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Iran, Vorbild für spätere Rundstadt Bagdad aus Abbasidenreich; Typus einer Rundstadt existierte bereits, Stadttypus im Alten Orient -
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Naqsh-i Rustam, Iran, Triumph des Schah Schapur I. über Kaiser Valerian, Sasanidische Kunst;
ein Bildfeld, drei große Figuren, idealisiert, statisch u. überzeitlich dargestellt -
Thessaloniki, Griechenland; Sieg über Shah Narses - römisch kaiserzeitliche Kunst;
erzählend, viele kleine Figuren, mehrere Bildfelder, naturalistische Darstellung -
Tod Mohammeds 632, Wahl der ersten vier "rechtgeleiteten" Kalifen (al-Rashidun)
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Medina, mehrfach erweitert u. umgebaut, Ziel der Pilgerfahrt -
Mohammed zieht mit muslimischer Gemeinschaft von Mekka nach Medina ("Stadt des Propheten"), ein Jahr später start des islamischen Kalenders Hijra
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schematische Skizze; gemauerte Umfassung (Lehmziegel), drei Tore, großer Hof, breite quergelagerte Halle, auf Säulen (Holz) und mit flachem Dach (Holz);
Ausrichtung: links - Orientierung nach Jreusalem im Norden), rechts - nach Umbau Richtung Mekka im Süden -
"Primitive" und "High Caliphal"; Spätantike, Früh- u. Hochmittelalter;
islamische Gemeinschaft wird zum Staat, Expansion als arabisches Kalifat, Entwicklung von Staat und Institutionen, Entstehung lokaler Fürstentümer -
Iran, neue islamisch-arabische Stadtgründung, quadratischer Freiraum, Moschee im Zentrum u. Palast nahe dahinter - nach Neuerung näher zueinander gerückt (direkter Zugang, urspr. Kalif als weltlicher u. religiöser Herrscher) -
vgl. mit Zustand zu Tod Mohammeds 632 -
Bürgerkrieg - Shiitische Kalifen für Wahl des Kalifen aus Nachfolge Muhammads, 661 setzte sich Gouvaneur Syriens durch, nächste Kalifen alle aus seiner Familie
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Jerusalem, nach muslimischem Verständnis Felsen Ort an dem Gott stand als er die Welt erschuf + Muhammad dort Reise in Himmel angetreten;
umayyadische Transformation des verlassenen Tempelberges (aus römischer Zeit), ältester weitgehend erhaltener Bau frühislamischer Zeit,
an byzantinische (christliche) Tradition angelehnt (8-eckiger Bau mit Arkadengalerie innen) + byzantinische Spolien u. Akanthusranken-Mosaik -
arabische Inschriften anstelle figürlicher Darstellungen, Schriftdesign wirkt wie bildhaftes Zeichen -
Irak, ausgegrabene Moschee des umayyadischen Gouverneurs, hypostyle Säulenmoschee (gleichmäßige Säulenhallen), Peristyl, Säulen aus Stein (Reliefdekor);
tatsächliche Überbleibsel von Moscheen, bestätigt Schema früher Moscheen aus Quellentexten zu Medina; -
Halbrunde Nische in Mitte Qiblawand, fester Bestandteil, rahmt Ort, wo der Herrscher vor der Gebetswand sitzt (betont Gebetsrichtung)
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Libanon, umayyadische Planstadt, klar organisierter Stadtgrundriss;
ummauert, vier Stadttore, zwei sich kreuzende Hauptstraßen (Kolonnaden u. Läden), Moschee u. Gouverneurspalast am Zentrum, Kreuzung markiert von Vier-Säulen-Monument (tetrapylon, lokale Kontinuität des Typus einer Stadt od. Rückgriff u. Anknüpfung) -
Damaskus, des Kalifen al-Walid I., bauliche u. dekorative Elemente aus früh-byzantinischer Architektur entnommen, älterer Raum neu genutzt;
Längshaus (bleibt zu den Seiten der Halle geöffnet, aber Gliederung), -
