schiffe und Soldaten kamen bei den Attacken ums Leben. Der Platz an der Sonne auf hoher See ist uns sicher!
  • US-amerikanischer Präsident Wilson verkündet 14-Punkte-Programm

    Der US-amerikanische Präsident Wilson verkündet sein 14-Punkte-Programm zur Beendigung des Weltkrieges. Darin heißt es, es solle "offene, öffentlich abgeschlossene Friedensverträge geben. Danach dürften keinerlei geheime internationale Abmachungen mehr bestehen, sondern die Diplomatie solle immer aufrichtig und vor aller Welt getrieben werden."
  • Bericht von der Westfront IV

    Unsere Deutschen starteten im Frühjahr eine Offensive an der Westfront. Under anderem die vierte Schlacht bei Flandern fand dort statt, endete aber leider in einem Patt. Alle weiteren Versuche, weiter in Gebiete des Feindes vorzudrängen, blieben erfolglos. In Niederlagen gegen die französischen und britischen Truppen verloren wir unsere Vormachtstellung an der Westfront und noch dazu tausende unserer besten Männer. Lasst uns aber nicht zurückschrecken, noch ist nichts verloren!
  • Waffenstillstandgesuch bei Regierung

    General Ludendorff verlangt von der Reichsregierung ultimativ die Abgabe eines Waffenstillstandsgesuchs an die Ententeächtme. "Mit dem Scheitern der Frühjahrsoffensive an der Westfront sei der dt. Obersten Heeresleitung klar geworden, dass der Krieg militärisch nicht mehr zu gewinnen sei. Seit dem Sommer zeichne sich sogar eine Niederlage ab. Man könne sich sicher an den US-Präsidenten wenden und sich auf dessen 14-Punkte-Programm berufen, um in relativ günstigen Umständen Frieden zu schließen."
  • Ausrufung der Republik in Deutschland

    Der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann ruft in Berlin die Republik aus, kurz darauf proklamiert Karl Liebknecht, der Führer des Spartakusbunds, die Räterepublik. Kaiser Wilhelm II. wird durch Reichskanzler Max von Baden eigenmächtig abgesetzt und überträgt dann auf Friedrich Ebert (SPD) die Geschäfte des Reichskanzlers. Das Deutsche Reich wird Republik.
  • Weltkrieg wird beendet

    Mit Inkrafttreten des Waffenstillstandsabkommens von Compiègne zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich endet der Krieg. Er hat über neun Millionen Menschenleben gefordert. Wesentliche Punkte des Friedensvertrages sind:
    - Besetzung der linksrheinischen Gebiete durch französische Truppen
    - Ablieferung von 5.000 Lokomotiven und 150.000 Eisenbahnwaggons
    - Abzug der deutschen Truppen aus der Kolonie Deutsch-Ostafrika
    - Rückzug aller deutschen Truppen aus sämtlichen besetzten Gebieten und Frieden
  • Einrichtung des Rates der Volksbeauftragten

    Der Rat der Volksbeauftragten übernimmt unter dem Vorsitz von Friedrich Ebert (SPD) und Hugo Haase (USPD) die Regierungsgeschäfte in Deutschland. Kaiser Wilhelm geht ins Exil und verzichtet nach eigenen Angaben fortan auf seine seine Rechte als König von Preußen und Kaiser des Deutschen Reichs.
  • Polen wird unabhängig

    Polen wird unabhängig. Der Regentschaftsrat in Warschau überträgt die militärische und politische Führung der entstehenden Zweiten Polnischen Republik an Józef Piłsudski.
  • Österreich wird zur Republik

    Nach Beschluss der Provisorischen Nationalversammlung wird in Wien die Republik ausgerufen und für die Republik Deutschösterreich das Wahlrecht für Frauen eingeführt.
  • Friedenskonferenz in Paris beginnt

    Auf dieser soll ein internationaler Friedensvertrag zur offiziellen Beendigung des Weltkriegs ausgearbeitet werden.
  • Wahl zur Nationalversammlung 1919

