Zeitstrahl von den Anfängen Österreichs 976 bis 1900

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In History
  • 976

    Kaiser Otto II. errichtet das Herzogtum Kärnten

    Erstes Herzogtum aus österreichischem Boden = Ostmark an Babenberger, erweiterung der Ostmark bis zum Wienerwald
  • Nov 1, 996

    Erste urkundliche Erwähnung von Ostarrichi

    Erste urkundliche Erwähnung von Ostarrichi
  • 1074

    Ostgrenze des Reiches wird vorübergehend über die Leitha vorgeschoben

  • 1075

    Schlacht bei Homburg an der Unstrut

    Nach der Plünderung der Harzburg und der Schändung der Gräber von Heinrichs Sohn und Bruder im März 1074, war plötzlich das gesamte Reich auf Heinrichs Seite, obwohl er am Anfang des Konflikts noch keine Unterstützung finden konnte. Er sammelte ein weitaus größeres Heer als noch am Anfang des Krieges und fügte dem sächsischen Heer einen vernichtenden Schlag zu und zog danach verheerend durch Sachsen und Thüringen.
    Ernst von Österreich fiel jedoch an jenem Tag.
  • May 12, 1082

    Schlacht bei Mailberg

    Schlacht bei Mailberg
    Nach dem Wechsel Markgraf Leopolds II. von der königlichen zur päpstlichen Partei im sog. Investiturstreit kam es am 12. Mai 1082 bei Mailberg zur Schlacht gegen Herzog Wratislaw von Böhmen, einen der wichtigsten Anhänger König Heinrichs IV., in der Leopold II. eine vernichtende Niederlage erlitt.
  • 1156

    Privilegium minus

    Privilegium minus
    Das Privilegium Minus ist eine kaiserliche Urkunde aus dem Jahr 1156, welche die Mark Ostarrîchi zu einem von Bayern unabhängigen Herzogtum machte. Folglich stand Herzog Heinrich nicht mehr in der Vassalenpflicht gegenüber Heinrich von Bayern. Die Pflicht auf Reichstagen zu erscheinen wurde auf die in Bayern beschränkt und Heeresfolge musste nur noch für Kriegsschauplätze in der Nachbarschaft geleistet werden. Dieses Dokument zählt als Gründungsdokument der heutigen Republik.
  • Aug 17, 1186

    Georgenberger Handfeste

    Georgenberger Handfeste
    Die G.H. berichten über den Erbvertrag zwischen Herzog Otakar IV. der Steiermark und Herzog Leopold V. von Österreich. Aufgrund einer Krankheit konnte Ottokar keine Kinder bekommen. Die Georgenberger Handfeste bestätigen die Übergabe des Herzogtums Steiermark an das Herzogtum Österreich und Leopold V. Das Gebiet Steiermark reichte bis hinaus ins heutige Slowenien aber auch Teile Oberösterreichs und Niederösterreichs. Ottokar starb 1192 und die Steiermark war nun ein Teil Österreichs.
  • 1192

    Steiermark fällt an die Babenberger (Ottokar stirbt)

  • Jun 15, 1246

    Schlacht an der Leitha

    Schlacht an der Leitha
    Aufgrung der Besitzungen auf beiden Seiten der Leitha-Grenze, zögerte Friedrich nicht, die Notlage Ungarns während des verheerenden Mongoleneinfalls 1241 für einen Einfall auszunützen. Anfang Juni 1246 brach neuerlich Krieg aus. An der Leitha östlich von Wiener Neustadt, vermutlich bei Ebenfurth, kam es am 15. Juni 1246 zu einer Schlacht, in der Friedrich fiel.
  • Apr 3, 1254

    Die Steiermark fällt an Ungarn

  • 1260

    Inquisition, erste große Verfolgungswelle

    Eine erste große Verfolgungswelle um 1260 in über vierzig Pfarren im südlichen Donauraum zwischen dem Salzkammergut und dem Wienerwald war hauptsächlich gegen Waldenser gerichtet.
  • Jul 12, 1260

    Schlacht bei Kressenbrunn

    Schlacht bei Kressenbrunn
    Die Schlacht bei Kressenbrunn war eine siegreiche Entscheidungsschlacht des böhmischen Königs Ottokar II. Přemysl über die Ungarn unter König Béla IV. Sie wurde im Juli 1260 im Südosten des Marchfeldes bei dem Dorf Kressenbrunn, heute Groißenbrunn in Niederösterreich geschlagen.
  • Mar 31, 1261

    Erster Friede von Wien

    Die Ungarn treten endgültig die Steiermark ab
  • 1269

    Nach der Erwerbung Kärntens herrscht Ottokar II. Przemysl von der Ostsee bis zur Adria

  • Jun 14, 1271

    Zweiter Friede von Wien

    König Stephan V. von Ungarn erkennt die Herrschaft Ottokars über Kärnten und Krain an
  • Aug 26, 1278

    Schlacht auf den Marchfeld

    Schlacht auf den Marchfeld
    Die Schlacht auf dem Marchfeld gilt als größte Ritterschlacht Europas. Der 60 Jahre alte Rudolf von Habsburg, der am 1 Oktober 1273 zum römisch-deutschen König gewählt worden war, stellte sich hier erfolgreich Ottokar II und legte so den Grundstein für die Dynastie des heutigen Österreichs. Ottokar stirbt und Rudolf kann sich endgültig durchsetzen
  • Sep 28, 1322

    Schlacht von Mühldorf/ bei Ampfing

    Schlacht von Mühldorf/ bei Ampfing
    Die Schlacht bei Ampfing auch als Schlacht von Mühldorf bekannt war das Ende der seit 1314 anhaltenden Streitigkeit über den rechtmäßigen römisch-deutschen Königs. Ludwig der Bayer gewann die Schlacht und wurde am 17 Jänner 1328 zum Kaiser des HRR gekrönt.
  • 1356

    Die Goldene Bulle

    Die Goldene Bulle
    Die goldene Bulle ist ein kaiserliches Gesetzbuch welches die wichtigsten Grundgesetze des Heiligen Römischen Reiches festlegte. Es regelte vor allem die Modalitäten der Wahl und der Krönung der römisch-deutschen Könige und Kaiser durch die Kurfürsten bis zum Ende des Alten Reichs 1806.
    Das Gesetzbuch setzt sich aus den Nürnberger Gesetzen vom 10. Jänner 1356 und den Metzer Gesetzen vom 25. Dezember 1356 zusammen.
    Der Name bezieht sich auf das goldene Siegel des Buches.
  • 1364

    Rudolfinische Hausordnung

    Rudolfinische Hausordnung
    Albrecht II. hatte verfügt, dass seine Söhne gemeinsam regieren sollten, was sich aber nicht verwirklichen ließ. Nach dem Tod von Rudolf IV., der alleine regierte bis die beiden Nachfolger alt genug waren, erließ er 1364 die Rudolfinische Hausordnung. Diese sollte garantieren, dass Albrechts Verfügung eingehalten wurde.
  • Sep 25, 1376

    Neuberger Teilungsvertrag

    Neuberger Teilungsvertrag
    Nach den Beschlüssen der Rudolfinischen Hausordnung und den auftretenden Spannungen zwischen den ersten beiden Herrschern Leopold und Albrecht, wurden die Gebiete der Habsburger klar aufgeteilt.
    Die Familie wurde in zwei Linien aufgeteilt:
    - Die Albertinische Linie behielt Ö, OÖ und NÖ.
    - Die Leopoldinische Linie erhielt die Steiermark, Kärnten und Tirol.
    Erst unter Friedrich V. wurden die Länder der Habsburger wieder in einer Hand geregelt.
  • Jul 9, 1386

    Schlacht bei Sempach

    Schlacht bei Sempach
    Die Schlacht bei Sempach war die entscheidende Schlacht im Sempacherkrieg zwischen der sich entwickelnden Eidgenossenschaft und dem Herzogtum Österreich, der von 1385 bis 1389 dauerte. Der Sieg des eidgenössischen Bündnisses führte zu einer Festigung der Eidgenossenschaft und zum Zusammenbruch der Macht des Hauses Habsburg in den habsburgischen Vorlanden. Dieser wurde von den Städten Luzern, Bern und Solothurn zur Erweiterung ihres Territoriums genutzt.
  • Apr 9, 1388

    Schlacht von Näfels: letzte Schlacht des Konfliktes zwischen den Habsburgern und den Eidgenossen.

    Schlacht von Näfels: letzte Schlacht des Konfliktes zwischen den Habsburgern und den Eidgenossen.
    Die Glarner konnten sich anhand einer Verfassung von den Habsburgern lösen. Die Habsburger ließen sich das nicht gefallen und überfiehlen im April 1388 die Glarner, die mit einem Steinhagel konterten. Nach der blutigen Schlacht suchten beide Parteien den Frieden. Dieser wurde für die nächsten sieben Jahren festgesetzt und vor Ablauf der Frist 1394 auf weitere zwanzig Jahre verlängert. Habsburg verzichtete auf alle Rechte in den acht alten Orten und verlor dadurch den Zugang zu den Alpenpässen.
  • 1418

    Beginn der Melker Reform

    Beginn der Melker Reform
    Die Melker Klosterreform oder kurz Melker Reform war eine im 15. Jahrhundert von Stift Melk in Niederösterreich ausgehende monastische Reformbewegung, die bald die übrigen Benediktinerklöster in Österreich und im Süden Bayerns erfasste.
  • 1469

    Wien und Wiener Neustadt werden Bistümer

  • 1485

    Matthias Corvinus residiert in Wien, Wien wird vorübergehend ungarische Residenz, nach dem Tod von Matthias Corvinus fallen die österreichischen Gebiete wieder an die Habsburger

  • 1517

    Reformation durch Martin Luther

    Reformation durch Martin Luther
    Durch den Ablasshandel (Erlös der Sünden gegen Geld) stellte Martin Luther 1517 am Reichstag zu Worms 95 Thesen über die Kirche auf, welche daraufhin gespalten wurde. Später wurde Luther 1521 mit der Reichsacht belegt, die jedoch nicht druchgesetzt werden konnte da sein sächsischer Landesherr ihn beschützte. In Folge der Reformation wurde ein großer Teil des HRR protestantisch. Letztendlich wird beim Augsburger Bekenntnis von 1530 die lutherische Kirche gegründet.
  • 1522

    Durch die Teilungsverträge von Worms und Brüssel wird eine spanisch-niederländische (Karl V.) und eine österreichisch-deutsche (Ferdinand I.) Linie der Habsburger gebildet; Ferdinand sichert sich überdies die Anwartschaft auf Ungarn und Böhmen

  • Aug 29, 1526

    Schlacht bei Mohács

    Schlacht bei Mohács
    In der Schlacht bei Mohács erlitt das Heer des Königreiches Ungarn unter König Ludwig II. und Pál Tomori gegen die Osmanische Armee unter Süleyman I. bei Mohács in Südungarn eine vernichtende Niederlage. Die Osmanen konnten wenig später große Teile Ungarns und Kroatiens erobern.
  • 1530