Damaskus, Architektur-Landschaften mit Gruppen großer Bäume u. Gebäude, untersch. Stile: frontal u. detailiert vs. perspektivisch, symmetrisch u. malerische Ansicht (siehe hier);
Hinweis auf idyllische Orte des Paradieses (siehe Koran) -
Umayyadenpalast Khirbat al-Minya bei Tiberias, unglasierte Keramik;
Kontinuität materieller Kultur in frühislamischer Zeit, Form unterscheidet sich kaum von bypantinischen Öllampen -
Fürstliches Bad Qusair 'Ammra, Jordanien, Wandmalerei, arabische Inschrift;
Bildschema bedient sich gängiger Formel byzantinischer Kunst (thronender Herrscher flankiert von stehenden Figuren) -
Seeufer bei Tiberias, Israel, umayyadische Villa (Landresidenz als Peristyl-Hofanlage), privatere Anlagen;
Hofanlage, Peristyl, Außenmauern mit massiven Rundtürmen, betonnter Portalbau, Fünfraumgruppe ("Apartment"), zweigeschossig; hypostyle Hofmoschee, aufwendig ausgestattete Raumgruppen (Marmor, farbiges Relief, Mosaik) -
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zunächst Protestbewegung, die sich im Osten des Reiches gebildet hatte; vertrieben Umayyaden (Prinz floh nach Spanien, gründete dort Nebenfürstentum mit Hauptsitz in Cordoba), erste Residenz in Bagdad (Irak), Wasserbewirtschaftung
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Residenzstadt Córdoba, 929 Annahme des Kalifentitels
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Palaststadt, Rundstadt des Kalifen al-Mansür;
schematische Rekonstruktion nach Textquellen, Nachfolger der spätantiken Rundstadt (aus sasanidischer Herrscchaft);
Stadttore Richtung wichtiger Provinzen, innere Freifläche, Moschee u. Palast im Zentrum, Sinnbild der zentralen Stellung des Herrschers im Reich -
Córdoba, umayyadisches Spanien, ältester erhaltener Bau des Typ der hypostylen Hofmoschee;
Bögen auf Säulen (doppelt!), keine bauliche Hierarchie -
Syrien, transparente Glasfliesen (blau-grün), erinnert an Wasserfläche, Eindruck variiert;
- Salomons Palast, Palastbesitzer vergleicht sich mit König Salomon -
persische Familie (aber arabisch am Hof Sprache von Kultur u. Wissenschaft), regionales Fürstentum (urspr. Bedeutung eines Militär-Befehlshabers);
arabische Herrschaft zunehmend nur noch auf Institution des Kalifen beschränkt (Symbolik aber wenig Macht) -
Hofanlage und Kuppelbau über Grab des schiitischen Imâm Rezâ, wichtige Stadt unter Safaviden-Schahs -
kalifane Residenzstadt (ab 892), offene Abfolge v. Stadtvierteln u. Palästen -
Samarra, Ufer des Tigris, Rekonstruktion als Modell, Wasserbecken mit Galerieumrahmung, monumentale Freitreppe, mehrgeschossiger Portalbau, Palast auf Erhöhung, Enfilade von 10 Räumen (Hallen, Torräume u. Innenhöfe), -
Samarra, Irak, im 9. Jh. gegrügründete neue Residenzstadt der Abbasiden; mit lokaler arabischer Backsteintradition umgesetzt;
heute Ruine, Pfeiler statt Säulen, 240x160 m Einfriedung, Hauptachse nur schwach betont, Minarett in gedrehter Spezialform -
Samarra, Irak, "Millefiori!, verschiedenfarbige Glasstäbe, intensive Farbigkeit, künstl. verbesserte Version eines natürlichen Ornaments (Marmor, aber farbintensiver!) -
arabischer Text, Samanidenzeit -
Nishapur, Iran, Teller aus transluzentem blauen Glas, geritztes Ornament (+ vergoldet);
abbasidische Glasindustrie 9. Jh. in Syrien u. Irak - nach China (über Land- oder Seeweg), landet u.a. in Krypta unter Famentempel (kaiserliches Geschenk an Pagode) -
Samarra, Irak, Muster wie bei Ritzdekor, goldener Schimmer;
1. Keramikkörper, Schrühbrand
2. Weiße Glasurfarbe, Glasurbrand