    Wahl zur Nationalversammlung in Deutschland. Zum ersten Mal erhalten Frauen das aktive und passive Wahlrecht.
  • Friedrich Ebert wird Reichspräsident

    Friedrich Ebert wird, nachdem er die Nationalversammlung fünf Tage zuvor eröffnet hatte, von der Nationalversammlung zum ersten Reichspräsidenten der Weimarer Republik gewählt.
  • Versailler Vertragsentwurf steht

    In Versailles erhält die deutsche Delegation den Entwurf des Friedensvertrages der Alliierten zur Beendigung des Ersten Weltkriegs ausgehändigt.
    Inhalt des Vertrages:
    - Das Reich musste zahlreiche Gebiete abtreten
    - Berufsarmee mit maximal 100.000 Mann
    - Verbot jeglicher Maßnahmen, die als zur Vorbereitung eines Krieges geeignet wären
    - Deutschland und seine Verbündeten sind alleiniger Urheber des Kriegs und daher für alle Verluste und Schäden verantwortlich
    - Reparationszahlungen in Raten
  • Kabinett Scheidemann tritt zurück

    Ministerpräsident Philipp Scheidemann und sein Kabinett tritt im Streit um die Unterzeichnung des Versailler Vertrages zurück. Bereits am 12. Mai 1919 hatte er in der Weimarer Nationalversammlung seine Haltung mit der zum geflügelten Wort gewordenen Frage zum Ausdruck gebracht: „Welche Hand müsste nicht verdorren, die sich und uns in solche Fesseln legte?“
  • Deutschland nimmt Versailler Vertrag an

    Unter dem Druck der Siegermächte und dem Fortbestand der britischen Seeblockade, die eine dramatische Zuspitzung der Ernährungslage befürchten lasse, votierte die Nationalversammlung gestern mit 237 gegen 138 Stimmen für die Annahme des Vertrags.
    Scheidemanns Parteifreund Gustav Bauer wird Leiter des darauffolgenden Kabinetts. „Wir stehen hier aus Pflichtgefühl, in dem Bewußtsein, daß es unsere verdammte Schuldigkeit ist, zu retten zu suchen, was zu retten ist […].
  • Neue Verfassung für die Republik

    Die Weimarer Nationalversammlung gibt Deutschland eine demokratisch-parlamentarische Verfassung. Die Weimarer Verfassung tritt am 14. August in Kraft.
  • Putsch auf die Regierung

    Am späten Abend und in der Nacht des 12. März marschieren meuternde Reichswehr-Offiziere mit ihren Leuten nach Berlin. Am nächsten Morgen kommt es zum Putsch des Generallandschaftsdirektors Wolfgang Kapp, der dabei Truppenteile der Reichswehr Berlin besetzt und die Regierung zur Flucht zwingt. Der deutsche Reichswehrminister des Kabinetts Bauer, Gustav Noske, trat deshalb am gestrigen Tag, einen Tag nach Ende des Kapp-Putsches, zurück. Ihm fehle "der Rückhalt der Regierung bei seinem Schaffen".
  • Erste Reichstagswahl der Weimarer Republik

    In der ersten regulären Reichstagswahl der Weimarer Republik verliert die republikstützende Weimarer Koalition aus SPD, Zentrumspartei und Deutsche Demokratische Partei ihre Mehrheit. Es gibt starke Gewinne für USPD und Rechtsparteien (DNVP, DVP). Aufgrund der unklaren politischen Verhältnisse werden langwierige Verhandlungen über eine Regierungsbildung erwartet. Die SPD lehnt , wegen der schlechten Wahlergebnisse, eine Regierungsbeteiligung ab.
  • Entwaffnungsgesetz wird beschlossen

    Der Deutsche Reichstag beschließt mehrheitlich das Entwaffnungsgesetz und befolgt damit eine Verpflichtung aus Artikel 177 des Versailler Vertrags.
  • Reparationssumme Deutschlands wird festgelegt