    Augsburger Bekenntnis: Gründung der lutherischen Kirche

    Augsburger Bekenntnis: Gründung der lutherischen Kirche
  • Sep 25, 1555

    Augsburger Religionsfrieden: es wurden die grundlegenden Bedingungen für eine friedliche und dauerhafte Koexistenz von Luthertum und Katholizismus im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation festgesetzt

    Augsburger Religionsfrieden: es wurden die grundlegenden Bedingungen für eine friedliche und dauerhafte Koexistenz von Luthertum und Katholizismus im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation festgesetzt
    Als Augsburger Reichs- und Religionsfrieden wird ein Reichsgesetz des HRR bezeichnet, das den Anhängern der Confessio Augustana (eines Bekenntnistextes der lutherischen Reichsstände) dauerhaft ihre Besitzstände und freie Religionsausübung zugestand. Es wurde
    zwischen Ferdinand I., der seinen Bruder Kaiser Karl V. vertrat, und den Reichsständen geschlossen.
  • Feb 9, 1578

    Erzherzog Karl II. von Innerösterreich bestätigt im “Brucker Libell” die 1572 gewährte Glaubensfreiheit auch den landesfürstlichen Städten und Märkten

  • Gründung der Protestantischen Union

    Gründung der Protestantischen Union
    Die Protestantische Union, auch Union von Auhausen, Deutsche Union oder eher despektierlich Protestantische Aktionspartei, war ein 1608 in Auhausen (Fürstentum Ansbach, heute Landkreis Donau-Ries, Bayern) ins Leben gerufener Zusammenschluss von acht protestantischen Fürsten und 17 protestantischen Städten im Heiligen Römischen Reich.
  • Vertrag von Lieben, Rudolf II. tritt Österreich, Ungarn und mähren an Matthias ab

  • Gründung der Katholischen Liga

    Gründung der Katholischen Liga
    Die Katholische Liga war ein Zusammenschluss katholischer Reichsstände vor dem Dreißigjährigen Krieg. Sie war als Defensivbündnis zur Verteidigung des Landfriedens und der katholischen Sache angelegt. Es war zunächst auf neun Jahre befristet.
  • Zweiter Prager Fenstersturz

    Zweiter Prager Fenstersturz
    Unter dem zweiten Prager Fenstersturz versteht man eine von Vertretern der protestantischen Stände begangene Gewalthandlung in der Form der Defenestration (lat. für Fenstersturz) an den königlichen Statthaltern Jaroslaw Borsita Graf von Martinitz und Wilhelm Slawata von Chlum und Koschumberg sowie dem Kanzleisekretär Philipp Fabricius. Er markiert den Beginn des Dreißigjährigen Krieges und stellt einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte Europas dar.
  • Schlacht am Weißen Berg

    Schlacht am Weißen Berg
    Protestantische Adelige in Böhmen unternahmen 1618 einen Aufstand gegen die habsburgische Herrschaft, der den Beginn des Dreißigjährigen Krieges markierte. Bei der zwei Jahre darauf stattfindenden, zwei Stunden andauernden Schlacht am Weißen Berg – ein Hügel im Westen Prags – unterlagen die Truppen der böhmischen Stände den Heeren von Ferdinand II. und seinen Verbündeten. Daraufhin wurden die böhmischen Stände völlig entmachtet und 27 Anführer des Aufstandes hingerichtet.
  • Ende des 30 jährigen Krieges

    mit dem Westfälischen Frieden endet der Dreißigjährige Krieg
  • Schlacht bei Mogersdorf

    Schlacht bei Mogersdorf
    Die Schlacht bei Mogersdorf war das wichtigste Gefecht im Türkenkrieg 1663/1664. Der Kaiserlichen Armee unter Führung des Grafen Raimondo Montecuccoli und der Reichsarmee unter Reichsgeneralfeldmarschall Leopold Wilhelm von Baden-Baden gelang es, die osmanische Hauptstreitmacht aufzuhalten, die unter dem Kommando des Großwesirs Köprülü Fâzıl Ahmed Pascha gegen Wien marschieren wollte. Die Schlacht war eine der vier bedeutenden offenen Feldschlachten der Türkenkriege.
  • Kaiser Leopold I. erlässt einen Befehl, dass alle Juden Wien zu verlassen hätten

  • Schlacht bei Zenta

    Schlacht bei Zenta
    In der Schlacht bei Zenta errangen kaiserliche Truppen unter dem Oberbefehl von Prinz Eugen von Savoyen bei Zenta an der Theiß einen bedeutenden Sieg über die Osmanen. Dieser Sieg führte schließlich zum Frieden von Karlowitz, der den Großen Türkenkrieg (1683–1699) beendete.
  • Ende der Türkenkriege

    mit dem Frieden von Karlowitz enden die Türkenkriege
  • Schlacht bei Denain

    Schlacht bei Denain
    Die Schlacht bei Denain fand während des Spanischen Erbfolgekrieges im Wesentlichen zwischen französischen und niederländischen Einheiten statt. Sie endete mit einem französischen Sieg. Dieser war mitverantwortlich für den Austritt der Niederlande aus dem Krieg.
  • Pragmatische Sanktion

    Pragmatische Sanktion
    Die Pragmatische Sanktion ist eine von Kaiser Karl VI. veröffentlichte Urkunde (Hausgesetz), die die Unteilbarkeit und Untrennbarkeit aller habsburgischen Erbkönigreiche und Länder festlegte und zu diesem Zweck eine einheitliche Erbfolgeordnung vorsah. Diese ermöglichte später seiner Tochter Maria Theresia die Thronfolgerin in den habsburgischen Ländern.
  • Friede von Passarowitz

    Der Friede von Passarowitz beendete den Venezianisch-Österreichischen Türkenkrieg. Er wurde in Passarowitz, dem heutigen Požarevac in Serbien, zwischen Karl VI. und Venedig einerseits sowie Sultan Ahmed III. andererseits abgeschlossen.
  • Ende des Österreichischen Erbfolgekrieges

    Friede von Aachen, ende des Österreichischen Erbfolgekrieges, Anerkennung der Pragmatischen Sanktion, Schlesien fällt an Preußen
  • Die erste Teilung Polens bringt für Österreich ganz Galizien

  • Einführung der allgemeinen Schulpflicht durch Maria Theresia

  • Besetzung und Einnahme der Bukowina

  • Toleranzpatent Franz Josephs II.

    Toleranzpatent Franz Josephs II.
    Das Patent vom 13. Oktober 1781 ermöglichte den durch den Westfälischen Frieden anerkannten protestantischen Kirchen (Lutheranern und Reformierten) und den Orthodoxen in den Habsburger Kronländern erstmals seit der Gegenreformation wieder die Religionsausübung.
  • Kanonade von Valmy

    Kanonade von Valmy
    Die Kanonade von Valmy war eine nicht durchgefochtene Schlacht im Ersten Koalitionskrieg, zwischen dem preußischen Kontingent der antifranzösischen Koalition und der französischen Revolutionsarmee. Ein Artillerieduell in der Nähe des Dorfes Valmy brachte den Feldzug der Interventen nach Paris zum Stehen. Nach zehntägigem Zögern traten sie den Rückzug an.
  • Friede von Basel

    Der Friede von Basel von 1795 (Basler Frieden) setzte dem Krieg zwischen Frankreich und Preußen bzw. Spanien ein vorläufiges Ende. Diese Parteien, in Koalition mit England, Österreich und den Niederlanden, bekämpften sich im Laufe des Ersten Koalitionskrieges (1792–1797). Der Friede führte dazu, dass das revolutionäre Frankreich als gleichberechtigte Großmacht anerkannt wurde.
  • Ende des ersten Koalitionskrieges

    Frieden von Campo Formio: Ende des ersten Koalitionskrieges, Frieden für Österreich und Sardinien, Frankreich bekam die Gebiete links des Rheins und der Lombardei
  • Schlacht bei Marengo

    Schlacht bei Marengo
    Die Schlacht bei Marengo fand im Zweiten Koalitionskrieg bei Marengo, einem Dorf in der heutigen italienischen Provinz Alessandria, statt und brachte Napoleon den entscheidenden Sieg über die Österreicher.
  • Friede von Lunéville

    Friede von Lunéville
    Als Friede von Lunéville wird der am 9. Februar 1801 in Lunéville zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich unter dem römisch-deutschen Kaiser Franz II. unterzeichnete Friedensschluss bezeichnet. Der Hintergrund des Vertrages war, dass die französische Revolutionsregierung ab 1793 das Ziel verfolgte, den Rhein als „natürliche Grenze“ zwischen dem Heiligen Römischen Reich und Frankreich durchzusetzen
  • Ende des zweiten Koalitionskrieges

    Der Friede von Amiens wurde am 25. und 27. März 1802 im nordfranzösischen Amiens zwischen Großbritannien auf der einen Seite und dem napoleonischen Frankreich, Spanien und der Batavischen Republik auf der anderen Seite geschlossen. Er beendete damit endgültig den Zweiten Koalitionskrieg, nachdem bereits 1801 im Frieden von Lunéville die britischen Koalitionäre Österreich und das Heilige Römische Reich aus diesem ausgeschieden waren.
  • Proklamierung des Kaisertums Österreich

  • Schlacht bei Austerlitz

    Schlacht bei Austerlitz
    Die Schlacht bei Austerlitz ist eine der bekanntesten Schlachten der Napoleonischen Kriege. Am Pratzeberg zwischen Brünn und Austerlitz in Mähren besiegte Kaiser Napoleon I. von Frankreich eine Allianz aus österreichischen Truppen unter Kaiser Franz II. und russischen Truppen unter Kaiser Alexander I. Die Schlacht wird oft auch die Dreikaiserschlacht genannt, obwohl der österreichische Kaiser Franz II. nicht auf dem Schlachtfeld anwesend war.
  • Ende des dritten Koalitionskrieges

    Ende des dritten Koalitionskrieges
    Der Friede von Pressburg wurde 1805 zwischen dem Kaisertum Österreich unter Franz I. und dem Kaiserreich Frankreich unter Napoléon Bonaparte geschlossen und beendete den 3. Koalitionskrieg.
  • Ende des Heiligen Römischen Reiches

  • Friede von Tilsit

    Friede von Tilsit
    Der Frieden von Tilsit war ein im ostpreußischen Tilsit verhandeltes und geschlossenes Vertragswerk, welches den Vierten Koalitionskrieg zwischen Preußen zusammen mit dem Russischen Kaiserreich einerseits und dem Französischen Kaiserreich andererseits beendete. Der russisch-französische Friedensschluss teilte Europa in eine französische und eine russische Interessensphäre; das preußisch-französische Abkommen stufte Preußen auf den Status einer europäischen Mittelmacht zurück.
  • Schlacht bei Aspern