3. Bemalung mit Lüsterfarben = Metalloxide, spez. Reduktionsbrand (Sauerstoff entziehen), -
ummauertes Planstadtviertel mit Palast, innerhalb von Samarra -
Kairo, gebaut nach Beispiel abbasidischer Moscheen in Irak, Ziegel, massive Pfeiler;
140x122 m Fassung die "Tempelbetrieb" von Stadt abgrenzt, ansteigender Hang - Zugang über drei Niveaus, Arkaden mit Spitzbögen (mit zwei Zentren) -
Auflösung des universellen Herrschaftsanspruchs, 3 rivalisierende Kalifate: Abbasiden in Baghdad (Sunni), Fatamiden in Nord-Afrika u. Ägypten (Shia), Kalifat Spaniens
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Córdoba, Spanien, Anspruch des Gegenkalifen damit untermauert -
Buchstabengruppen in Blöcken; Ästhetik des koranischen Arabisch spiegelt Schönheit Gottes wider, musikalische Rezitation -
Kairo, Palast- u. Verwaltungsstadt der Fatimiden, vielfach überbaut -
"Earlier" und "Later Middle Period"; Hoch- u. Spätmittelalter;
Ablösung imperialer Zentralherrschaft durch lokale Fürstentümer, türkische u. mongolische Herrscher u. Eliten, politisches Ende des arabischen Kalifats -
Aufstieg der türkischen, später mongolischen Dynastien; Abbasiden setzen türkische Soldaten ein, um ein stehendes Heer aufzustellen, konvertierte zum Islam u. Anführer erklärte sich 1050 zum Beschützer des Kalifats u. gründete mit seiner Familie die Dynastie der Seldschuken (östl. Seite des Reiches beherrscht);
Staatstheorie: Symbiose von Sultan u. Kalif, "Arm des Kalifen" -
Ägypten, Buchgattung, die auf informative u. zugleich unterhaltsame Weise sich mit Kunstobjekten befasst; enzyklopädischen Charakter (keine kunsthistorischen Beschreibungen), ältester solcher Text aus Ende 9. Jh;
- Vorstellung von ästhetischem Urteil u. Geschmack
- Ideen u. Wertschätzung
- Information zu sozialem Kontext, Verwendung (Geschenk)
- Mobilität u. Transfer -
Iran, Große Moschee, erstmals erbaut 772, erweitert zu abbasidischer hypostyler Hofmoschee (840), schließlich erweitert zu 4-Aiwan Hofmoschee mit Kuppelraum vor Qiblawand -
Nordirak, Publikum fürstlich u. weniger Wissenschaftler, Farben ohne Schattierungen od. Weiß-Erhöhungen, klare Primärfarben, großflächig ornamentiert, kein Faltenwurf, Inhalt durch Körpersprache angedeutet -
Nordsyrien/Nordirak, arabische Version (Original griechisch-byzantinisch aus 512), alle arabischen Bücher mit gemalten Bildern nicht älter als 11. Jh.! verschiedene Stile für Darstellung von Pflanzen - vlt. wegen Funktion -
visueller Kommentar (erweiternd, ergänzend u. umdeutend), menschl. Leben in der Stadt;
siehe auch: Abu Zayd vor dem Stadthalter von Rahba, Kamelherde (Recht verdrehendes Wortspiel), zwei Szenen kombiniert auf Doppelseite (Unterkante), -
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Kairo, tauschiert (eingelegt mit Silber u. Gold); Jagdkampf u. Polospiel, verweist auf aristokratische u. fürstl. Fähigkeiten u. Vergnügungen;
heute als "Baptistère de Saint Louis" in Paris (Wappen in das der Bourbonen geändert, neuer christl. Kontext) -
Ankara, Türkei, Geschlossene Halle auf Holzsäulen, kein Hof; vermittelt Eindruck, wie die früheren Säulenmoscheen ausgesehen haben, Holzdach mit Balken direkt auf Säulen;
siehe hinten: Mihrab, von umlaufenden Bändern verziert u. gerahmt; Minbar: Treppe (Ort des Predigers im Freitagsgebet), Baldachin -
Aserbaidschan, Zentrum der frühen islam. Buchmalerei, fürstliche Werkstatt; dort u.a. "Buch der Könige" hergestellt, verbreitet sich von dort aus -