    Bei einer Sitzung des Alliierten Obersten Kriegsrats in Paris nannten die Alliierten im Januar 1921 erstmals eine Endsumme der Reparationszahlungen, die Deutschland zur Erfüllung des Versailler Vertrages zu leisten hat: Sie verlangten 226 Milliarden Goldmark, zahlbar in 42 Jahresraten ansteigend von 2 bis 6 Milliarden jährlich, zuzüglich zwölf Prozent des Wertes der deutschen Exporte in diesem Zeitraum. In Deutschland reagierte man in Person von Außenminster Simons mit Empörung und Bestürzung.
  • Simons zu Gast in London

    In London trug Simons dann den deutschen Gegenvorschlag vor: Zahlung von 30 Milliarden Goldmark nebst den bereits gezahlten 20 Mrd., insgesamt also 50 Milliarden für Reparationen. Deutschland könne, so Simons, nur Vorschläge im Rahmen seiner begrenzten Zahlungsfähigkeit machen. Der Gegenvorschlag wurde sofort nach Simons Vortrag abgelehnt.
  • Besetzungen im Ruhrgebiet

    Franzosen und Belgier besetzen die Städte Duisburg und Düsseldorf und sichern sich diese als Pfand für die Zahlung der Reparationen. "Deutschland sei seinen Reparationszahlungen bisher nur in unzureichendem Maße gerecht geworden."
  • Londoner Ultimatum

    Die deutsche Reichsregierung unter Reichskanzler Joseph Wirth befolgt das unter der Drohung einer Ruhrgebietsbesetzung stehende Londoner Ultimatum der Alliierten vom 5. Mai, das Anlass zum Rücktritt des Kabinetts Fehrenbach war. Die deutschen Reparationen sollen 132 Milliarden Goldmark ausmachen, wie auf der Londoner Konferenz von den Siegern gegen starken deutschen Protest geregelt.
  • Großbritannien kommt Deutschland entgegen

    Die deutsche Reichsregierung unter Reichskanzler Joseph Wirth befolgt das unter der Drohung einer Ruhrgebietsbesetzung stehende Londoner Ultimatum der Alliierten vom 5. Mai, das Anlass zum Rücktritt des Kabinetts Fehrenbach war. Die deutschen Reparationen sollen 132 Milliarden Goldmark ausmachen, wie auf der Londoner Konferenz von den Siegern gegen starken deutschen Protest geregelt.
  • Neue deutsche Nationalhymne

    Reichspräsident Friedrich Ebert bestimmt das Lied der Deutschen zur Nationalhymne des Deutschen Reiches.
  • Vollständige Ruhrbesetzung

    Im Konflikt um die deutschen Reparationsleistungen beginnen französische und belgische Truppen mit der Besetzung des Ruhrgebiets. "Pfände seien bei der Inflation und Aussichtslosigkeit in Deutschland derzeit unerlässlich".
  • Gustav Stresemann wird neuer Reichskanzler

    Sturz der Regierung Wilhelm Cuno, weil Erfüllungspolitik keinen Rückhalt mehr in der Bevölkerung genoss. Gustav Stresemann wird neuer Reichskanzler und kündigt an, dass man sich nun gegen den Versailler Vertrag aktiv wehren werde. Das elend in Deutschland müsste endlich ein Ende nehmen!
  • Putsch von "NS"-Gruppe in München

    Eine kleine Gruppe von sich selbst als "Nationalsozialisten" bezeichnenden Männern besetzte unter ihrem Führer, A. Hitler, den Bürgerbräukeller in München und verkündete, die „nationale Revolution“ sei ausgebrochen und die Reichsregierung der Weimarer Republik abgesetzt. Hitler und seine Anhänger stürmten darauf folgend heute morgen die Feldherrnhalle in München. Der Marsch wurde gestoppt, 16 Putschisten und vier Polizisten kamen im Gefecht um. Wieder ein Angriff auf unsere Demokratie!
  • Urteil betreffend München-Putsch