    Schlacht bei Aspern
    Die Schlacht bei Aspern fand im Fünften Koalitionskrieg am 21./22. Mai 1809 zwischen französischen und österreichischen Truppen bei den Orten Aspern und Essling östlich von Wien statt. Sie gilt als erste bedeutende Niederlage Napoleons auf dem Schlachtfeld.
  • Schlacht bei Wagram

    Schlacht bei Wagram
    In der Schlacht bei Wagram besiegten Napoleons französische Truppen Erzherzog Karls österreichische Armee in der Nähe von Wien. Dies war gleichzeitig das Ende des Fünften Koalitionskrieges.
    Maximal 300.000 Soldaten trafen in dieser Schlacht der napoleonischen Kriege aufeinander, in der die Artillerie eine entscheidende Rolle spielte. Insgesamt beliefen sich die Verluste auf bis zu 78.000 Soldaten, wobei die Österreicher mehr Soldaten verloren als die Franzosen und deren Verbündete.
  • Friede von Schönbrunn

    Friede von Schönbrunn
    Der Friede von Schönbrunn war ein Friedensschluss zwischen Napoleon Bonaparte und Franz I. von Österreich am 14. Oktober 1809 auf Schloss Schönbrunn. Das Kaisertum Österreich hatte den am 9. April 1809 begonnenen Fünften Koalitionskrieg gegen Frankreich verloren.
  • Völkerschlacht bei Leipzig

    Völkerschlacht bei Leipzig
    Die Völkerschlacht bei Leipzig war die Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege. Dabei kämpften die Truppen der Verbündeten gegen die Truppen Napoleon Bonapartes. In dieser Schlacht brachten die zahlenmäßig überlegenen verbündeten Heere der Österreicher, Preußen, Russen und Schweden Napoleon Bonaparte die entscheidende Niederlage bei, die ihn dazu zwang, sich mit der verbliebenen Restarmee und ohne Verbündete aus Deutschland zurückzuziehen.
  • Schlacht bei Waterloo: letzte Schlacht Napoleon Bonapartes.

    Schlacht bei Waterloo: letzte Schlacht Napoleon Bonapartes.
    Die Niederlage der von Napoleon geführten Franzosen gegen die alliierten Truppen beendete Napoleons Herrschaft der Hundert Tage und führte mit dessen endgültiger Abdankung am 22. Juni 1815 zum Ende des Französischen Kaiserreichs.
    Nach dieser zweiten völligen militärischen Niederlage innerhalb kurzer Zeit wurden Frankreich im Zweiten Pariser Frieden verschärfte Friedensbedingungen auferlegt. Napoleon selbst wurde ein Kriegsgefangener der Briten.
  • Österreich, Preußen und Russland bilden die Heilige Allianz

  • Salzburg fällt endgültig an Österreich

  • Ungarische Revolution

    Ungarische Revolution
    Ungarn erklärt Unabhängigkeit von Österreich, Kossuth wird zum Präsidenten ausgerufen, Niederschlagung; Österreich durch Franz Joseph zurück zum Neoabsolutismus
  • Märzrevolution

    Anlass war die Februarrevolution in Paris.
    Proletarier kämpften gegen die bürgerliche Schicht, und die Bürgerlich-studentische Rev. + Arbeiter gegen die Obrigkeit.

    Ende: Metternich flieht nach Großbritannien, Zensur wird aufgehoben, „Pillersdorfer Verfassung“: Zweikammersystem als Volksvertretung: Oberhaus aus Großgrundbesitzern und vom Kaiser ernannten Mitgliedern, Unterhaus indirekt gewählt und an Besitz gebunden. Der Kaiser besaß ein Vetorecht gegen die Beschlüsse dieses Parlaments.
  • Wiener Oktoberaufstand

    Wiener Oktoberaufstand
    Die Wiener Oktoberrevolution war die letzte Erhebung der österreichischen Revolution 1848.
    Als am 6. Oktober 1848 von Wien aus kaiserliche österreichische Truppen gegen das aufständische Ungarn ziehen sollten versuchten die mit den Ungarn sympathisierenden Wiener Arbeiter Studenten und meuternden Truppen den Abmarsch zu verhindern. Es kam zu Straßenkämpfen wobei selbst im Stephansdom Blut vergossen wurde.
    Ende: Niederschlagung Wien, Thronbesteigung Franz Joseph (2.12.1848)
  • Oktroyierte Märzverfassung

    Oktroyierte Märzverfassung
    Als Märzverfassung wird die Verfassung des Kaisertums Österreich, die im Jahr 1849 von Kaiser Franz Joseph erlassen wurde, bezeichnet.
    Der neu geschaffene Reichstag von Kremsier versuchte, eine Verfassung zu schaffen, die als wesentlichen Bestandteil eine Gleichberechtigung aller Völker im Kaisertum Österreich enthalten sollte. Das Ziel war, sie "...so zu konstruieren, dass die Völker gerne in Österreich existieren…“, wie es der böhmische Politiker František Palacký ausdrückte.
  • Dresdner Maiaufstand

    Dresdner Maiaufstand
    Der Dresdner Maiaufstand war im Zuge der Reichsverfassungskampagne gegen Ende der Deutschen Revolution von 1848/1849 der Versuch, König Friedrich August II. von Sachsen zu stürzen und eine sächsische Republik zu etablieren. Nach der Niederschlagung dieses Aufstands war die Märzrevolution in Sachsen beendet, knapp drei Monate vor deren endgültiger Niederschlagung in den Staaten des deutschen Bundes durch die Kapitulation der Festung Rastatt in Baden.
  • Silvesterpatent

    Silvesterpatent: durch Kaiser Franz Joseph I. unterzeichnetes Gesetz, das die nicht in Kraft getretene Verfassung vom 4.3.1849 und die Grundrechte aufhob. Bestehen blieben nur die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz und die Aufhebung der Untertanenlasten. Das Silvesterpatent wurde zur Grundlage des Neoabsolutismus.
  • Schlacht von Solferino

    Schlacht von Solferino
    Die Schlacht von Solferino war die Entscheidungsschlacht im Sardinischen Krieg zwischen dem Kaisertum Österreich und dem Königreich Sardinien und dessen Verbündetem Frankreich unter Napoléon III. Durch die Niederlage der Österreicher bei Solferino am 24. Juni 1859 wurde der Krieg von Sardinien gewonnen und der Weg zur Einigung Italiens eröffnet.
  • Schlacht von Königgrätz

    Schlacht von Königgrätz
    Die Schlacht bei Königgrätz nahe der böhmischen Stadt Königgrätz war die Entscheidungsschlacht im Deutschen Krieg. Die Preußische Armee besiegte die Armeen Österreichs und Sachsens. Durch den Sieg wurde Preußen Führungsmacht in Deutschland, und Bismarck setzte damit die kleindeutsche Lösung durch. Die Schlacht gilt als einer der Wegbereiter für die Deutsche Reichsgründung 1871.
  • Seeschlacht von Lissa

    Seeschlacht von Lissa
    Im Dritten Italienischen Unabhängigkeitskrieg gewann Admiral Wilhelm von Tegetthoff durch Anwendung der Rammtaktik die Seeschlacht gegen die italienische Flotte unter Admiral Carlo Pellion di Persano. Es handelte sich um die letzte durch Anwendung dieser Taktik gewonnene Seeschlacht und um die erste, bei der neu entwickelte Panzerschiffe eingesetzt wurden. Ö verlor den Krieg vor allem an der zweiten Front, (Schlacht von Königgrätz) und musste im Frieden von Wien Venetien an Italien abtreten.
  • Annexion Bosniens und der Herzegowina durch Österreich-Ungarn

  • Period:
    950
    to
    1250

    ROMANIK

    Ist die Epoche des Mittelalters. Sie greift auf die romanische Antike zurück. In der Architektur ist der Rundbogen besonders kennzeichnend für die Romanik. Jedoch auch die Säulenkapitelle, die nur einfache Formen und strenge Axialität kennen und die Bildkunst, die sich auf das kleine Format konzentriert, die Buchmalerei sind besonders kenn-zeichnend für die Romanik. Die Buchmaler malten keine Abbildungen mehr, sondern malten ihre Bilder symbolhaft.
  • Period:
    976
    to
    994

    Leopold I.

    Leopold I. regierte vom 21 Juli 976 bis zu seinem Tod am 10 Juli 994 über Ostarrîchi. Während seiner Zeit als Herrscher dehnte er sein Herrschaftsgebiet, das Anfangs einen Durchmesser von nur knapp 100 km hatte, auf Kosten der Ungarn bis zum Wagram aus und betrieb weitläufige Rodungen um das von Wäldern und Sümpfen geprägte Land bewohnbar zu machen. Er starb am 10. Juli 994 nach einem Mordanschlag auf seinen Vetter Heinrich.
  • Period:
    976
    to
    1050

    FRÜHMITTELALTER

  • Period:
    976
    to

    FEUDALISMUS

    Feudalismus war eine Form der gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Ordnung, die sich im Mittelalter (ungefähr ab dem 10. Jahrhundert) in West- und Mitteleuropa herausbildete. Der Monarch, der Adel und die Kirche waren die Grundbesitzer, sie bildeten die führende Schicht. Ihnen gehörten die Ländereien. Sie gaben bestimmte Rechte und Land (sogenannte Lehen) an Untertanen für treue Dienste weiter. Der Feudalismus endete in Österreich mit der Aufhebung der Grunduntertänigkeit 1848.
  • Period:
    994
    to
    1018

    Heinrich I. Sohn von Leopold I.

    994 ging das Markgrafenamt an Leopolds Sohn Heinrich über. Seine Brüder Ernst, Adalbert, Poppo und Luitpold I waren verheiratet, Nachfolger Heinrichs und Geistliche. Im Jahre 983 wurde Otto III König und 996 Kaiser des römisch-deutschen Reichs, weshalb Heinrich teilweise mit dessen Kirchenpolitik und Otto's schlechter Haltung ihm gegenüber zu kämpfen hatte. Z.B. tauschte Otto III sechs Königshufen an der Ybbs gegen ein kleines Gut in Krems mit Gottschalk v. Freising, ein Gebiet mitten in Ö.
  • Period:
    1018
    to
    1055

    Adalbert, Bruder von Heinrich I.

    Nachdem seit Bruder und Vorgänger Heinrich I. "nur" die Politik ihres Vaters fortführte, wurde Adalbert dank seiner Treue zu den Kaisern Heinrich II und III durch viele Gunstbezeugungen belohnt. Unter Adalbert wurde das Gebiet zur Leitha, zur March und zur Thaya erweitert. Diese Flüsse waren Jahrhunderte lang Grenzen von Österreich und sind es auch heute noch.
  • Period:
    1050
    to
    1250

    HOCHMITTELALTER

  • Period:
    1055
    to
    1075

    Ernst der Tapfere, Adalbert's Sohn

    Ernst vereinigte während seiner Herrschaft über Österreich die Böhmische Mark mit der Ungarnmark und mit der Mark Österreich. Auch begann zu seiner Zeit die Kolonisation des Waldviertels durch die Kuenringer. Zu Beginn des Investiturstreits blieb er Heinrich IV treu und fiel als dessen Gefolgsmann in der Schlacht bei Homburg an der Unstrut.
  • Period:
    Jun 29, 1073
    to
    Oct 27, 1075

    Sachsenkrieg (Heinrich IV.)