Granada, Spanien, Palast- u. Verwaltungsstadt und Landschaftsgarten, spätmittelalterliche Palast-Zitadelle, mehrere verbundene Hofanlagen;
Gärten, Nasridische Paläste, Burg Alcazaba -
Granada, Alhambra, nasridische Paläste; Muqarnas: dreidimensionales geometrisches Ornament, Stuck (von Holzkontruktion stabilisiert, kein Tragen u. Lasten) -
Granada, Alhambra; Zugangsrichtung (bewusste Verwirrung des Besuchers vs. Vorstellung, dass es direkten axialen Zugang zur Hofanlage gegeben hat) -
Granada, Alhambra, Nasridenpalast, al-Andalus, Arkaden auf schlanken Säulen;
Wasser als visuelles Motiv (spiegelt), inszenierter Blick (nach innen in Hof u. außen zur Stadt) -
Granada, Alhambra, Nasridischer Palast Innenhof;
verfeinerte Form der Stuck-Dekoration, kleine Wasserkanäle (Bewegung, Lichtreflexe, Klang) -
urspr. osmanisches Fürstentum in Anatolien, nach Ende der Seldschuken im 13. Jh. herrschten östl. des Marmarameeres, Anatolien;
eines der langlebigsten Staatenwesen im Orient -
Nordwest-Iran, Weltgeschichte des Ilchan-Wesirs Rashid ad-Din - dafpr Werkstatt eingerichtet, Anlehnung an byzantinische Standarddarstellung des Marientodes -
Tabriz, Iran, Buchillustration in Weltgeschichte von RAshin al-Din;
Pax mongolica (ermöglicht erstmals Fernhandel über enorme Distanz bis China), jedes Jahr 10.000 solcher Stoffe als Geschenk des Herrschers für aristokratische u. militärische Elite produziert u. zum Neujahrsempfang vom Yuan Kaiser an Höflinge u. Offiziere verteilt - vieles nicht erhalten weil Alltagskleidung u. verbrannt - dafür in Europa erhalten als selten benutzte Kirchengewänder -
Iran, ilhanidische Stadt, "Die Königliche", Mausoleum des Sultan Öljaitü; Kuppelbau -
Gefangennahme von Ardavan durch Ardashir, in gereimten Versen, Äste wie kummervoll gewinkelte Augenbrauen, demütiger Blick des Verlierers, Baum umrahmt Szene u. kommentiert (weist auf neuen König) -
Ägypten, Abu Zayd Hauptperson, durch wenig Details auf Setting hingewiesen, Figurenstil (fast karikaturhaft), hier Szenen schon gerahmt u. mit goldenem Hintergrund von Text abgesetzt! -
Tabriz, Iran, für Sultan Abu Said (1335), verwendet als Grabgewand von Herzog Rudolf IV. (Wien);
möglw. vermutete man in arabischer Schrift einen Verweis auf alte Schrift aus christlichem Orient -
Hauptstadt des Osmanischen Reichs, Blick auf Üc Serefeli Moschee (1437) und Palast-Areal am Fluss -
in Zentralasien und Iran
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bei Herat, Backstein u. glasierte Ziegel - bilden blockförmige eckige Schrift (Quadratkufi) -
Edirne, Sultan Murad II., Halle u. Hof nicht mehr mit offenen Arkaden direkt verbunden, osmanische Baumeister fassen Kuppelräume u. Seitenhallen zu Ganzem zusammen -
Hauptstadt der Osmanensultane nach Eroberung (Ende des byzantinischen Reichs) -
Istanbul, Auftraggeber Kaiser Justinian (537), 1453 Eroberung Konstantinopels - osmanisiert, längs gerichteter Zentralbau mit enormer Kuppel, erweitert durch zwei Halbkuppeln, Galerien an Seiten, vier minarette angefügt (teils von Sinan) -
Istanbul, osmanischer Palast, von Eroberer Konstantinopels begonnen, auf Hügel am Meer, einzelne Bauteile stehen als Pavillione frei -
Südwesten Irans, Buch-liebende Fürsten der Timuridendynastie (Herat u. Shiraz), "Der Bau des Schlosses Khwarnaq", Maler Bihzad;
"beobachtender Realismus" (Handwerks- u. Genreszenen) -
"Gunpowder Empires"; Frühmoderne;
drei große Reiche: Osmanen im Mittelmeerraum, Safawiden in Iran u. Nachbarländer, Mogul in Indien -