    Der Hitler-Prozess endet mit einem Quasi-Freispruch.
  • Erster Triebzug von EMD

    Nach Gründung 1922
  • Alstom wird gegründet

  • Aufgabe der Lokomotivsparte bei der Sächsischen Maschinenfabrik

    Auflösung wegen schwindender Aufträge der Bahnunternehmen und wirtschaftlichem Druck
  • Aufgabe auch in der Wiener Neustädter Lokomotivfabrik

    Auflösung im Zuge der Weltwirtschaftskrise, nachdem Belegschaft bereits nach dem 1. WK stark reduziert wurde
  • GE Transportation produziert nun auch Dieseltriebzüge

  • EMD stellt Produktion um

    Kurzzeitige Einstellung des Lokomotivenbaus, stattdessen Bau von U-Booten für 2. WK
  • Gründung von Stadler

    Größter schweizer Schienenverkehrsunternehmen seit 2005 durch Kauf von Winpro AG
  • EMD Marktführer

    größter Lokomotiv- und Triebwagenhersteller der Welt
  • Letzte Lokomotive des Berliner Maschienenbaus

    Durch die Zerstörung der Fabrikhallen im 2.WK wurde die Herstellungen von Lokomotiven 1945 endgültig eingestellt.
  • Auflösung von WUMAG

    Bestand geht an Henschel (& Sohn)
  • Bürokratische Gründung von LEW (später mit Zusatz: Henningsdorf)

    Einziger Elektrolokhersteller der DDR und ausschließlich DDR-Produzent
  • Eisenbahnwerk von AEG in Henningsdorf wird von Udssr beschlagnahmt

    Expansion bzw. endgültiger Markteintritt von LEW Henningsdorf
  • LKM wird gegründet

    ausschließlich DDR Produzent
  • LKM produziert nun Diesel-Triebzüge

  • Lokomotivfabrik Floridsdorf (LOFAG) wird durch Österreich verstaatlicht

    Als Folge aus 2. WK, zuvor hatte die Fabrik im 2. WK mit zahlreichen Bombeneinschlägen zu kämpfen
  • Period: to

    Umstrukturierungen bei Henschel & Sohn

    Umformung zur Ag, später Insolvenz 1963
  • LKM stellt Diesel-Lok-Produktion ein

  • KHD übernimmt Bestand von Henschel & Sohn

  • Lokomotivfabrik Floridsdorf (LOFAG) wird geschlossen

  • Period: to

    Kampf um Marktführerschaft

    BBC war in den 1970er Jahren neben Siemens kurzzeitig Marktführer, verdrängten kurzzeitig EMD
  • Einstieg von Bombardier in Zuggeschäft

    Durch den Aufkauf zahlreicher Schienewerke und Maschinenhersteller Einstieg in das Zuggeschäft
  • Stopp der Lokproduktion bei KHD

    Fokussierung auf andere Maschinenbereiche
  • Auflösung von Frichs

    einzige große Lokomotivfabrik in Dänemark
  • GE Transportation wird Marktführer

    Nun größter Lokomotiv- und Triebwagenhersteller der Welt, Ablösung von EMD
  • Period: to

    Insolvenzverfahren von AEG

    Produktionsstopp 1983
  • Daimler-Benz übernimmt AEG

    Gründung neuer Zugsparte bei Daimler
  • Auflösung der BBC

    Rivalität zwischen Tochterunternehmen führte zur Auflösung
  • AEG wird aufgelöst

    Umstrukturierungen machten Auflösung notwendig
  • Adtranz wird neue Daimler Zugsparte

    Löst AEG ab
  • Verkauf von Adtranz an Bombardier

    Daimler-Firma wird in Bombardiers Firma voll integriert
  • Siemens Mobility will Alstom übernehmen

    Entscheidung andauernd
  • Siemens Zugsparte heißt nun Siemens Mobility und wird ausgelagert

  • Fusion von GE Transportation mit Wabtec

    Wabtec ist ein großer Maschinenteilehersteller
  • Übernahme von Alstom durch Siemens scheitert

    Geplante Übernahme von Siemens wurde im Feb 2019 untersagt: "Binnenmarkt und Kunden würden leiden"
  • Alstom meldet Interesse an, Zugsparte von Bombardier zu übernehmen