    Spannungen zwischen dem salischen Königshaus und den Sachsen bestanden schon unter Heinrich III., doch nach dem Amtsantritt von Heinrich IV. verschärften sich diese. Er forderte zahlreiches Krongut mitten in Sachsen zurück. Dieses befestigte er mit mehreren Burgen, was von den Sachsen als Bedrohung aufgefasst wurde. In jenen Burgen wurden schwäbische Beamte aufgestellt, die wegen der schlechten Bezahlung zahlreiche Übergriffe auf die salische Bevölkerung machten. Dies galt als Ausgangslage.
  • Period:
    1075
    to
    1095

    Leopold II. Sohn von Ernst

    Während seiner Amtszeit schwankte Leopold II im Investiturstreit, stellte sich aber letztlich auf die Seite des Papstes. König Heinrich IV und er hatten zwar, durch die bereits vor seiner Herrschaft bestehende Treue, ein Vertrauensverhältnis, dieses wurde jedoch durch Leopolds Haltung gegen über Papst Gregor VI. gestört. Heinrich IV fiel daraufhin in Österreich ein und versuchte Leopold als Markgraf zu vertreiben, was ihm nicht gelang. Folglich sagte Leopold sich deutlich von Heinrich los.
  • Period:
    Jan 24, 1076
    to
    Sep 23, 1122

    Der Investiturstreit

    Der Investiturstreit war der Höhepunkt des politischen Konflikts zwischen der geistlichen und weltlichen Macht Europas. Als Ursache gilt die Einsetzung der kirchlichen Ämter durch die weltlichen Herrscher. Dadurch verloren diese Ämter immer mehr ihren religiösen Zweck, was den Papst verärgerte.
    Als Beginn werden zumeist der Hoftag in Worms und als Ende das Wormser Konkordat angegeben.
  • Period:
    1095
    to
    1136

    Leopold III. Sohn von Leopold II.

    Im Streit zwischen Heinrich IV und dessen Sohn Heinrich V stellte er sich erst auf die Seite des Sohnes wurde dann jedoch auf die Seite des Kaisers gezogen und heiratete dessen Tochter Agnes im Jahre 1106. In seiner Folgezeit bemühte er sich darum sein Gebiet zu erweitern und abzurunden. Er zog verfallene Lehen ein, kaufte und erbte. 1125 lehnte er die Königskrone ab und sein Eifer bei Klostergründungen sowie seine Heiligsprechung 1485 brachte ihm den Beinamen "der Fromme".
  • Period:
    1096
    to
    1099

    Erster Kreuzzug

    Der Erste Kreuzzug war ein christlicher Kriegszug zur Eroberung Palästinas, zu dem Papst Urban II. im Jahre 1095 aufgerufen hatte. Sein ursprüngliches Ziel war die Unterstützung des Byzantinischen Reiches gegen die Seldschuken. Der Kreuzzug begann 1096 zum einen als bewaffnete Pilgerfahrt von Laien, zum anderen als Zug mehrerer Ritterheere aus Frankreich, Deutschland und Italien und endete 1099 mit der Einnahme Jerusalems durch ein Kreuzritterheer.
  • Period:
    1136
    to
    1141

    Leopold IV. Sohn von Leopold III. Ab 1136 Markgraf von Österreich, sowie ab 1139 Herzog von Bayern. Leopold erhielt 1139 von König Konrad III. Bayern da er dieses nach einem Streit den Welten entzogen hatte.

    Er war der erste Herzog in der Babenberger Geschichte.
    Eine der ersten Maßnahmen seiner kurzen Regierung war 1137 ein Tauschvertrag mit dem Bischof Reginmar von Passau. Dieser erhielt die Peterskirche, die älteste Pfarrkirche der Stadt Wien, der Markgraf dafür große Ländereien um Wien bis auf ein Gelände außerhalb der Stadtmauer, wo der Stephandsdom gebaut werden sollte. Da er keine Nachkommen hinterließ folgte ihm nach seinem Tod sein Bruder Heinrich II. Jasomirgott.
  • Period:
    1141
    to
    1177

    Heinrich Jasomirgott, Bruder von Leopold IV.

    Ab 1140 Pfalzgraf bei Rhein und ab 1141 Markgraf von Österreich. 1143 wurde er mit dem Herzogtum Bayern belehnt und trat von seinem Amt als Pfalzgraf zurück. 1147 nahm er am zweiten Kreuzzug teil und verzichtete auf Wunsch des neuen Königs Friedrich I nach seiner Rückkehr auf Bayern. Als Ersatz für Bayern erhob Friedrich 1156 Österreich, dessen Hauptstadt nach Wien verlegt wurde, durch das Privilegium minus zu einem Herzogtum.
  • Period:
    1147
    to
    1149

    Zweiter Kreuzzug

    Der zweite Kreuzzug war ein von der Kirche angeordneter und unterstützter Kriegszug mit dem Ziel die Kreuzfahrerstaaten zu entlasten. Er begann 1147 und endete nach mehreren Niederlagen der Kreuzfahrer im Heiligen Land im Jahr 1149 als Misserfolg; die Christen konnten allerdings auf anderen Schauplätzen Erfolge verbuchen. Heinrich Jasomirgott war Teil dieses Kreuzzuges.
  • Period:
    1177
    to
    1194

    Leopold V. Sohn von Heinrich Jasomirgott, Herzog von Österreich und Steiermark

    In die Geschichte ging vor allem die Gefangennahme von Richard Löwenherz ein, die ihm, neben großem politischen Druck, 23,3 Tonnen Silber und umgerechnet (bei reinstem Silver) ca 9 000 000€. Dieses Geld nutzte er zur Gründung der Münze Wien, für den Bau einer stark erweiterten Wiener Stadtmauer und der Gründung von Wiener Neustadt sowie Friedberg.
    Aufgrund des in der Georgenberger Handfeste abgeschlossenen Erbvertrages ging die Herrschaft Steiermark nach dem Tod von Ottokar IV an Leopold V.
  • Period:
    1189
    to
    1192

    Dritter Kreuzzug

    Der Dritte Kreuzzug war ein Kriegszug, zu dem der Papst in einer Bulle die Königreiche des Abendlandes aufrief, nachdem Sultan Saladin das Kreuzfahrerheer des Königreichs Jerusalem besiegt und die Stadt Jerusalem erobert hatte. Er begann 1189 unter der Führung von Friedrich Barbarossa, Philipp II. von Frankreich und Richard Löwenherz von England. Der Kreuzzug endete 1192 mit einem Friedensvertrag, ohne dass die Stadt Jerusalem von den Kreuzfahrern erobert worden wäre.
  • Period:
    1190
    to
    1400

    GOTIK

    In dieser Epoche wird bei der Anfertigung von Skulpturen wert auf Faltenwurf gelegt. Die Bildhauer der Gotik legten viel wert auf Details. Die Gotische Bildkunst konzentriert sich auf die Buchmalerei, die Malerei auf Wänden und auf die Glasfenstermalerei.
  • Period:
    1194
    to
    1230

    Friedrich I. und Leopold VI., Söhne von Leopold V.

    Entgegen der Bestimmungen der Georgenberger Handfeste wurde die Herrschaft über Österreich und die Steiermark geteilt und Friedrich I erhielt Österreich während Leopold VI über die Steiermark herrschte. Nachdem sein älterer Bruder Friedrich nach nur vier Jahren Amtszeit überraschend starb übernahm Leopold die Herrschaft über beide Gebiete. Auch versuchte er, jedoch vergeblich, Ansprüche durch seine Verwandschaft mütterlicherseits auf Zypern geltend zu machen.
  • Period:
    1230
    to
    1246

    Friedrich II. Sohn von Leopold VI.

    Friedrich II trug den Beinamen "der Streitbare" aufgrund der andauernden Kämpfe unter seinen Ministerialen. Er raubte die Besitzungen seiner Mutter und seiner Schwester und war wegen seiner Unterdrückungspolitik verhasst. 1236 wurde er sogar von Kaiser Friedrich II. geächtet. 1239 gab es jedoch eine entscheidende politische Wende und es wurde sogar über eine Erhebung zum Königreich gesprochen. Friedrich fiel 1246 bei der Schlacht an der Leitha gegen den ungarischen König Béla IV.
  • Period:
    1246
    to
    1253

    Gertrude von Babenberg, Nichte von Friedrich II.

    Gertrud heiratete 1246 Vladislav von Mähren, einen Sohn des böhmischen Königs Wenzel I, welcher wenige Monate später starb. 1248 heiratete sie Hermann VI, der bereits 1250 verstarb. Nach dem Einmarsch von Ottokar III verbündete sich Gertrud mit dem ungarischen König Béla IV. und heiratete 1252 Roman von Halicz, einen Verwandten Bélas. Nachdem sich Roman in Österreich militärisch nicht durchsetzen konnte, ließ er sich 1253 scheiden und kehrte nach Ungarn zurück.
  • Period:
    1246
    to
    1251

    Interregnum Österreich

    Als Österreichisches Interregnum bezeichnet man die Zeit, in dem in Österreich die Babenberger ausstarben und die Habsburger an die Macht kamen. Das Interregnum wurde 1251 überwunden, als die Stände Österreichs und der Steiermark den Thronfolger von Böhmen, Přemysl Ottokar, zum Herzog wählten. Von den Habsburgern wurde Ottokars Herrschaft später als rechtlich nicht einwandfrei angesehen, daher wurde auch seine Regierungszeit als Interregnum bezeichnet.
  • Period:
    1250
    to
    1500

    SPÄTMITTELALTER

  • Period:
    1253
    to
    1278

    Ottokar II. von Premysl

    Der Adel von Ö wandte sich 1251 an den böhmischen König. Daraufhin marschierte Ottokar 1251 in Ö ein, heiratete 1252 Margarete und wurde so Herzog von Ö. Er war einer der mächtigsten Reichsfürsten und teilte sich mit Béla IV. von Ungarn das Gebiet auf. Er erwarb auch noch Kärnten, Krain und Friaul.
    Nach dem Tode Ottokars in der Schlacht auf dem Marchfeld 1278,fiel das Erbe an das Haus Habsburg
  • Period:
    1278
    to
    1291

    Rudolf I. von Habsburg

    Sein Sieg in der Schlacht auf dem Marchfeld begründete die habsburgische Herrschaft in Österreich und der Steiermark. Das Haus Habsburg stieg zu einer reichsfürstlichen Dynastie auf. Rudolf erkannte die Bedeutung der Städte für die eigene Königsherrschaft. Seine Steuerpolitik erzeugte jedoch erheblichen städtischen Widerstand. Vergeblich bemühte sich Rudolf, die Kaiserwürde zu erlangen und einen seiner Söhne zu Lebzeiten als Nachfolger im römisch-deutschen Reich einzusetzen.
  • Period:
    1282
    to
    1308

    Albrecht I. Sohn von Rudolf I.