Iran u. benachbarte Regionen
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Tabriz, Team von zwei Dutzend Meistern (Arbeitsteilung, 20 Jahre!) -
offizielles osmanisches Schriftemblem, mit Namen u. Titeln des Sultan -
Istanbul, Hofbaumeister Sinan (neuen Formenkanon entwickelt), Teil eines städtebaulichen Ensembles (Bauten mit sozialen u. wohltätigen Aufgaben) in großer Fassung; Seiten u. Ecken so weit wie möglich integriert u. zur Hauptkuppel geöffnet, seitlich auch Kuppeln statt Gewölben;
- Gebäude wie Gesamtkunstwerk (innen u. außen) -
Edirne, Sultan Selim II., Architekt Sinan, 4 Minarette außerhalb der zentralen Kuppel;
8 Pfeiler durch riesige Bögen verbunden (Wände tragen nur sich selbst, daher viele Fenster möglich), Seitenräume gut integriert - Eindruck eines zusammenhängenden Kuppelraums -
Isfahan, Residenzstadt der Safawiden in Iran, Allee u. langer Palast -
Isfahan, Palast nimmt ganze Längsseite ein (1 1/2 km), überdachte Terasse mit Blick auf Platz (1642), fünf-geschossig, Gasse T-förmig u. überdacht! -
Isfahan, Riza-i Abbasi, Bär in Bildmitte, Dynamik hervorgehoben, kalligrafisch (stärke der Linie variiert um Bewegung in Figur zu bringen) -
Isfahan, 4-Aiwan-Hofmoschee mit Kuppelraum;
Kuppelschale (Ranke, Pflanzenmotive, arabische Koraninschrift); Stützenhallen hier verschwunden (stattdessen Seitenhöfe), Qiblaorientierung anders als Ausrichtung der Platzanlage - daher Übergang im Portalzugang (gerahmter Blick); Farbige Baukeramik (persischer Einfluss dauerhafter Farbigkeit), fügt visuelle Ebene zur Gliederung hinzu -
Königliches Viertel mit Palastanlage, Palast u. Moschee -
Isfahan, Riza-i Abbasi; autonomes Bild auf einzelnem Blatt (unabhängig vom Text), ganzfigurige Darstellung (typenhaft u. mit Attributen), Hintergrund einfärbig in Goldtönen (idealisierte Landschaft), Beischrift, Wasserpfeife (spielerische Malerei!) -
Agra, Nordindien, Mogulzeit -
Isfahan, Iran, gleich große Säulen, Säulenhalle, offene Halle auf die Bogenhalle (Aiwan) folgt, große quer liegende Halle mit drei Räumen; figürliche Wandmalerei im Empfangsraum (Safawidendynastie);
kleine Spiegelstücke in Muqarnas u. Wandverkleidung (Wasser u. Feuer bringt zum glitzern) -
Isfahan,
Elemente d. europ. Barock: 1. Tiefe u. "perspektivische Darstellung" (+ Bedeutungs Persp.), 2. Typus der grünen Landschaft (niedriger Horizong, naturalistische Wolken), 3. Schlagschatten u. Schattierung, 4. imaginäre Lichtquelle stimmt mit realer Lichtquelle überein (Trompe-l'oeil) -
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Iran u. benachbarte Regionen;
vieles in persischer Kunst dieser Zeit zeigt Gegenüberstellung der Auseinandersetzung von lokalen u. europ. Modellen -
"Technical Age";
Interaktion mit europäisch dominierter Globalisierung -
Ölbild von Mehr-Ali;
Technik, Format, Haltung u. Farbgebung wie franz. Vergleichswerk, steife u. idealisierte Darstellung von Körper u. Gesicht, Attribute u. Kleidung folgt persischer Kunsttradition der Zeit;
- europ. Modell durch lokale Konzepte transformiert wird u. trotzdem eigenständige Kunst entsteht -
Abu-I-Hasan Khan Ghaffari; Darstellungsweisen persischer Malerei durch Farbigkeit, Aufsichtsperspektive u. flächenornamentaler Gestaltung (im 19. Jh.);
Layout wie Fotoalbum -
Türkei, Moschee in Formen des "Brutalismus", moderne Relevanz von Themen und Motiven historischer islamischer Kunst;
Schema einer breiten Halle, Motive des Dekors, Gebetsnische, Glasfenster - Thema osm. Moschee