    Auf Albrecht's Anordnung hin wurde das Habsburger Unbar begonnen (ein Dokument das Vorderösterreich, Elsass und die Schweiz für die Habsburger beanspruchte). Während seiner Amtszeit hatte er v.a. damit zu kämpfen, dass Ottokar lange Zeit viel populärer war als er. 1298 wurde Albrecht zum römisch-deutschen Kaiser aus dem Hause Habsburg gewählt.
  • Period:
    1298
    to
    1306

    Rudolf III. Sohn von Kaiser Albrecht

    Am ersten Reichstag zu Nürnberg, kurz nach der Königskrönung seines Vaters, wurde er am 21. November 1298 gemeinsam mit seinen Brüdern Friedrich dem Schönen und Leopold dem Glorreichen mit Österreich und der Steiermark belehnt, wobei er selbst als Regent bestimmt wurde, um sowohl den Ansprüchen der Rheinfelder Hausordnung der Habsburger als auch den Lehensverhältnissen des Reiches gerecht zu werden. Er war aber erst 16 Jahre alt, weshalb er von seinem Vater mehrere Räte gestellt bekam.
  • Period:
    1306
    to
    1326

    Leopold I.

    Leopold I. war zeitgleich mit Friedrich dem Schönen Herzog von Österreich und der Steiermark sowie ab dem Tod seiner Eltern das Oberhaupt der Habsburger. Ihm oblag die Verwaltung Österreichs und der Vorlande. Er unterstützte seinen Bruder Friedrich bei der Wahl zum deutschen König gegen Ludwig den Bayern. Nach der Niederlage bei der Schlacht bei Ampfing setzte sich Leopold intensiv für die Freilassung seines gefangenen Bruders ein.
  • Period:
    1306
    to
    1330

    Friedrich der Schöne

    Er war Herzog von Österreich und der Steiermark, als auch Kaiser des HRR ab 1314. Jedoch galt er als äußerst umstritten, da wegen einer gespaltenen Abstimmung zwei Könige (Ludwig der Bayer und Friedrich der Schöne) gewählt und gekrönt wurden. Erst 1356 sollte die goldene Bulle eine eindeutige Regelung bringen.
  • Period:
    1311
    to
    1315

    Inquisition, zweite große Welle gegen die Wallender

    Vor allem in Steyr, Krems, St. Pölten und Wien.
  • Period:
    1330
    to
    1339

    Otto der Fröhliche, Bruder von Albrecht dem Weisen

    Als jüngster Sohn war Otto anfangs von der Herrschaft ausgeschlossen. Ab 1329, nach seiner Heirat, jedoch wurde ihm dann die Verwaltung der habsburgischen Besitzungen am Oberrhein übertragen. Ab 1330 regierte Otto mit seinem Bruder Albrecht das Herzogtum Österreich. 1331 wurde Otto von Ludwig dem Bayern zum Reichsvikar ernannt. (Verwaltungsstelle, die für die Zeit zwischen Tod eines Kaisers bzw. König im HRR und der Wahl eines Neuen die laufenden Geschäfte fortführt).
  • Period:
    1330
    to
    1358

    Albrecht II., der Weise

    Albrecht der Weise war Herzog von Ö, der Steiermark, sowie auch von Kärnten. Albrechts hohes Ansehen in Europa beweist der Umstand, dass ihn nicht nur Papst Benedikt XII. 1335 zur Vermittlung zwischen Kaiser Ludwigs mit der Kirche aufforderte, sondern auch König Philipp VI. von Frankreich 1337 um seine Hilfe gegen Kaiser Ludwig und König Eduard von England bat. Am 2. Mai 1335 übertrug Kaiser Ludwig der Bayer in Linz den Brüdern Albrecht und Otto die Herzogtümer Kärnten und Krain als Reichslehen.
  • Period:
    1358
    to
    1365

    Rudolf IV. der Stifter, ältester Sohn von Albrecht II.

    Rudolf IV. war Herzog von Österrecih, der Steiermark, Kärnten und ab 1363 Graf von Tirol sowie seit 1364 auch Herzog von Krain. Während seiner Herrschaft wurden die Habsburgerischen Gebiete durch Heirat und Kauf um einen großen Teil erweitert. Auch versuchte er durch eine gefälschte Urkunde, dem Privilegius Maius (1358/59) Österreich zu einem Erzherzogtum zu erheben. Das Dokument wurde jedoch nicht sofort anerkannt.
  • Period:
    1358
    to
    1359

    Privilegium Maius

    Das Privilegium Maius ist ein gefälschtes Dokument von Herzog Rudolf dem Stifter von Habsburg, das Österreich in ein Erzherzogtum erheben und dadurch den anderen Dynastien im HRR gleichstellen sollte. Das Dokument entstand aus dem Grund, dass die Herzöge von Ö in der goldenen Bulle von 1356 nicht berücksichtigt wurden. Das Dokument wurde zwar Anfangs für ungültig erklärt, jedoch durch Rudolfs Großneffen Friedrich III. in den Jahren 1442 und 1453 bestätigt und somit der Erzherzogtitel anerkannt.
  • Period:
    1365
    to
    1386

    Leopold III., leopoldinische Linie

    Leopold III. regierte gemeinsam mit Albrecht III. Durch den Frieden von Schärding 1369, war der habsburgische Besitz Tirols durch die Wittelsbacher anerkannt worden. 1373 teilten die Brüder die Verwaltung der Besitztümer unter sich auf: Leopold wurde Regent von Tirol und den Vorlanden. Schließlich wurde sowohl die Regierung als auch der Besitz der habsburgischen Ländereien geteilt. Später wurde diese Teilung auch im Neuberger Teilungsvertrag festgehalten.
  • Period:
    1365
    to
    1395

    Albrecht III., albertinische Linie

    Herzog von Ö, mit Unterbrechungen herrschte er auch über die Herzogtümer Steiermark und Kärnten. Er regierte gemeinsam mit Leopold III. Am 25. Juli 1373 schlossen Albrecht und Leopold in Wien unter ständischer Vermittlung erstmals einen Vertrag ab, in dem die Verwaltung ihrer Herrschaften unter sich aufgeteilt wurde und der auf zwei Jahre befristet war. In der Folge wurde am 25. und 26. September 1379 die Teilung der Regierung, als auch der Besitz der Länder und Herrschaften beschlossen.
  • Period:
    1386
    to
    1406

    Wilhelm der Ehrgeizige, Leopoldinische Linie

    Nach dem Tod seines Onkels Albrecht, beanspruchte Wilhelm als ältester Mann der Familie eine Vorrangstellung gegenüber den übrigen Familienmitgliedern, wobei er sich auf das Testament seines Onkels, der gegen das Privilegium Maius und eine neuerliche Teilung des Reiches war, berief. Das führte zum Konflikt mit seinem Cousin Albrecht IV., der seinem Vater im Herzogtum Österreich nachgefolgt war, wobei er Unterstützung bei der Bürgerschaft der Stadt Wien, Albrecht IV. aber bei den Adeligen fand.
  • Period:
    1386
    to
    1411

    Leopold IV.

    Leopold IV. regierte von 1392 bis 1406, als Leopold II. über die Grafschaft Tirol und die vorderen Länder (Oberösterreich), herrschte. Ab 1406 war er bis zu seinem Tod, gemeinsam mit seinem Bruder Ernst I., Regent von Donauösterreich für seinen noch minderjährigen Verwandten Albrecht V. Geschichten besagen, dass sein Tod beim Volk Freude und Jubel ausgelöst haben soll. (unbestätigt, keine vertrauliche bzw. mit Beweisen gestützte Quelle)
  • Period:
    1391
    to
    1402

    Inquisition, dritte große Welle

    Unter dem Inquisitor Petrus Zwicker kam es von 1391 bis 1402 neuerlich zu schweren Verfolgungen, u. a. in Steyr, Enns, Hartberg, Ödenburg und Wien. Im Jahr 1397 wurden dabei allein in Steyr zwischen 80 und 100 Waldenser verbrannt, woran dort ein 1997 errichtetes Denkmal erinnert.
  • Period:
    1395
    to
    1404

    Albrecht IV., Albertinische Linie

    Um 1398 begab sich Albrecht IV. auf eine Pilgerfahrt in das Heilige Land und wurde in Jerusalem zum Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab geschlagen. Albrecht IV. verließ Wien im August 1398.
    Er herrschte in der Folge über das Herzogtum Österreich, Wilhelm Regent über die Herzogtümer Steiermark, Kärnten und Krain. Die Einkünfte wurden gleichmäßig geteilt. Beide machten die Hofburg in Wien zu ihrer Hauptresidenz.
    Ab 1402 führte Albrecht IV. gemeinsam mit Wilhelm das Herzogtum Österreich.
  • Period:
    1404
    to
    1439

    Albrecht V., Herzog von Österreich, römisch-deutscher Kaiser sowie König von Ungarn und Böhmen ab 1438 (Albertinische Linie)

    Während seiner Minderjährigkeit regierten, bis 1411, seine älteren Verwandten für ihn. Albrecht erhielt Böhmen, Kroatien und Ungarn nach dem Tod von König Sigismund durch seine Heirat mit dessen Tochter. Er war ein Mann der Gewalt. Er versuchte der Ausbreitung der Hussiten mit militärischen Mitteln als auch durch die Melker Klosterreform zu begegnen. Auch Juden und Ketzer ließ er verfolgen. Die Vertreibung und Ermordung der Wiener Juden 1420/21 ging nicht zuletzt auf seine Initiative zurück.
  • Period:
    1406
    to
    1424

    Ernst der Eisene, erster Erzherzog von Österreich seit Rudolf IV.

    Nach dem Tod Wilhelms im Jahre 1406, begann eine Auseinandersetzung mit seinem Bruder Leopold IV. um dessen Nachfolger. Daraufhin wurde das Gebiet zwischen ihnen aufgeteilt. Leopold erhielt Kärnten und Krain und Ernst die Steiermark. Leopold bekam außerdem die Vormundschaft über Albrecht V. und damit Österreich. Da er es jedoch nicht schaffte, die Lage in Österreich zu stabilisieren, kam es 1407 in Wien zu einer militärischen Konfrontation zwischen den beiden Herrschern.
  • Period:
    1406
    to
    1439

    Friedrich IV.

    Friedrich war "nur" Graf von Tirol. Er führte 1407 einen Krieg gegen die Appenzeller, den er jedoch verlor. Er erweiterte sein Gebiet jedoch 1410 durch seine zweite Ehe in Innsbruck mit Prinzessin Anna von Braunschweig-Göttingen.
  • Period:
    1420
    to
    1436

    Hussitenkriege

    Darunter zu verstehen sind mehrere reformatorische beziehungsweise revolutionäre Strömungen, oder besser gesagt eine Reihe von Auseinandersetzungen und Schlachten ausgehend vom Gebiet des Königreichs Böhmen. Zwischen 1420 und 1436 fielen mehrmals hussitische Heere in Österreich nördlich der Donau ein und gefährdeten die dort-liegenden Gebiete.
  • Period:
    1439
    to
    1490

    Siegmund, leopoldinische Linie

    Siegmund war Erzherzog von Österreich, als auch Regent von Oberösterreich und Tirol. 1446 nahm er die Regentschaft auf. Er erwarb 1451 die Grafschaft Bregenz durch Erbe. 1477 wurde er von Kaiser Friedrich offiziell zum Erzherzog erhoben. Herzog Siegmund förderte an seinem Hof die humanistische Litteratur.
  • Period:
    1439
    to
    1493

    Friedrich V. Herzog der Steiermark, von Kärnten und Karin, später Erzherzog von Österreich, ab 1440 römisch-deutscher König, ab 1452 Kaiser des HRR.

    Friedrichs Herrschaftszeit war die längste aller römisch-deutschen Kaiser. Er erwarb Burgund, das er später mit Frankreich teilte und vereinigte durch Beerbung der Albertiner und Tiroler Linie das Reich der Habsburger wieder. Durch seine Verdichtungspolitik setzte er den Grundstein für den Aufstieg Österreichs zur Großmacht. Nach Ladislaus Tod verlor er zeitweilig die Herrschaft über Österreich, bekam jedoch das Erbrecht von Matthias Hunyadi und konnte nach dessen Tod Ö abermals vereinigen.
  • Period:
    1440
    to
    1457

    Ladislaus Postumus, Herzog von Österreich und Doppelkönig (Albertinische Linie)

    Die kurze Herrscherlose Zeit und die Tatsache, dass er so jung war, ließ die Vorderungen laut werden, seine Mutter neu zu verheiraten um das Verhältnis mit den Polen gegen die Osmanen zu stärken. Elisabeth krönte ihn jedoch trotzdem mit der "gestohlenen" Stefanskrone, was einen zwei jährigen Bürgerkrieg ausbrechen ließ, in dem sie sich trotz fehlendem Geld gut gegen den selbst gekrönten Wladyslaw III behauptete. Im August 1440 übergab sie ihren Sohn an Friedrich, dessen offiziellen Vormund.
  • Period:
    1446
    to
    1463

    Albrecht VI.

    Albrecht VI. war Herrscher in Oberösterreich und Herzog in Österreich. Während den Auseinandersetzungen Friedrichs III. als steirischer Landesfürst mit Graf Ulrich II. von Cilli und dessen Vater zwischen 1436 und 1443, verbündete sich Albrecht am 13. Mai 1442 auf der Burg Forchtenstein offiziell mit diesen gegen seinen Bruder.
  • Period:
    1485
    to
    1490

    Matthias Corvinus

    Matthias Corvinus war von 1458 bis 1490 König von Ungarn und von 1469 bis 1490 Gegenkönig von Böhmen. Er eroberte Teile der habsburgischen Gebiete, die er von 1485 bis 1490 von Wien aus regierte. Er starb am 6. April 1490 in Wien bei der Rückeroberung der habsburgischen Erblande durch Maximilian I.
  • Period:
    1490
    to

    RENAISSANCE

    Kennzeichnend für die Renaissance, ist die Zentralperspektive, die Farbperspektive und die Luftperspek-tive. In der Architektur sind die großen Kuppeln z.B. in einem Dom. Bei dem Kuppelbau haben die Künstler der Renaissance auf die Antike zurückgegriffen.
  • Period:
    1493
    to
    1519

    Maximilian I. Erzherzog von Österreich

    Maximilian I. war durch Heirat ab 1477 Herzog von Burgund, ab 1486 römisch-deutscher König, und von 1508 bis 1519 Kaiser des HRR.
  • Period:
    1500
    to

    FRÜHE NEUZEIT

  • Period:
    1519
    to
    1521

    Karl V.

    Sein Machtbereich erstreckte sich über das HRR, Italien und Spanien, bis hin zu den Kolonien in Afrika und Amerika. Seine Wahl zum Kaiser war nicht nur wegen seiner extremen Macht, sondern auch wegen seinen Unkenntnissen der deutschen Sprache umstritten. Er war zutiefst religiös und von den Aussagen Martin Luthers gekränkt. Der wormser Reichstag 1521 gilt als Wendepunkt seiner Geschichte.
    Folge: Reichsacht, die nicht überall publiziert wird.
    Folge dessen: Zerwürfniss mit dem Papst.
  • Period:
    1521
    to
    1564

    Ferdinand I.

    Nachdem Karl V. nach seiner Niederlage gegen den Protestantismus der Königskrone entsagte, ging jene an seinen Bruder Ferdinand weiter, welcher somit Erzherzog von Österreich, Herrscher der Habsburgischen Erblande, ab 1526 König vom Böhmen, Kroatien und Ungarn wurde. Jedoch musste er stark um das böhmisch-ungarische Erbe kämpfen, da mit Sultan Süleyman I. die Offensive der Osmanen gegen Ungarn und folglich auch die ersteTürkenbelagerung begann.
  • Period:
    1524
    to
    1526

    Deutscher Bauernkrieg

    Als Deutscher Bauernkrieg, auch genannt Revolution des gemeinen Mannes, wird die Gesamtheit der Aufstände von Bauern, Städtern und Bergleuten bezeichnet, die 1524 aus ökonomischen und religiösen Gründen in weiten Teilen Süddeutschlands, Thüringens, Österreichs und der Schweiz ausbrachen und in deren Verlauf die Bauern mit den Zwölf Artikeln von Memmingen erstmals Forderungen aufstellten, die als frühe Formulierung von Menschenrechten gelten.
  • Period:
    Sep 25, 1529
    to
    Oct 14, 1529

    Erste Türkenbelagerung Wiens: sie fand im Rahmen des ersten österreichischen Türkenkrieges statt

    Die Erste Wiener Türkenbelagerung war ein Höhepunkt der Türkenkriege zwischen dem Osmanischen Reich und den christlichen Staaten Europas. Vom 27. September bis zum 14. Oktober 1529 schlossen osmanische Truppen unter dem Kommando von Sultan Süleyman I. dem Prächtigen Wien ein, das damals Hauptstadt der Habsburgischen Erblande und eine der größten Städte Mitteleuropas war. Unterstützt von anderen Truppen des Heiligen Römischen Reichs konnten sich die Verteidiger behaupten.
  • Period:
    1546
    to
    1547

    Schmalkaldischer Krieg

    Der Schmalkaldische Krieg wurde von Kaiser Karl V. gegen den Schmalkaldischen Bund, ein Bündnis protestantischer Landesfürsten und Städte unter der Führung von Kursachsen und Hessen, geführt. Dabei versuchte der Kaiser, im HRR den Protestantismus zurückzudrängen und gegenüber den Reichsständen die kaiserliche Macht zu stärken. Für den Kaiser endete der Krieg erfolgreich, die Protestanten wurden zurückgedrängt, und der Schmalkaldische Bund wurde aufgelöst.
  • Period:
    1564
    to
    1576

    Maximilian II.

    Maximilian II. war Kaiser des HRR und Erzherzog von Österreich. Er war Protestant und brachte den Protestantismus in Österreich an seinen Höhepunkt. Seine Hoffnung, die konfessionelle Spaltung zu überwinden, gelang ihm jedoch nicht. Er sah sich als Bewahrer des augsburger Religionsfriedens. Der einzige größere Konflikt seiner Herrschaftszeit war der erneute Krieg gegen die Osmanen, der mit dem Frieden von Adrianopel 1568 mit dem Status quo (gegenwärtiger Zustand einer Sache) endete.
  • Period:
    1576
    to

    Rudolf V.

    Rudolf war ein bedeutender Förderer von Kunst und Wissenschaft, aber ein insgesamt schwacher Herrscher und zumindest in den letzten Jahren praktisch regierungsunfähig. In seine Zeit fällt der lange Türkenkrieg. Im Reich trug seine Untätigkeit dazu bei, die Krise der Reichsverfassung zu verstärken. Erzherzog Matthias und andere Mitglieder der Habsburgerdynastie wandten sich schließlich offen gegen den Kaiser und entrissen ihm nach und nach fast alle Machtpositionen.
  • Period: to

    BAROCK

    Kommt vom Französischen wo diese Kunst abfällig im Sinne von absonderlich gemeint war. Kennzeichnend für diese Epoche ist das Spiel mit der Illusion.
  • Period: to

    Matthias I.

    Matthias war ab 1912 Kaiser des HRR, Erzherzog von Österreich, seit 1608 König Ungarns und ab 1611 auch König von Böhmen. Er war maßgeblich an der Opposition gegen Rudolf V. beteiligt. Jedoch zeigte er nach seinem Machterlang selbst nur wenig politische Initiative. Mit dem böhmischen Aufstand begann in der Schlussphase seiner Herrschaft der Dreißigjährige Krieg.
  • Period: to

    ABSOLUTISMUS

    Der Absolutismus bezeichnet eine bestimmte politische Herrschaftsform, in der der König der uneingeschränkte Machthaber ist. Er entwickelte sich in Europa zum Ende des Dreißigjährigen Krieges (1618 - 1648). Der berühmteste absolutistische Monarch war der französische König Ludwig XIV (Ludwig der Vierzehnte), der ab 1643 König von Frankreich war.
  • Period: to

    Dreißigjähriger Krieg von 1618 bis 1648: er war ein Konflikt im HRR und ganz Europa und gilt als einer der größten Katastrophen den Deutschland und Europa jemals heimgesucht hat.

    Er begann als Religionskrieg und war ein Konflikt um die Hegemonie der Religion im HRR. Er änderte sich allerdings schnell zu einem Machtkonflikt durch Einschreiten anderer Mächte in Europa darunter Fr, Dänemark, Niederlande und Schweden. Der Krieg wird in 4 Konflikte geteilt, der Böhmisch-Pfälzische Krieg, der Dänisch-Niedersächsische, der Schwedische Krieg und der Schwedisch-Französische Krieg. Er endet mit dem Westfälischen Frieden und bleibt bis heute einer der grausamsten Konflikte Europas.
  • Period: to

    Ferdinand II.

    Ferdinand war von 1619 bis zu seinem Tod Kaiser des HRR, ab 1617 König von Böhmen, jedoch 1619/20 vertrieben, ab 1618 König von Ungarn und Kroatien und ab 1916 Erzherzog Österreichs. Er war Vertreter des Absolutismus und der Gegenreformation. Gegen ihn erhoben sich die böhmischen Stände, was einer der Auslöser des Prager Fenstersturzes und des Dreißigjährigen Kriegs war.
  • Period: to

    Oberösterreichischer Bauernkrieg: geführt von Stefan Fadinger und Christoph Zeller, beide wurden bei der Belagerung von Linz getötet.

    1625 kam es zu ersten Aufständen. Unmittelbarer Auslöser dafür war die Bestellung eines katholischen Priesters in Frankenburg. 1626 brachen die Aufstände erneut los und nun griffen sie auf fast ganz Oberösterreich über. Die Aufständischen besetzten Wels, Steyr, Vöcklabruck, Gmunden und Freistadt, Pfarrhöfe und Klöster wurden geplündert. Die Bauernheere siegten auch in einem Kampf bei Peuerbach gegen die Truppen von Graf Herberstorff und auch Linz wurde belagert.
  • Period: to

    Ferdinand III. Erzherzog von Österreich, ab 1637 Kaiser de HRR und seit 1627 König von Ungarn, Böhmen und Kroatien

    Ferdinand III. trat während des Dreißigjährigen Krieges die Herrschaft an. Er wollte den Krieg früh beenden, sah sich aber nach vielen Niederlagen und aufgrund nachlassender Macht gezwungen, in vielen Punkten auf bisherige Positionen der Habsburger zu verzichten. Er begann somit den Weg zum Westfälischen Frieden, obwohl die kaiserliche Macht nach dem Friedensschluss schwächer war als vor dem Krieg. In Böhmen, Ungarn und Österreich war er jedoch stärker als zuvor.
  • Period: to

    Leopold V. Ab 1658 Kaiser des HRR, ab 1654 König in Germanien, sowie von Ungarn ab 1655, von Böhmen ab 1656 und von 1657 von Kroatien und Slawonien

    Während seiner Amtszeit hatte er vor allem gegen die französische Expansion unter Ludwig XIV und der osmanischen Offensive, mit der zweiten wiener Türkenbelagerung als Höhepunkt, zu kämpfen. Nach jener Belagerung konnte Leopold V. jedoch einen erfolgreichen Gegenschlag festhalten und komplett Ungarn zurück gewinnen. Auch er war Teil der Gegenreformation. 1701 begann er durch einen Feldzug in Italien den spanischen Erbfolgekrieg
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    Zweite Türkenbelagerung von Wien: ein erfolgloser Versuch des Osmanischen Reichs, Wien einzunehmen

    Im Sommer 1683 belagerte das osmanische Heer unter der Führung des Großwesirs Kara Mustafa die Haupt- und Residenzstadt Wien. Bis zu 200.000 Soldaten lagen vor der Stadt. Wie viele StadtbewohnerInnen war auch Leopold I. zuvor noch geflüchtet. Hilfe kam vom kaiserlichen Entsatzheer unter der Führung von Karl V. von Lothringen, das sich mit Einheiten aus dem Heiligen Römischen Reich und den Truppen des polnischen Königs Jan III. Sobieski zusammenschloss und das osmanische Heer zurückschlug.
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    Spanischer Erbfolgekrieg: ein Kabinettskrieg um das Erbe des letzten spanischen Habsburgers

    Geführt wurde der Krieg von König Karl II. von Spanien, welcher kinderlos am 1.11.1700 starb. Frankreich und das habsburgische Ö führten einen Krieg um die ‚freie‘ spanische Krone. Der Konflikt wurde mit unterschiedlichen Allianzen in ganz Europa ausgetragen. Als Ergebnis kam es zur Teilung des spanischen Erbes: Philipp V. erhielt Spanien und die Überseekolonien, die spanischen Niederlande, das Königreich Neapel samt Sizilien sowie Mailand, Mantua und Sardinien gelangten an die Habsburger.
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    Joseph I.

    Joseph I. war der älteste Sohn Leopolds I. Er folgte seinem Vater als römisch-deutscher König, später als Kaiser, sowie als König von Böhmen. Mit diesem teilte er auch das große Interesse für Musik und war wie er auch kompositorisch tätig. Joseph I. zog seine Berater in kollegialer Weise zu den Regierungsgeschäften hinzu. Prinz Eugen sagte später, er habe ihm wie einem Bruder gedient. Aufgrund seiner Erfolge im Spanischen Erbfolgekrieg, erhielt Joseph I. den Beinamen „der Sieghafte“.
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    Karl VI.

    Von 1711 bis 1740 Kaiser des HRR und Erzherzog von Österreich, sowie Souverän der übrigen habsburgischen Erblande, als Karl III., König von Ungarn und Kroatien und als Karl II., König von Böhmen. In der von ihm erlassenen Pragmatischen Sanktion von 1713 war die Unteilbarkeit der habsburgischen Länder vorgesehen, sowie die sekundäre weibliche Erbfolge. Da Karls VI. einziger männlicher Nachkomme Leopold 1716 als Kleinkind verstarb, trat dieser Fall schon nach seinem Tod ein.
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    Maria Theresia

    Maria Theresia war Erzherzogin von Ö und Königin von Ungarn, Kroatien und Böhmen. Sie zählte zu den prägenden Monarchen der Ära des aufgeklärten Absolutismus. Nach dem Tod von Karl VII. wurde ihr Gatte Franz Stephan zum Kaiser des HRR. Franz Stephan widmete sich vor allem der finanziellen Absicherung der kaiserlichen Familie, womit er sehr erfolgreich war. Die Regierungsgeschäfte der Habsburgermonarchie führte seine Frau allein. Trotz der Pragmatischen Sanktion brach der ö Erbfolgekrieg aus.
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    AUFGEKLÄRTER ABSOLUTSIMUS

    Der Aufgeklärte Absolutismus, war eine Herrschaftsform, in der Monarchen zwar die absolute Macht behielten, aber soziale und humanitäre Verbesserungen für ihr Volk durchführten.
    Die Tendenz war in Richtung mehr Rechtsstaatlichkeit und weniger Willkür. Die wichtigsten Vertreter dieser Regierungsform waren in Österreich die Erzherzogin Maria Theresia, sowie deren Sohn Joseph II.
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    Österreichischer Erbfolgekrieg: der Konflikt wuchs sich zu einem weltumspannenden Krieg aus

    Der Ö Erbfolgekrieg brach aus, als Maria Theresia den Ö Erzherzogthron bestieg und mehrere europäische Fürsten eigene Ansprüche auf die Habsburgischen Erblande, bzw. das römisch-deutsche Kaisertum erhoben. Das Resultat aus Sicht der Dynastie Habsburg-Lothringen war, dass Maria Theresia ihre Ansprüche zum Großteil verteidigen konnte. Das HRR verlor stark an Bedeutung und der Kaisertitel war für die Dynastie nicht mehr in demselben Maße identitätsstiftend wie in den Generationen davor.
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    Reformen durch Maria Theresia

    MT betrieb eine Reformpolitik: dazu gehörten die Staatsorganisation, das Justiz- und das Bildungswesen. In der Wirtschaftspolitik verfolgte sie eine neuere Form des Merkantilismus. Im Sinne des aufgeklärten Absolutismus wurde die Bedeutung der Stände und partikularen Kräfte zurückgedrängt und dadurch der Zentralstaat gestärkt. Außenpolitisch suchte MT den Ausgleich mit Frankreich. Nach dem 7 jährigen Krieg musste sie auf Schlesien verzichten. In der Ersten Polnischen Teilung erwarb sie Galizien.
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    Aufgeklärter Absolutismus

    Unter aufgeklärtem Absolutismus wird landläufig eine im 18. Jahrhundert außerhalb des französischen Herrschaftsgebiets entstandene Form einer Fürstenherrschaft verstanden. Impulse der Aufklärung wurden europaweit von Herrschern aufgenommen, insbesondere in den Großmächten Preußen und der österreichischen Habsburgermonarchie. Zumindest teilweise versuchte der Hohe Adel aufklärerische Reformen umzusetzen. "Alles für das Volk, nichts durch das Volk" lautete der Leitspruch.
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    Erster Schlesischer Krieg

    Der Erste Schlesische Krieg war einerseits Teil des Ö Erbfolgekrieges, andererseits einer der zwischen Preußen und Österreich geführten Kriege um die Vorherrschaft in Schlesien. Ohne eine Antwort auf sein Ultimatum abzuwarten, begann Friedrich II. ab dem 16.12.1740 mit 27.000 Soldaten, Schlesien zu besetzen. Am 28.7.1742 kam es zum Frieden von Berlin, bei dem Preußen Ober- und Niederschlesien, sowie die Grafschaft Glatz erhielt, während der Ö Erbfolgekrieg nun zunächst ohne Preußen weiterging.
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    Karl III.

    Karl Albrecht von Bayern war von 1726 bis 1745 als Karl I Herzog von Bayern. Nach dem Tod des habsburgischen Kaisers Karl VI. beanspruchte er aufgrund seiner Ehe mit Maria Amalia von Österreich, der Nichte Karls VI., auch das Erzherzogtum Österreich und war von 1741 bis 1743 als Karl III. kurzzeitig König von Böhmen, konnte sich im Österreichischen Erbfolgekrieg aber nicht gegen Maria Theresia durchsetzen, was ihn zeitweise sogar seine Herrschaft in Bayern kostete.
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    Zweiter Schlesischer Krieg: ein Konflikt um die Vorherrschaft in Schlesien zwischen Preußen und Österreich

    Während König Friedrich II. von Preußen mit Frankreich verbündet war, bildete Österreich unter Maria Theresia eine Allianz mit Sachsen, Großbritannien und den Niederlanden. Die offensive in Böhmen erfolgte mit 80.000 Soldaten, Ö zog sich zurück und stellte sich keiner Schlacht. Die Situation für Friedrich II. wurde immer bedrohlicher, als sich Großbritannien, die Niederlande, Ö und Sachsen in Warschau zu einer Quadrupelallianz zusammenschlossen. Ende = Schlesien bleibt im preußischen Besitz
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    Siebenjähriger Krieg

    Im Siebenjährigen Krieg von 1756 bis 1763 kämpften mit Preußen und Großbritannien/Kurhannover auf der einen und der kaiserlichen österreichischen Habsburgermonarchie, Frankreich und Russland sowie dem Heiligen Römischen Reich auf der anderen Seite alle europäischen Großmächte jener Zeit. Auch mittlere und kleine Staaten waren an den Auseinandersetzungen beteiligt. Letztendlich geht der Krieg mit dem Frieden von Hubertusburg zu Ende.
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    INDUSTRIALISIERUNG

    Österreich gehört zu den Ländern, die nur langsam und zögerlich an der Industrialisierung teilnehmen konnten, was dazu führte, dass ein Rückstand gegenüber anderen Ländern in Westeuropa entstand. Innerpolitische und wirtschaftliche Hürden verhinderten zunächst, dass der Prozess sich in Österreich zeitgleich mit anderen Ländern in Europa ausbreiten konnte. Mitte des 19ten bis Anfang des 20ten Jahrhunderts wurde Österreich als industrialisierter Agrarstaat bezeichnet.
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    ROMANTIK

    Die Epoche der Romantik ist sehr stimmungsvoll geprägt und besteht aus Schwärmerischer Begeisterung und betontem Realismus.. Die Maler dieser Epoche malten viele Landschaften. Manchmal malten die Künstler aber auch politische Symbolik und die Ehrfurcht vor der Schöpfung.
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    Joseph II.

    Joseph II. war von 1765 bis 1790 Kaiser des HRR. Von 1765 bis 1780 amtierte Joseph, als Mitregent seiner Mutter Maria Theresia, ab 1780 übte er die Herrschaft als Erzherzog von Österreich allein aus. Joseph gilt als ein Exponent des aufgeklärten Absolutismus und setzte ein ehrgeiziges Reformprogramm in Gang (Josephinismus, Toleranzpatent, Aufhebung der Leibeigenschaft). Am Ende seines Lebens sah er sich jedoch gezwungen, zahlreiche seiner Reformvorhaben wieder zurückzunehmen.
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    Leopold VI.

    Erzherzog von Österreich, Großherzog der Toskana sowie von 1790 bis 1792 Kaiser des HRR und König von Böhmen, Kroatien und Ungarn. In dieser Zeit der Herrschaft wurden die Zünfte abgeschafft, es wurde eine Handelskammer gegründet, die Gewerbefreiheit und eine neue Gemeindeordnung eingeführt. Auch wurden schrittweise die alten Verwaltungsstrukturen modernisiert, es gab eine Reform des Gesundheitswesens und der Polizei. Die Armee wurde aufgelöst und durch eine Bürgermiliz ersetzt.
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    Franz I., Franz II. im HRR

    War von 1792 bis 1806 als Franz II. der letzte Kaiser des HRR. 1804 gründete er das Kaisertum Österreich, welches er als Franz I. bis zu seinem Tod regierte. Franz II. erklärte sich am 11. August 1804 zum Kaiser von Österreich und gründete damit das Kaisertum Österreich. Seine Absicht war, seine kaiserliche Hausmacht zu erhalten und auch im Falle eines Untergangs des HRR die Ranggleichheit mit Napoleon zu wahren, der sich am 18. Mai 1804 selbst zum erblichen Kaiser von Frankreich gekrönt hatte.
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    Napoleon in Österreich, erster Koalitionskrieg

    (Österreich und Preußen gegen Frankreich) Der erste Koalitionskrieg war erst von wechselndem Erfolg dominiert, bis am 1. März 1796 Napoleon den Oberbefehl über die französische Armee übernahm und über Italien bei Villach beim Gefecht am Judenberg in Österrecih eindrung. Der erste Koalitionskrieg endete mit dem Frieden von Campformido (17 Oktober 1797) .
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    Napoleon in Österreich, zweiter Koalitionskrieg

    (Österreich, England und Russland gegen Frankreich) Bei der Schlacht bei Marengo (1800) konnte Napoleon einen seiner wichtigsten Siege über die Österreicher erkämpfen, welche deshalb 1801 den Frieden von Lunéville annehmen mussten. 1802 kam es zum Frieden von Amiens zwischen England und Frankreich, jedoch führte England den Kampf weiter fort. Die Rivalität zwischen den beiden Ländern wurde zu einem Wirtschaftskrieg mit der besagten Kontinentalsperre im Jahre 1806.
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    SPÄTE NEUZEIT

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    Napoleon in Österreich, dritter Koalitionskrieg: neue Koalition zwischen England, Russland, Österreich und Schweden gegen Napoleon

    Frankreich siegte über Russland und Ö in der Dreikaiserschlacht von Austerlitz, die wohl wichtigste Schlacht zu Zeiten Napoleons und eine seiner größten Errungenschaften. Ö erhält als Entschädigung das Erzbistum Salzburg, aber muss die Rangerhöhung der deutschen Fürsten anerkennen.
    Napoleon verliert die Schlacht von Trafalgar, welche indirekt zu Napoleons Niederlage auf dem europäischen Festland beitrug. Mit ihr begann die mehr als ein Jahrhundert dauernde britische Vorherrschaft zur See.
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    Vierter Koalitionskrieg gegen Frankreich

    Eine erneute Koalition entsteht zwischen Preußen, Russland, später Großbritannien und Schweden. Preußen führt eine Neutralitätspolitik die sie zur Isolierung des Landes führte. Im Jahre 1807 kommt es zum Frieden von Tilsit, welcher einen preußischen Reststaat sichert. Außerdem führt Napoleon die Kontinentalsperre gegen England weiter fort und nimmt sich Russland als Verbündeten.
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    Fünfter Koalitionskrieg gegen Frankreich

    Ö griff das mit Frankreich verbündete Bayern an, Erzherzog Karl rückte mit seinen Truppen vor. Am 13.5. wurde Wien von den Franzosen besetzt. Bei ihrem Rückzug zerstörten die Österreicher die Brücken über die Donau. Zwar konnte Erzherzog Karl Napoleon in der Schlacht bei Aspern besiegen, aber in der Schlacht bei Wagram erlitt er eine entscheidende Niederlage. Im Frieden von Schönbrunn musste das Land territoriale Verluste hinnehmen und wurde stark geschwächt. Napoleon begann den Russlandfeldzug.
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    Sechster Koalitionskrieg gegen Frankreich

    Der Russlandfeldzug wurde zu einer schweren Niederlage für Napoleon, da Russland die Taktik der „verbrannten Erde“ benutzte.
    1813 kommt es zur Völkerschlacht bei Leipzig, welche zum Zusammenbruch des kompletten napoleonischen Systems führte.
    Nach dem Einzug der Alliierten in Paris musste Napoleon zurücktreten und wurde später auf Elba verbannt. Nach seiner Rückkehr wird er allerdings verbannt, auf die Insel St. Helena, wo er einige Jahre später verstarb.
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    Der Wiener Kongress

    Nach der französischen Revolution trat Napoleon als selbst gekrönter Kaiser hervor und begann nach und nach Europa zu erobern. Er scheiterte jedoch an Russlands hartem Winter und wurde 1815 verdannt. Auf dem Wiener Kongress ging es darum, Europas Landesgrenzen und Politik zu ordnen. Die Ziele des Kongresses waren:
    - Restauration
    - Legitimität
    - Solidarität (unter den Herrschern, gegen Revolutionen)
    - Mächtegleichgewicht zwischen den Großmächten (Um weitere Kriege zu verhindern)
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    BIEDERMEIER

    In der Epoche des Biedermeiers konzentrierten sich die Künstler ausschließlich auf die Malerei. Sie malten Alltagsgegenstände wie z.B. Möbel. Auch malten sie Märchen-szenen und unscheinbare Ereignisse.
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    VORMÄRZ

    Innenpolitisch ist der Vormärz charakterisiert durch einen durch Klemens Wenzel Lothar Metternich und Josef Sedlnitzky geprägten und von Franz I. legitimierten absolutistischen Polizeistaat, der sich zur Unterdrückung freier Meinungsäußerung eines verzweigten Spitzelwesens und strenger Zensur bediente.
    Wirtschaftlich kam es zu tiefgreifenden Umwälzungen.
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    Ferdinand IV.

    Er war von 1835 bis 1848 Kaiser von Ö und König von Böhmen, sowie als Ferdinand V. seit 1830 auch König von Ungarn und Kroatien. Sein Vater hatte gemeinsam mit Metternich vorgesorgt: Aufgrund der Unfähigkeit Ferdinands selbst zu herrschen, wurde eine Kabinettsregierung eingerichtet, die ihm bei allen Entscheidungen half. In Beratungen mit seiner Familie beschloss der kinderlose Kaiser die Regierung abzugeben. Die Familie sprach sich gegen Ferdinands Bruder aus und Franz Josef wurde neuer Kaiser.
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    REALISMUS

    Die Epoche des Realismus ist sehr an der Wirklichkeit orientiert. Kennzeichnend für Plastiken und Bilder dieser Zeit sind, dass sie Arbeiter zeigen und damalige gesellschaftliche Themen beinhalten.
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    Franz Joseph I. Kaiser von Österreich und König von Ungarn und Böhmen

    Nach den Revolutionen von 1848 war sein Onkel Ferdinand I. als Kaiser zu schwach, die Regierung fortzusetzen. Franz Josephs Vater verzichtete auf die Nachfolge. Daher trat der erst 18-jährige Franz Joseph am 2. Dezember 1848 die Nachfolge als Kaiser von Ö an. Bis zur Niederlage gegen Napoleon III. herrschte er absolutistisch und läutete 1861 die konstitutionellen Verhältnisse wieder ein. Außenpolitisch wuchs der Gegensatz zu Russland in der Balkanfrage (Folge u. a.: Weltkrieg)
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    Revolution 1848

    Die Forderungen nach einem einheitlichen Deutschland wachsen immer weiter und auch die wirtschaftliche Situation nach der Industrialisierung in England födert die soziale Armut. Revolutionäre stürmen am 3. März in Wien das Ständehaus. Dies ist erst friedlich, doch die Regierung reagiert mit Gewalt. Die folgenden Kämpfe werden von den Revolutionären gewonnen und die Regierung verspricht eine Verfassung. Jedoch warten die Fürsten nur auf den richtigen Moment für einen Gegeschlag.
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    Deutscher Dualismus

    Der deutsche Dualismus hat seine Anfänge bereits in den Konflikten und Kriegen zwischen dem preußischen König Friedrich II., der Große, und der Kaiserin von Österreich-Ungarn Maria Theresia.
    Beide kämpften um die Vorherrschaft über Deutschland. Die Rivalität der deutschen Großmächte Preußen und Österreich-Ungarn reicht weit bis ins 19. Jahrhundert hinein und trug maßgeblich zur Gründung des Deutschen Reiches, als Kleindeutschland, bei.
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    Doppelmonarchie Österreich-Ungarn

    Die Doppelmonarchie entstand vor allem aufgrund der Folgen des Deutschen Krieges 1866. Es ging um die Frage der Deutschen Einheit. Preußen wollte einen deutschen Bund ohne Österreich und die Vorherrschaft im Deutschen Reich behalten. Ö formte eine Doppelmonarchie anhand dem Österreichisch-Ungarischen Ausgleich, welcher das Kaisertum Ö zur Doppelmonarchie umwandelt. Sie bestand aus zwei Staaten, Zisleithanien und Transleithanien und zerfiel mit dem 1. Weltkrieg und dem Verlust der Mittelmächte.
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    IMPRESSIONISMUS

    Besonders kennzeichnend für diese Epoche sind reine und helle Farben, kein Schwarz. Bilder wurden ohne Konturen gemalt und ohne Kommatechnik oder sichtbaren Pinseldruck. Auch gehören zum Impressionismus der japanische Holtzschnitt, die Fotographie und Plastiken mit bewegten Oberflächen.
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    Balkankrise

    Als Balkankrise oder Orientalische Krise bezeichnet man die von der Balkanhalbinsel ausgehende Krise zwischen den europäischen Großmächten in den Jahren 1875–1878, die mit den Unabhängigkeitsbestrebungen der Balkanvölker vom Osmanischen Reich eng in Verbindung stand und zum Russisch-Osmanischen Krieg (1877–1878) sowie zum Frieden von San Stefano (1878) führte. Die Krise endete mit dem Berliner Kongress, der die politische Karte des Balkans bzw. Südosteuropas neu gestaltete.